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nnz-Wahlkampf-Ecke: respekt

Donnerstag, 30. April 2009, 12:56 Uhr
Vor über zwei Jahren besetzte die Stadtverwaltung die Stelle für Finanz- und Verwaltungscontrolling. Jetzt machen sich Christdemokraten in der Rolandstadt im Wahlkampf da so ihre Gedanken...


Einer der damals vom Bürgermeister Jendricke angepriesenen Tätigkeitsschwerpunkte sollte laut CDU die Einführung einer flächendeckenden und einheitlichen Kosten- und Leistungsrechnung – die sogenannte Doppik - in der Stadtverwaltung sein. „Ich habe diese Thematik genau verfolgt, mit dem Ergebnis, dass ich als Bürger seit langem nichts mehr von der Doppik gehört habe“, so CDU-Vorstandsmitglied und Stadtratskandidat Jens Beyer.

Immerhin solle die Doppik ab nächstem Jahr Standard für die städtischen Finanzen sein. Es müsse wohl alles gut im Zeitplan liegen, sonst wäre die Mitarbeiterin neben ihren Controlling-Aufgaben nicht auch noch Assistentin bei der Neue Mitte GmbH, so Beyer weiter.

„Dass sie nun auch noch die Tätigkeit einer Referentin im Bereich Tourismus ausübt, verlangt schon Respekt vor so viel Arbeitspensum“, meint Beyer. Der Christdemokrat äußert sich abschließend: „Ich sehe es auch als rein zufällig an, dass die vom Rathaus gesteuerte mediale Präsenz dieser Verwaltungsangestellten und ihre erstmalige Kandidatur auf der SPD-Liste für den Kreistag zeitlich so nahe beieinander liegen“.
Autor: nnz

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