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Spannung auf dem Göldner

Sonntag, 08. September 2002, 18:54 Uhr
Nordhausen (nnz). Wacker Nordhausen musste heute Nachmittag zum 3. Punktspiel der Saison bei der Reserve der Sondershäuser Eintracht antreten. Für die Jungs von Trainer Jörg Weißhaupt ein hochwichtiges Spiel. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg berichtet über die Begegnung.

Null Punkte, zwei erzielten Treffer und acht Gegentore, mit dieser ernüchternden Bilanz reiste Wacker zu dem alten Rivalen Sondershausen. 520 Zuschauer, darunter auch einige Schlachtenbummler aus Nordhausen, peitschten ihre Elf nach vorn. Dirk Fuhrmann, der für den verletzten Jens Ludwig in die Mannschaft kam, erwies sich als Turm in der Schlacht. Umsichtig dirigierte er seine Abwehr, die zwar des öfteren wankte, aber nicht fiel. Wacker, in den ersten 45 Minuten im Angriff harmlos, sorgte nur bei Freistößen für Gefahr (Kulbacki 9., 17. 34. Minute) und Dadunashvili (22., 43.). Glück hatten die Nordhäuser als ein Knaller von Wille in der 36. Minute nur das Aluminium traf. Viele hochkarätige Chancen der Platzbesitzer blieben ungenutzt.

Torlos wurden die Seiten gewechselt. Die Wacker-Elf setzte in der zweiten Hälfte mehr auf Angriff und erarbeitete sich durch Verkouter (46.) und Puc (52.) gute Chancen. Sondershausen hielt dagegen, aber Lenzcewski war auf dem Posten. In der 70. Minute war Menzel im Tor der Eintracht machtlos, als Kulbacki einen Freistoß aus 30 m in die Maschen setzte. Die Sondershäuser versuchten nun mit allen Mitteln die drohende Niederlage abzuwenden und hatten durch Zwicker (82.) und Aschenschwandtner (84.) noch Riesenmöglichkeiten, aber es blieb beim knappen und glücklichen 1:0-Sieg für die Wacker-Elf aus Nordhausen.
Autor: rh

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