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Auszeichnung für 34 Kommunen

Dienstag, 10. September 2002, 07:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit ausgesprochener Genugtuung stellte in der vergangenen Woche Thüringens Staatskanzlei-Minister Jürgen Gnauck zum Stadtumbau Ost fest, dass für den Freistaat Thüringen die ersten Preise allesamt nach Nordthüringen gingen. nnz zu den Preisträgern.


Leinefelde und Roßleben sind im Ergebnis dieses Wettbewerbs auf den ersten Plätzen zu finden, während Sondershausen einen immer noch herausragenden zweiten Platz errang. Aus 269 Bewerbern ermittelte die ausgesprochen hochkarätige Jury zehn Erstplazierte, die je ein Preisgeld von 50 000 Euro erhalten, während sich die Zweitplazierten über je 25 000 Euro freuen können.

Die Wahl sei sehr schwer gefallen, sagte Bundesbau- und Verkehrsminister Kurt Bodewig. Die von den Kommunen in den neuen Bundesländern eingereichten Entwicklungskonzepte hätten durch ihr Engagement und ihr klares Bekenntnis zur Stadt überzeugt. Insgesamt wurden zehn mit je 50 000 Euro ausgestattete Preise vergeben und ebenso viele mit je 25 000 Euro. Außerdem wurden 14 mit jeweils 10 000 Euro dotierte Auszeichnungen vergeben. Erste Preise erhielten neben Leinefelde und Roßleben (Thüringen) die Gemeinden Gräfenhainichen und Sangerhausen (beide Sachsen-Anhalt), Gröditz und Plauen (Sachsen), Schwedt und Wittenberge (Brandenburg), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Marzahn-Hellersdorf (Berlin).

Der Wettbewerb war im November des vergangenen Jahres ausgelobt worden. Drei Sonderpreise für besonders kinder- und jugendfreundliche Konzepte gingen an Zeitz und Halle (Sachsen-Anhalt) sowie Meißen (Sachsen). Sie erhielten insgesamt 85 000 Euro für ihre Vorschläge.
Autor: nnz

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