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Erste Anhörung in kommender Woche

Dienstag, 03. September 2002, 16:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie viele lokale oder regionale Konferenzen zum Thema Verkehr in Nordthüringen in den vergangenen Jahren stattfanden, das ist schwer zu sagen. Gestern gab es eine in Sondershausen. Zu den Ergebnissen aus Sicht des Landkreises Nordhausen sprach nnz mit Matthias Jendricke (SPD).


„Viel Neues aus Nordhäuser Sicht gab es gestern nicht und war eigentlich auch nicht zu erwarten“, resümierte der 1. Beigeordnete der Kreisverwaltung, der als Vertreter des Landrates an der Konferenz teilnahm. Erstmals aus Sicht des Landkreises sei von ministerieller Stelle der vierspurige Ausbau der B 4 zwischen Nord- und Sondershausen bekräftigt worden. Auch das Problem der notwendigen Ortsumgehungen im Zuge dieser Bundesstraße sei angesprochen worden. Befinden sich diese Vorhaben in der Vorplanungsphase, sieht es entlang der B 247 schon wesentlich besser aus. Da wird gebaut.

Erwähnt worden sei auch die B 243. In der kommenden Woche soll nach nnz-Informationen eine Anhörung zum Planfeststellungsverfahren in Großwechsungen stattfinden. Jendricke rechnet mit einem Feststellungsbeschluß zu Beginn des kommenden Jahres. Dies betreffe den Abschnitt von der Anbindung an die A 38 bis zur jetzigen Trasse der B 243.

Als weiteren Erfolg wertete der 1. Beigeordnete die in der Region vorausgegangenen Konferenzen, bei denen deutliche Forderungen in Richtung Land und Bund aufgemacht wurden. Die nach Erfurt gegebenen Resolutionen seien im Wirtschaftsministerium nicht nur auf offene Ohren getroffen, sondern bereits Gegenstand einiger Diskussionen. Hier habe sich als positiv erwiesen, dass Forderungen besser gehört werden, wenn sie die lokale Ebene verlassen und regionalen Charakter bekämen.
Autor: nnz

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