Die Letzte mit Rückblick
Donnerstag, 07. Mai 2009, 11:31 Uhr
Knapp vier Wochen vor der nächsten Kommunalwahl traf sich die Nordhäuser CDU-Fraktion der Legislatur 2004 bis 2009 ein letztes Mal. Auch wenn niemand genau mitgezählt hat, kam man in den letzten fünf Jahren wohl auf über 80 Fraktionssitzungen. Zu berichten gab es mehr...
Da war nicht eine Runde wie die andere, resümierte Fraktionsvorsitzender Norbert Klodt schmunzelnd. Das bringe aber die Vielfalt an Erfahrungen und Sachverstand mit sich. Umso besser und ausgefeilter waren dann die Ergebnisse, mit denen in die Stadtratssitzungen gegangen werden konnte. Gerade auch die Anregungen und Ideen von den CDU-Ortsteilbürgermeisterinnen und –meistern sowie den sachkundigen Bürgern prägten die Fraktionsarbeit.
Um sich aus erster Hand zu informieren, haben die Christdemokraten sich oftmals auch Gäste eingeladen. Namen wie Lars Tietje vom Nordhäuser Theater, Matthias Hartung von den Stadtwerken oder Hans-Joachim Junker vom Nordhäuser Unternehmerverband kamen den Fraktionären sofort ins Gedächtnis.
Beim Blick zurück stachen natürlich Erfolge hervor, die die CDU-Fraktion entscheidend mitbestimmt hat. Norbert Klodt meinte: Um die Pläne zur Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer abzuwenden, mussten wir uns ganz schön ins Zeug legen. Aber wir haben es schließlich geschafft. Auch bei der Haushaltsdiskussion habe man neue Ansätze bewirkt. Wir kamen an den Punkt, wo kein Geld für die vielen Wünsche der Verwaltung mehr vorhanden war. In den Haushaltsklausuren hat die CDU-Fraktion dann mehr und mehr bis ins Detail um Fakten gerungen, erinnerte sich Tilly Pape.
Die künftige CDU-Fraktion wird in jedem Fall eine neue Zusammensetzung erfahren. Bestimmte inhaltliche Positionen sind aber schon heute bekannt. Beim kostenlosen Mittagessen unserer Grund- und Regelschüler werden wir nicht locker lassen, formulierte Christa Biesenbach einen Standpunkt. Ebenso steht für die Nordhäuser CDU der heutige Bestand des Theater nicht zur Diskussion; man werde an der jetzigen Struktur nicht rütteln lassen. Weitere Brennpunkte der Kommunalpolitik werden die Sanierung der Brücken in Bielen, Herreden und Steinbrücken sein. Der ausreichenden Ausstattung der Vereine in Nordhausen und seinen Ortsteilen bedarf es auch künftig einiges an politischer Unterstützung. Die CDU steht dafür ein.
Im neuen Stadtrat werden voraussichtlich mehr Parteien als bisher vertreten sein. Wir werden uns aber wegen unserer Meinung und unserer Arbeit für das Wohl der Stadt Nordhausen nicht bespucken lassen, spielte Norbert Klodt auf das Verhalten von rechtsradikalen Sympathisanten an. Wer sich bereits bei der Zulassung zur Wahl von solchem Gebaren nicht distanziere, zeige sein wahres menschenverachtendes Weltbild und habe jegliches Recht auf Wahrnehmung verwirkt.
Autor: nnzDa war nicht eine Runde wie die andere, resümierte Fraktionsvorsitzender Norbert Klodt schmunzelnd. Das bringe aber die Vielfalt an Erfahrungen und Sachverstand mit sich. Umso besser und ausgefeilter waren dann die Ergebnisse, mit denen in die Stadtratssitzungen gegangen werden konnte. Gerade auch die Anregungen und Ideen von den CDU-Ortsteilbürgermeisterinnen und –meistern sowie den sachkundigen Bürgern prägten die Fraktionsarbeit.
Um sich aus erster Hand zu informieren, haben die Christdemokraten sich oftmals auch Gäste eingeladen. Namen wie Lars Tietje vom Nordhäuser Theater, Matthias Hartung von den Stadtwerken oder Hans-Joachim Junker vom Nordhäuser Unternehmerverband kamen den Fraktionären sofort ins Gedächtnis.
Beim Blick zurück stachen natürlich Erfolge hervor, die die CDU-Fraktion entscheidend mitbestimmt hat. Norbert Klodt meinte: Um die Pläne zur Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer abzuwenden, mussten wir uns ganz schön ins Zeug legen. Aber wir haben es schließlich geschafft. Auch bei der Haushaltsdiskussion habe man neue Ansätze bewirkt. Wir kamen an den Punkt, wo kein Geld für die vielen Wünsche der Verwaltung mehr vorhanden war. In den Haushaltsklausuren hat die CDU-Fraktion dann mehr und mehr bis ins Detail um Fakten gerungen, erinnerte sich Tilly Pape.
Die künftige CDU-Fraktion wird in jedem Fall eine neue Zusammensetzung erfahren. Bestimmte inhaltliche Positionen sind aber schon heute bekannt. Beim kostenlosen Mittagessen unserer Grund- und Regelschüler werden wir nicht locker lassen, formulierte Christa Biesenbach einen Standpunkt. Ebenso steht für die Nordhäuser CDU der heutige Bestand des Theater nicht zur Diskussion; man werde an der jetzigen Struktur nicht rütteln lassen. Weitere Brennpunkte der Kommunalpolitik werden die Sanierung der Brücken in Bielen, Herreden und Steinbrücken sein. Der ausreichenden Ausstattung der Vereine in Nordhausen und seinen Ortsteilen bedarf es auch künftig einiges an politischer Unterstützung. Die CDU steht dafür ein.
Im neuen Stadtrat werden voraussichtlich mehr Parteien als bisher vertreten sein. Wir werden uns aber wegen unserer Meinung und unserer Arbeit für das Wohl der Stadt Nordhausen nicht bespucken lassen, spielte Norbert Klodt auf das Verhalten von rechtsradikalen Sympathisanten an. Wer sich bereits bei der Zulassung zur Wahl von solchem Gebaren nicht distanziere, zeige sein wahres menschenverachtendes Weltbild und habe jegliches Recht auf Wahrnehmung verwirkt.
