nnz-Rückspiegel: 7. September 2001
Samstag, 07. September 2002, 07:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Kreistag, BI und Stadt gemeinsam
Erster Gottesdienst nach 30 Jahren
Am kommenden Sonntag öffnen sich wieder einmal viele historische Gebäude, so auch die schon vergessene Dorfkirche St.- Mauritius in Herrmannsacker. Die Kirche hat in der jüngsten Geschichte einen Dornröschenschlaf gehalten und erweckt nun langsam. Ein Beitrag von Detlef Schmidt. Sie ist im Jahre 1672 auf den heutigen Grundmauern errichtet worden; der noch bestehende Innenausbau erfolgte ca. 1708.
Die Kirche ist aus alten Bruchsteinen der Umgebung in einem neoklassizistischen Stil erbaut. Sie hat bemerkenswert untypische Fensterformen, wodurch sie kunsthistorisch ein Sonderfall darstellt. Nun aus Anlass des offenen Denkmals wird erstmals wieder seit rund 30 Jahren hier ein Gottesdienst und ein Konzert des Orchesters der Nordhäuser Kantorei stattfinden. Dies ist unter anderem zu verdanken dem Kirchenbauverein Herrmannsacker, welcher sich 1999 gründete mit dem Ziel, die Kirche in kleinen Schritten unter Betrachtung denkmalpflegerischen Richtlinien wiederaufzubauen. Seitdem konnte der Dornröschenschlaf erweckt werden und es kam in dieser Zeit zu regen Taten...ausführlich im nnz-Archiv
LGS-aktuell: Rautenstraße und Spiele
Unter dieser Rubrik fasst die nnz Meldungen zusammen, die mit der Vorbereitung auf die Landesgartenschau ihre Verbindung haben. Heute geht es um den weiteren Ausbau der Rautenstraße sowie um Spielplätze auf dem Petersberg. Zum Schutz der Fußgänger bauen am Samstag die Fachleute an der Bahnhofstraße eine zusätzliche, 1,60 Meter breite, Querungshilfe unterhalb der Kreuzung Bahnhofstraße/ Neustadtstraße, kündigte Rainer Kottek von der Nordhäuser Verkehrsbehörde an.
Damit können Fußgänger vor dem Nordbrand-Gebäude sicher die Bahnhof-Straße überqueren und den Fußweg auf der Seite des Altenheimes St. Jakob benutzen. Am 11. September 2001 beginnen Kanalarbeiten im Einmündungsbereich Bahnhofstraße/östliche Neustadtstraße (in Richtung Sangerhäuser Straße), die bis zum 13. September dauern. In diesen drei Tagen kann man auf der Neustadtstraße nur in Richtung Sangerhäuser Straße/Taschenberg fahren, erklärte Kottek. Das gilt auch für die Buslinie F zur Fachhochschule. Deshalb entfällt auch die Haltestelle in der Neustadtstraße auf der Rücktour. Der Bus fährt dann direkt über den Taschenberg zum Bahnhof zurück. Für Anlieger besteht weiterhin die Möglichkeit, aus Richtung Taschenberg bis zur Sperrung der Baustelle am Kreuzungsbereich zu ihren Wohnungen zu fahren.
Spielräume für Kinder und Erwachsene:
Spielen ist für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig und muss gefördert werden. Als "kinderfreundlichste Stadt Thüringens" geht Nordhausen hier mit gutem Beispiel voran. Nicht zuletzt wegen dieses Titels und der Schulstandorte auf dem Petersberg will die Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH mit der Schaffung attraktiver Spielbereiche für Kinder und Erwachsene Zeichen setzten.
Der Petersbergplatz mit seinen Schulen muss, insbesondere nach 2004, unterschiedlichste Altersgruppen ansprechen. Für Kinder bis 10 Jahre werden Möglichkeiten zum Austoben und Spielen aber auch zum Zurückziehen geschaffen. Auf der anderen Seite entstehen Bereiche für Sport und Fitness aber auch zum Klönen und Flirten die den Bedürfnisse von Jugendlichen gerecht werden. Treffpunkt für Jung und Alt ist der Heckengarten gegenüber dem Gericht. Hier überwiegen Spielgeräte zur Sinneswahrnehmung, die neben dem Spielen auch zum Verweilen und Beobachten einladen sollen.
In unmittelbarer Nähe zum Café am Judenturm entsteht ein Spielplatz für Kleinkinder. Bäume spenden bei phantasievollem Spiel Schatten, während die Eltern im Café sitzen und ihre kleinen immer im Auge haben. Neben Treppen und Rampen werden die einzelnen Terrassen am Südhang des Petersberges auch durch verschiedenen Spielgeräte wie Röhren- und Kurvenrutschen sowie Kletternetze erreichbar sein. Unter Einbindung des natürlichen Umfeld möchte die LGS GmbH spannende und entspannende Spielräume für jedes Alter schaffen.
Überraschung im Kreistag
Die SPD-Kreistagsfraktin hat personelle Verstärkung erhalten. Klaus Gorges hat heute die Aufnahme in die SPD-Kreistagsfraktion beantragt. Gorges, welcher nach seinem Austritt aus der PDS zur Zeit als Einzelvertreter im Kreistag sitzt, möchte mit diesem Schritt wieder mehr in die Kreistags- und Ausschussarbeit eingebunden werden. Im Kreistag haben nur Mitglieder von Fraktionen die Möglichkeit in einem Ausschuss mitzuarbeiten, zudem gestaltet sich ohne die Teilnahmemöglichkeit an Fraktionssitzungen der Informationsweg als äußerst schwierig. Trotz beabsichtigter Fraktionsmitgliedschaft bei den Sozialdemokraten, will Klaus Gorges zur Zeit nicht der SPD beitreten. Die Fraktion wird über den Antrag nächste Woche entscheiden. Ich habe da ein aber schon jetzt ein ganz gutes Gefühl, erklärte Dagmar Becker als Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion gegenüber nnz. Die SPD-Fraktion hätte dann mit Gorges insgesamt 16 Mitglieder und würde somit nur drei Mitglieder weniger als die Christdemokraten aufweisen...ausführlich im nnz-Archiv
Im Konsens zum neuen Charme
Stellen Sie sich vor: Es gibt in Nordhausen eine Bürgerinitiative, die mit der Stadtverwaltung zusammenarbeitet. Geht nicht? Geht doch! nnz stellt sie vor. Momentan hat er keinen Charme, der Lutterplatz in Nordhausen. Dieser Meinung war und ist Christian Besser, der Chef des Reformhauses am Roland. Der Charme für den Platz sollte wieder her, doch weder innerhalb der Altstadtsanierung, noch im Zusammenhang mit den Planungen zur Landesgartenschau sollte sich am Lutterplatz etwas verändern. Eventuell fünf Blumenkübel - und die auch noch temporär - stellte uns Frau Klaan damals in Aussicht, beschreibt Besser die Motivation für die Gründung der Bürgerinitiative, nach dem er vier Jahre auf den Platz geguckt hatte und wenig Veränderungen registrierte.
Eigentlich, so schwärmt Besser, sei der Lutterplatz ja der einzig richtige Platz in der Rolandstadt, wenn man den August-Bebel-Platz mal wegnehme, doch funktionell wie ästhetisch gleicht er einer Katastrophe. Also druckte Christian Besser einige Flyer, verteilte sie an die Nachbarn und lud für den letzten März-Tag dieses Jahres in den Ratskeller ein. Die Resonanz sei nicht so berauschend gewesen, dafür hätten sich die wenigen Interessenten schnell zusammengefunden. In der Bürgerinitiative (BI) arbeiten inzwischen Architekten, Landschaftsplaner, Mitarbeiter der SWG, Geschäftsleute und Anwohner mit. Eine bunte Mischung, dafür aber mit individueller Power. Gespräche gab es danach mit Vertretern der Stadtverwaltung, mit Umweltamtsleiter Rainer Kirsch, Planungschefin Inge Klann und anderen Fachämtern. Gemeinsam wurden Vorschläge eingebracht, diskutiert, geändert oder gänzlich verworfen.
Ein gemeinsamer Nenner wurde stets gesucht und schließlich auch gefunden. Mehr Grün soll den Platz zum Areal des Verweilens machen, um den Brunnen wird sich der Wasserverband Nordhausen per Patenschaft kümmern, verkehrsberuhigt soll der Lutterplatz werden, ein Café das gesamte Ambiente ergänzen. Ein wenig Widerstand spürt die BI aus Richtung der unteren Verkehrsbehörde, hier sträube man sich gegen die Streichung einer Straße entlang des Platzes. Bislang konnte jedoch immer ein Konsens gefunden werden.
Das macht die BI wahrscheinlich etwas sympathisch, nicht aber pflegeleichter, hier wird nicht sofort auf Konfrontation gemacht und geschrieen. Es sind vermutlich auch in Zukunft die leisen Töne, die letztlich dem guten alten Lutterplatz den Charme verleihen werden, den er verdient hat. Die Bauarbeiten könnten im kommenden Jahr beginnen, parallel zum Rathausvorplatz, das habe man im Rathaus versprochen. Die BI will auch finanziell nicht nur nehmen, sondern auch geben. Auf der Suche nach Sponsoren wurden die Macher bereits fündig, Spenden sind jedoch immer noch gefragt.
Autor: nnzKreistag, BI und Stadt gemeinsam
Erster Gottesdienst nach 30 Jahren
Am kommenden Sonntag öffnen sich wieder einmal viele historische Gebäude, so auch die schon vergessene Dorfkirche St.- Mauritius in Herrmannsacker. Die Kirche hat in der jüngsten Geschichte einen Dornröschenschlaf gehalten und erweckt nun langsam. Ein Beitrag von Detlef Schmidt. Sie ist im Jahre 1672 auf den heutigen Grundmauern errichtet worden; der noch bestehende Innenausbau erfolgte ca. 1708.
Die Kirche ist aus alten Bruchsteinen der Umgebung in einem neoklassizistischen Stil erbaut. Sie hat bemerkenswert untypische Fensterformen, wodurch sie kunsthistorisch ein Sonderfall darstellt. Nun aus Anlass des offenen Denkmals wird erstmals wieder seit rund 30 Jahren hier ein Gottesdienst und ein Konzert des Orchesters der Nordhäuser Kantorei stattfinden. Dies ist unter anderem zu verdanken dem Kirchenbauverein Herrmannsacker, welcher sich 1999 gründete mit dem Ziel, die Kirche in kleinen Schritten unter Betrachtung denkmalpflegerischen Richtlinien wiederaufzubauen. Seitdem konnte der Dornröschenschlaf erweckt werden und es kam in dieser Zeit zu regen Taten...ausführlich im nnz-Archiv
LGS-aktuell: Rautenstraße und Spiele
Unter dieser Rubrik fasst die nnz Meldungen zusammen, die mit der Vorbereitung auf die Landesgartenschau ihre Verbindung haben. Heute geht es um den weiteren Ausbau der Rautenstraße sowie um Spielplätze auf dem Petersberg. Zum Schutz der Fußgänger bauen am Samstag die Fachleute an der Bahnhofstraße eine zusätzliche, 1,60 Meter breite, Querungshilfe unterhalb der Kreuzung Bahnhofstraße/ Neustadtstraße, kündigte Rainer Kottek von der Nordhäuser Verkehrsbehörde an.
Damit können Fußgänger vor dem Nordbrand-Gebäude sicher die Bahnhof-Straße überqueren und den Fußweg auf der Seite des Altenheimes St. Jakob benutzen. Am 11. September 2001 beginnen Kanalarbeiten im Einmündungsbereich Bahnhofstraße/östliche Neustadtstraße (in Richtung Sangerhäuser Straße), die bis zum 13. September dauern. In diesen drei Tagen kann man auf der Neustadtstraße nur in Richtung Sangerhäuser Straße/Taschenberg fahren, erklärte Kottek. Das gilt auch für die Buslinie F zur Fachhochschule. Deshalb entfällt auch die Haltestelle in der Neustadtstraße auf der Rücktour. Der Bus fährt dann direkt über den Taschenberg zum Bahnhof zurück. Für Anlieger besteht weiterhin die Möglichkeit, aus Richtung Taschenberg bis zur Sperrung der Baustelle am Kreuzungsbereich zu ihren Wohnungen zu fahren.
Spielräume für Kinder und Erwachsene:
Spielen ist für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig und muss gefördert werden. Als "kinderfreundlichste Stadt Thüringens" geht Nordhausen hier mit gutem Beispiel voran. Nicht zuletzt wegen dieses Titels und der Schulstandorte auf dem Petersberg will die Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH mit der Schaffung attraktiver Spielbereiche für Kinder und Erwachsene Zeichen setzten.
Der Petersbergplatz mit seinen Schulen muss, insbesondere nach 2004, unterschiedlichste Altersgruppen ansprechen. Für Kinder bis 10 Jahre werden Möglichkeiten zum Austoben und Spielen aber auch zum Zurückziehen geschaffen. Auf der anderen Seite entstehen Bereiche für Sport und Fitness aber auch zum Klönen und Flirten die den Bedürfnisse von Jugendlichen gerecht werden. Treffpunkt für Jung und Alt ist der Heckengarten gegenüber dem Gericht. Hier überwiegen Spielgeräte zur Sinneswahrnehmung, die neben dem Spielen auch zum Verweilen und Beobachten einladen sollen.
In unmittelbarer Nähe zum Café am Judenturm entsteht ein Spielplatz für Kleinkinder. Bäume spenden bei phantasievollem Spiel Schatten, während die Eltern im Café sitzen und ihre kleinen immer im Auge haben. Neben Treppen und Rampen werden die einzelnen Terrassen am Südhang des Petersberges auch durch verschiedenen Spielgeräte wie Röhren- und Kurvenrutschen sowie Kletternetze erreichbar sein. Unter Einbindung des natürlichen Umfeld möchte die LGS GmbH spannende und entspannende Spielräume für jedes Alter schaffen.
Überraschung im Kreistag
Die SPD-Kreistagsfraktin hat personelle Verstärkung erhalten. Klaus Gorges hat heute die Aufnahme in die SPD-Kreistagsfraktion beantragt. Gorges, welcher nach seinem Austritt aus der PDS zur Zeit als Einzelvertreter im Kreistag sitzt, möchte mit diesem Schritt wieder mehr in die Kreistags- und Ausschussarbeit eingebunden werden. Im Kreistag haben nur Mitglieder von Fraktionen die Möglichkeit in einem Ausschuss mitzuarbeiten, zudem gestaltet sich ohne die Teilnahmemöglichkeit an Fraktionssitzungen der Informationsweg als äußerst schwierig. Trotz beabsichtigter Fraktionsmitgliedschaft bei den Sozialdemokraten, will Klaus Gorges zur Zeit nicht der SPD beitreten. Die Fraktion wird über den Antrag nächste Woche entscheiden. Ich habe da ein aber schon jetzt ein ganz gutes Gefühl, erklärte Dagmar Becker als Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion gegenüber nnz. Die SPD-Fraktion hätte dann mit Gorges insgesamt 16 Mitglieder und würde somit nur drei Mitglieder weniger als die Christdemokraten aufweisen...ausführlich im nnz-Archiv
Im Konsens zum neuen Charme
Stellen Sie sich vor: Es gibt in Nordhausen eine Bürgerinitiative, die mit der Stadtverwaltung zusammenarbeitet. Geht nicht? Geht doch! nnz stellt sie vor. Momentan hat er keinen Charme, der Lutterplatz in Nordhausen. Dieser Meinung war und ist Christian Besser, der Chef des Reformhauses am Roland. Der Charme für den Platz sollte wieder her, doch weder innerhalb der Altstadtsanierung, noch im Zusammenhang mit den Planungen zur Landesgartenschau sollte sich am Lutterplatz etwas verändern. Eventuell fünf Blumenkübel - und die auch noch temporär - stellte uns Frau Klaan damals in Aussicht, beschreibt Besser die Motivation für die Gründung der Bürgerinitiative, nach dem er vier Jahre auf den Platz geguckt hatte und wenig Veränderungen registrierte.
Eigentlich, so schwärmt Besser, sei der Lutterplatz ja der einzig richtige Platz in der Rolandstadt, wenn man den August-Bebel-Platz mal wegnehme, doch funktionell wie ästhetisch gleicht er einer Katastrophe. Also druckte Christian Besser einige Flyer, verteilte sie an die Nachbarn und lud für den letzten März-Tag dieses Jahres in den Ratskeller ein. Die Resonanz sei nicht so berauschend gewesen, dafür hätten sich die wenigen Interessenten schnell zusammengefunden. In der Bürgerinitiative (BI) arbeiten inzwischen Architekten, Landschaftsplaner, Mitarbeiter der SWG, Geschäftsleute und Anwohner mit. Eine bunte Mischung, dafür aber mit individueller Power. Gespräche gab es danach mit Vertretern der Stadtverwaltung, mit Umweltamtsleiter Rainer Kirsch, Planungschefin Inge Klann und anderen Fachämtern. Gemeinsam wurden Vorschläge eingebracht, diskutiert, geändert oder gänzlich verworfen.
Ein gemeinsamer Nenner wurde stets gesucht und schließlich auch gefunden. Mehr Grün soll den Platz zum Areal des Verweilens machen, um den Brunnen wird sich der Wasserverband Nordhausen per Patenschaft kümmern, verkehrsberuhigt soll der Lutterplatz werden, ein Café das gesamte Ambiente ergänzen. Ein wenig Widerstand spürt die BI aus Richtung der unteren Verkehrsbehörde, hier sträube man sich gegen die Streichung einer Straße entlang des Platzes. Bislang konnte jedoch immer ein Konsens gefunden werden.
Das macht die BI wahrscheinlich etwas sympathisch, nicht aber pflegeleichter, hier wird nicht sofort auf Konfrontation gemacht und geschrieen. Es sind vermutlich auch in Zukunft die leisen Töne, die letztlich dem guten alten Lutterplatz den Charme verleihen werden, den er verdient hat. Die Bauarbeiten könnten im kommenden Jahr beginnen, parallel zum Rathausvorplatz, das habe man im Rathaus versprochen. Die BI will auch finanziell nicht nur nehmen, sondern auch geben. Auf der Suche nach Sponsoren wurden die Macher bereits fündig, Spenden sind jedoch immer noch gefragt.
