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Immer noch kritische Situation

Freitag, 30. August 2002, 09:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist in Nordthüringen immer noch angespannt. Das Arbeitsamt Nordhausen startete in dieser Woche eine Aktion.


In dieser Woche hatten die Berufsberater des Arbeitsamtes Nordhausen 460 noch nicht versorgte Bewerber zu einer Ausbildungsplatzbörse in die regional zuständigen Dienststellen in Nordthüringen eingeladen. 286 Jugendliche kamen zu dieser Veranstaltung. Zwei Drittel dieser Jungen und Mädchen waren Hauptschüler.

In allen Geschäftsstellen nahmen Vertreter des Nordthüringer Firmenausbildungsverbundes und des Handwerks sowie der privaten und staatlichen Schulen die Gelegenheit wahr, direkt vor Ort, die noch freien Stellen anzubieten und im Kontakt mit potentiellen Bewerbern zu treten. In den nächsten Tagen werden die Ausbildungsbetriebe und Firmenausbildungsverbünde sowie Ausbildungszentren des Handwerks in Vorstellungsgesprächen über Einstellungen kurzfristig entscheiden.

Insgesamt konnten die Berufsberater den Lehrstellensuchenden 133 Ausbildungsplätze in Betrieben oder schulischen Ausbildungseinrichtungen unterbreiten. Außerdem erhielten die jungen Leuten weitere Angebote im überregionalen Stellenausgleich.

Die Jugendlichen, die in den nächsten Wochen keinen Ausbildungsvertrag in Untenehmen oder Schulen erhalten, werden in berufsvorbereitenden Maßnahmen des Arbeitsamtes beginnen. Schulabgänger mit und ohne Hauptschulabschluss sind nach dem Thüringer Berufsschulgesetz weiter schulpflichtig und müssen sich in der zuständigen Berufsschule melden.

Im Landkreis Nordhausen waren von den 169 eingeladenen Schulabgängern 91 erschienen. Die Berufsberater konnten zu den überregionalen Stellen noch 48 Ausbildungsstellen im Landkreis Nordhausen anbieten.
Autor: nnz

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