nnz-Rückspiegel: 10. September 2001
Dienstag, 10. September 2002, 07:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Haushaltsprüfung, Reemtsma dicht, Triker-Treff
Nordhäuser Haushalts-Konsoldierungsgruppe in Klausur
Welches Nordhausen wollen wir uns leisten? - zu diesem Thema war am Wochenende die Haushaltskonsolidierungsgruppe der Stadt Nordhausen in Klausur. Im Hufhaus wurden erste Versuche unternommen, um Antworten auf diese Frage zu geben. Die Entwicklung eines konkreten Zukunftskonzeptes bis 2004 war das Ziel des Treffens der Oberbürgermeisterin, der vier Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen, der beiden Beigeordneten, der Vorsitzenden des Finanzausschusses, der Kämmerin, der Vorsitzenden des Personalrates der Stadtverwaltung und der Geschäftsführer der Stadtwerke und der Wohnungsbaugesellschaft am Freitag und Sonnabend. Die Ergebnisse der Arbeit in den vier Arbeitsgruppen - Haushaltskonsolidierung, Soziales und Kultur, Nordhausen als Wirtschaftszentrum der Region und Die Stadt ist dem Bürger näher als der Staat sind der nnz bekannt...ausführlich im nnz-Archiv
Reemtsma in Nordhausen vor dem Aus!
Der Nordhäuser Reemtsma-Standort soll geschlossen werden. Entsprechende Pläne sind der nnz von der Konzernzentrale in Hamburg bestätigt worden. Fast 230 Arbeitsplätze stehen damit in der Rolandstadt auf dem Spiel. Es war fast auf den Tag genau vor elf Jahren. Man schrieb den 11. September 1990. Großer Bahnhof in Nordhausen. Die Treuhand übergab die damalige NORTAK als einen der ersten DDR-Betriebe an die Wirtschaft, sprich an den Hamburger Reemtsma-Konzern. Die besten Wünsche begleiteten vor allem die Mitarbeiter: Alles wird gut. Daß bereits Hunderte von Arbeitsplätzen abgebaut wurden, na gut, der Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft verlangte Opfer. Die, die den Übergang überlebten, die gehörten zu den Glücklichen. Sie arbeiteten in einer Branche, die relativ sicher war, geraucht wird immer und die DDR-Marken hatten die Wende überlebt. Das war vor elf Jahren. Im Jahr 2001 gilt das alles nicht mehr. Der Standort ist aus Konzernsicht zu ersetzen, die Produktion wird übernommen. Ob die fast 230 Mitarbeiter übernommen werden, das allerdings steht auf einem anderen Blatt...ausführlich im nnz-Archiv
Die Härtesten hielten Petrus stand
Der Himmel weinte fast ununterbrochen, doch die meisten ließen sich trotzdem nicht abschrecken. Die Biker hielten bei ihrem Treffen in Neustadt durch und erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende. Vielleicht sollte man im nächsten Jahr ein Neustädter Motorboot-Treffen im Veranstaltungskalender des Luftkurortes vermerken. Es fehlte nicht mehr viel, und auf dem Veranstaltungs- und Zeltplatz-Gelände des 2. Neustädter Motorrad-Treffens hätte man den isolierenden Neopren-Anzug statt der schweren Leder-Kombi angezogen.
Vom warmen Sonnenschein und dem herrlichen Spätsommer-Wetter des vergangenen Jahres zu diesem Anlass war nichts zu spüren. Sicher war das graue Herbstwetter im Vorfeld bereits der Grund dafür, dass die Beteiligung sowohl von Seiten der Biker als auch der Besucher am Nachmittag - im Vergleich zum Vorjahr wesentlich geringer ausfiel. Einige reisten leider schon vorzeitig ab. Trotzdem machten alle Beteiligten das Beste aus der nass-kalten Situation, mit der sich die Biker schon bei ihrer Anreise am Freitag Nachmittag konfrontiert sahen. Schließlich gab es ja noch das große und vor allem trockene Festzelt. Dort spielte sich vor allem das Abend- und Nachtleben ab...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHaushaltsprüfung, Reemtsma dicht, Triker-Treff
Nordhäuser Haushalts-Konsoldierungsgruppe in Klausur
Welches Nordhausen wollen wir uns leisten? - zu diesem Thema war am Wochenende die Haushaltskonsolidierungsgruppe der Stadt Nordhausen in Klausur. Im Hufhaus wurden erste Versuche unternommen, um Antworten auf diese Frage zu geben. Die Entwicklung eines konkreten Zukunftskonzeptes bis 2004 war das Ziel des Treffens der Oberbürgermeisterin, der vier Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen, der beiden Beigeordneten, der Vorsitzenden des Finanzausschusses, der Kämmerin, der Vorsitzenden des Personalrates der Stadtverwaltung und der Geschäftsführer der Stadtwerke und der Wohnungsbaugesellschaft am Freitag und Sonnabend. Die Ergebnisse der Arbeit in den vier Arbeitsgruppen - Haushaltskonsolidierung, Soziales und Kultur, Nordhausen als Wirtschaftszentrum der Region und Die Stadt ist dem Bürger näher als der Staat sind der nnz bekannt...ausführlich im nnz-Archiv
Reemtsma in Nordhausen vor dem Aus!
Der Nordhäuser Reemtsma-Standort soll geschlossen werden. Entsprechende Pläne sind der nnz von der Konzernzentrale in Hamburg bestätigt worden. Fast 230 Arbeitsplätze stehen damit in der Rolandstadt auf dem Spiel. Es war fast auf den Tag genau vor elf Jahren. Man schrieb den 11. September 1990. Großer Bahnhof in Nordhausen. Die Treuhand übergab die damalige NORTAK als einen der ersten DDR-Betriebe an die Wirtschaft, sprich an den Hamburger Reemtsma-Konzern. Die besten Wünsche begleiteten vor allem die Mitarbeiter: Alles wird gut. Daß bereits Hunderte von Arbeitsplätzen abgebaut wurden, na gut, der Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft verlangte Opfer. Die, die den Übergang überlebten, die gehörten zu den Glücklichen. Sie arbeiteten in einer Branche, die relativ sicher war, geraucht wird immer und die DDR-Marken hatten die Wende überlebt. Das war vor elf Jahren. Im Jahr 2001 gilt das alles nicht mehr. Der Standort ist aus Konzernsicht zu ersetzen, die Produktion wird übernommen. Ob die fast 230 Mitarbeiter übernommen werden, das allerdings steht auf einem anderen Blatt...ausführlich im nnz-Archiv
Die Härtesten hielten Petrus stand
Der Himmel weinte fast ununterbrochen, doch die meisten ließen sich trotzdem nicht abschrecken. Die Biker hielten bei ihrem Treffen in Neustadt durch und erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende. Vielleicht sollte man im nächsten Jahr ein Neustädter Motorboot-Treffen im Veranstaltungskalender des Luftkurortes vermerken. Es fehlte nicht mehr viel, und auf dem Veranstaltungs- und Zeltplatz-Gelände des 2. Neustädter Motorrad-Treffens hätte man den isolierenden Neopren-Anzug statt der schweren Leder-Kombi angezogen.
Vom warmen Sonnenschein und dem herrlichen Spätsommer-Wetter des vergangenen Jahres zu diesem Anlass war nichts zu spüren. Sicher war das graue Herbstwetter im Vorfeld bereits der Grund dafür, dass die Beteiligung sowohl von Seiten der Biker als auch der Besucher am Nachmittag - im Vergleich zum Vorjahr wesentlich geringer ausfiel. Einige reisten leider schon vorzeitig ab. Trotzdem machten alle Beteiligten das Beste aus der nass-kalten Situation, mit der sich die Biker schon bei ihrer Anreise am Freitag Nachmittag konfrontiert sahen. Schließlich gab es ja noch das große und vor allem trockene Festzelt. Dort spielte sich vor allem das Abend- und Nachtleben ab...ausführlich im nnz-Archiv
