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In Arbeit bringen

Mittwoch, 06. Mai 2009, 12:09 Uhr
Seit 2007 gibt es im Landkreis Nordhausen das Projekt Pro Arbeit, das erwerbsfähige Langzeitarbeitslose in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt. Die Tätigkeiten sind vorwiegend im Helferbereich angesiedelt...


Die regionale Servicestelle des Horizont Vereins in der Elisabethstraße 13 dient dabei als Beratung– und Vermittlungsstelle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer und koordiniert die fristgerechten Zuarbeiten für die Vermittlung und Integration in den regulären Arbeitsmarkt. Arbeitgeber kann jedes Unternehmen sein, unabhängig von der Rechtsform oder der Branche.

So erhält ein Arbeitgeber einen Beschäftigungszuschuss (BEZ), wenn er einen Langzeitarbeitslosen einstellt und ihn tariflich bzw. ortsüblich entlohnt. Die Höhe des Beschäftigungszuschusses richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen und kann bis 75 % des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes betragen. Mit der Aufnahme des Arbeitsverhältnisses kann der Beschäftigungszuschuss (BEZ) langfristig durch die Arge des Landkreises Nordhausen gewährt werden.

Arbeitsverträge werden in der Regel für 24 Monate geschlossen. Ebenfalls sind arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen durch Kostenzuschüsse und Trainingsmaßnahmen im zukünftigen Unternehmen möglich. Eine Nachbeschäftigungspflicht für die Arbeitgeber besteht bei Pro Arbeit nicht.

Die ARGE des Landkreises Nordhausen und die Regionale Servicestelle in der Elisabethstraße 13 arbeiten im Interesse der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer hierbei zusammen. Die Projektkoordination erfolgt durch den Paritätischen Thüringen und wird über den Europäischen Sozialfond gefördert. Vertiefende Informationen gibt es in der Regionalen Servicestelle Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/473390-30 oder -36
Autor: nnz

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