Konkrete Hilfe für Jeßnitz
Mittwoch, 04. September 2002, 14:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Spendenhilfe für die überfluteten Städte in den Neuen Bundesländern geht uns alle an. Ein schöner Zug, dass die Stadt Nordhausen einen Vertreter nach Sachsen-Anhalt schickte. Wie die Nordhäuser Hilfe genau aussieht, erfahren Sie in der nnz.
Dankbar seien die Angebote der Stadt Nordhausen im Jeßnitzer Rathaus angenommen wurden, berichtete jetzt Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, der mit dem Leiter der Berufsfeuerwehr Helmut Neblung, dem Stadtratsmitglied und Vertreter der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Klaus Gorges und Hubert Nebelung vom städtischen Bauhof am Dienstag, dem 3. September, vor Ort konkrete Hilfen absprach.
Das kleine Städtchen Jeßnitz in Sachsen-Anhalt sah auf den ersten Blick recht sauber aus und es schien auf uns den Eindruck der Normalität zu machen, beschrieb Wahlbuhl seine ersten Eindrücke. Doch die Flutkatastrophe war in vielen Straßenzügen mit aufgehäuftem Müll und 2 Meter hohen Wasserrändern an den Gebäuden noch sehr nah. Ein Kindergarten sei völlig zerstört und ein zweiter erst nach Trocknung und Sanierung wieder nutzbar; die Schulen geschlossen.
Wir wollen ganz konkret helfen, sagte Wahlbuhl. Deshalb werden am Montag, dem 9. September, 4 Feuerwehr-Männer, 4 Handwerker vom Bauhof sowie 2-3 Mitarbeiter der Stadtwerke eine Woche vor Ort praktische Hilfe leisten. Den Keller der Regelschule wolle man von Wasser und Öl befreien, eine Turnhalle ausräumen und das zerstörte Parkett entfernen sowie bestimmte Straßenzüge vom Sperrmüll befreien. Entsprechende Technik, wie ein Containerfahrzeug mit drei Wechselcontainern, ein Unimog sowie Handwerkszeug, Pumpen und Spezialausrüstung zum Trennen von Wasser und Öl werden mit auf die Reise gehen.
Für den Kindergarten sind bisher so viele Sachspenden eingegangen, dass es nicht sinnvoll wäre, wenn die Stadt Nordhausen – wie angedacht – die Grundeinrichtung beschaffen würde, so Wahlbuhl. Da wieder ein neuer Kindergarten für 1,3 Millionen Euro aufgebaut werden soll, wäre es schön, wenn viele Nordhäuser sich daran mit einer Geldspende beteiligen würden. Dafür stehe das Konto der Commerzbank Nordhausen, Kto.-Nr. 6011225, Blz: 820 40 000, Verwendungszweck: Flutkatastrophe Jeßnitz zur Verfügung. Die eingegangenen Spenden werden von uns direkt der Stadtverwaltung Jeßnitz übergeben und gezielt für den Wiederaufbau des Kindergartens eingesetzt, versicherte Wahlbuhl.
Autor: nnzDankbar seien die Angebote der Stadt Nordhausen im Jeßnitzer Rathaus angenommen wurden, berichtete jetzt Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, der mit dem Leiter der Berufsfeuerwehr Helmut Neblung, dem Stadtratsmitglied und Vertreter der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Klaus Gorges und Hubert Nebelung vom städtischen Bauhof am Dienstag, dem 3. September, vor Ort konkrete Hilfen absprach.
Das kleine Städtchen Jeßnitz in Sachsen-Anhalt sah auf den ersten Blick recht sauber aus und es schien auf uns den Eindruck der Normalität zu machen, beschrieb Wahlbuhl seine ersten Eindrücke. Doch die Flutkatastrophe war in vielen Straßenzügen mit aufgehäuftem Müll und 2 Meter hohen Wasserrändern an den Gebäuden noch sehr nah. Ein Kindergarten sei völlig zerstört und ein zweiter erst nach Trocknung und Sanierung wieder nutzbar; die Schulen geschlossen.
Wir wollen ganz konkret helfen, sagte Wahlbuhl. Deshalb werden am Montag, dem 9. September, 4 Feuerwehr-Männer, 4 Handwerker vom Bauhof sowie 2-3 Mitarbeiter der Stadtwerke eine Woche vor Ort praktische Hilfe leisten. Den Keller der Regelschule wolle man von Wasser und Öl befreien, eine Turnhalle ausräumen und das zerstörte Parkett entfernen sowie bestimmte Straßenzüge vom Sperrmüll befreien. Entsprechende Technik, wie ein Containerfahrzeug mit drei Wechselcontainern, ein Unimog sowie Handwerkszeug, Pumpen und Spezialausrüstung zum Trennen von Wasser und Öl werden mit auf die Reise gehen.
Für den Kindergarten sind bisher so viele Sachspenden eingegangen, dass es nicht sinnvoll wäre, wenn die Stadt Nordhausen – wie angedacht – die Grundeinrichtung beschaffen würde, so Wahlbuhl. Da wieder ein neuer Kindergarten für 1,3 Millionen Euro aufgebaut werden soll, wäre es schön, wenn viele Nordhäuser sich daran mit einer Geldspende beteiligen würden. Dafür stehe das Konto der Commerzbank Nordhausen, Kto.-Nr. 6011225, Blz: 820 40 000, Verwendungszweck: Flutkatastrophe Jeßnitz zur Verfügung. Die eingegangenen Spenden werden von uns direkt der Stadtverwaltung Jeßnitz übergeben und gezielt für den Wiederaufbau des Kindergartens eingesetzt, versicherte Wahlbuhl.
