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Entspannung, keine Entwarnung

Donnerstag, 05. September 2002, 13:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Arbeitsamt legte heute die Zahlen seiner Statistik für den Monat August vor. Der Trend der letzten Monaten hat sich umgekehrt, von einer Entwarnung kann aber noch keine Rede sein.


Im Landkreis Nordhausen waren am Monatsende 9.322 Personen arbeitslos, 200 weniger als zum Ende des Vormonats. Die Arbeitslosenquote beträgt auf der Basis der abhängig zivilen Erwerbspersonen 20,2 Prozent, 0,5 Prozentpunkte weniger als vier Wochen vorher. Gegenüber dem Vorjahr gibt es im Landkreis Nordhausen 154 Arbeitslose weniger. Die Quote lag im August 2001 bei 20,4 Prozent. Im Monatsverlauf meldeten sich 1.073 Personen arbeitslos, fast genau so viele wie im Juli.

Die Vermittlungsfachkräfte des Arbeitsamtes nahmen 306 Stellenangebote entgegen, rund 60 weniger als im Vormonat. Insgesamt konnten im Monatsverlauf 1.273 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, über 340 mehr als im Monat vorher. Mit Hilfe der Aktivitäten des Arbeitsamtes nahmen 232 Arbeitsuchende eine neue Tätigkeit auf, 356 weniger als im Juli. 74 Vermittlungen erfolgten weniger in den ersten Arbeitsmarkt und 282 weniger in Beschäftigung schaffende Maßnahmen.

Im gesamten Bereich des Arbeitsamtes Nordhausen waren im August dieses Jahres 27.486 Frauen und Männer ohne Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Im zweiten Arbeitsmarkt waren nochmals 2.600 Personen untergebracht. Erneut ist jedoch im Landkreis Nordhausen die Jugendarbeitslosigkeit angestiegen. Im August waren 1.364 junge Menschen ohne Job, 16 mehr als im Juli 2002.

Die regionalen Daten:
Artern: 24,3 Prozent
Heiligenstadt: 13,2 Prozent
Leinefelde: 15,9 Prozent
Nordhausen: 20,2 Prozent
Sondershausen: 21,8 Prozent.

Die Angaben beziehen sich auf sogenannte „abhängig zivile Erwerbspersonen“.
Autor: nnz

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