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Heydecke tritt für Bielen an

Sonntag, 10. Mai 2009, 19:11 Uhr
Zu den Kommunalwahlen am 7. Juni werden in den Nordhäuser Ortsteilen auch die Ortsteilbürgermeister neu gewählt. In Bielen wurde dieses Amt über viele Jahre von Udo Förster ausgeübt. Als Kandidatin für seine Nachfolge stellt sich auch Uta Heydecke den Bielener Bürgern und Bürgerinnen zur Wahl. Dieser Tage traf sich Heydecke mit Förster zu einer Bestandsaufnahme...

Kandidatin (Foto: CDU) Kandidatin (Foto: CDU)
Uta Heydecke und Udo Förster vor dem Vereinshaus in Bielen

„Als gebürtige Bielenerin weiß ich natürlich, wo hier im Ort der Schuh drückt. Seit über 15 Jahren arbeite ich im Kirmesverein mit, da sind mir die Ereignisse hier - sozusagen von Bürger zu Bürger – bestens bekannt“, meinte die Kandidatin. Sie freue sich, dass mit der Schaffung des Vereinsheims dem Heimatverein, der Feuerwehr, den Sportlern und den Senioren ein Treffpunkt für ihre Vereinsarbeit ermöglicht wurde. Die 850-Jahrfeier war ebenso ein Erfolg für Bielen.

„Das ist ein hoher Anspruch, wer auch immer Herrn Försters Nachfolge antritt“, stellt Heydecke fest. Mit ihrer langjährigen Arbeit im Ortschaftsrat sei sie aber für die ehrenamtliche Kommunalpolitik gut gerüstet. Das sieht auch Förster so: „Wenn die Wähler Frau Heydecke das Vertrauen schenken, würde meine Arbeit in gute Hände gelegt werden.“

Auf die Frage nach ihren Zielen für das Wohl des 1.300 Einwohner zählenden Ortteils führte Heydecke neben anderen die Sanierung der Zorgebrücke und die Umgestaltung der innerörtlichen Verkehrsführung. „Dass nun absehbar auch der Kindergarten im Gutshaus ein neues Zuhause findet, spricht vielen Bielenern aus der Seele. Wir werden da genau hinschauen und aufs Tempo drücken“, sagte Heydecke.

Vorteilhaft für Bielen wäre in jedem Fall eine schnellere Entwicklung der Bielener Kiesgewässer. Da tue sich jedoch außer regelmäßigen Statements fast nichts. Mehr Aktivität seitens der Stadt ist hier wünschenswert, um auch das schon vorhandene Potential besser zu nutzen. Allein die notwendige Schaffung von Parkplätzen ließe sich doch eher kurzfristig umsetzen, ist sich Heydecke sicher.

Ihre Kandidatur zur Ortsteilbürgermeisterin möchte Heydecke jedoch nicht nur mit Versprechungen untermauern. Vielmehr resümiert sie: „Eine Kandidatur dauert ein paar Wochen, die Amtsdauer geht über fünf Jahre. Ich meine es ist viel wichtiger, die, wie man so sagt, gleiche Sprache zu sprechen und dass man sich einander versteht.“
Autor: nnz

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