Immer weniger Krankenhausbetten
Donnerstag, 29. August 2002, 10:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Trend in Thüringer Krankenhäusern setzt sich fort: Weniger Betten! Die exakten Zahlen haben die Statistiker ermittelt.
Im Jahr 2001 standen in den 53 Thüringer Krankenhäusern durchschnittlich 17 250 Betten zur Verfügung. Das waren laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 343 Betten bzw. 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2000 und sogar 5 518 Betten bzw. 24,2 Prozent weniger als im Jahr 1991.
Demgegenüber stiegen im Jahr 2001 die vollstationären Behandlungsfälle gegenüber dem Jahr zuvor um 1,4 Prozent (gegenüber 1991 um 30,7 Prozent ) auf 525 435 Fälle. Die durchschnittliche Verweildauer lag seit 1991 erstmals unter 10 Tagen. Sie betrug im vergangenen Jahr 9,8 Tage. Das waren 0,3 Tage weniger als im Jahr 2000. Im Jahr 1991 wurden die Patienten durchschnittlich erst nach 15,4 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.
Der Nutzungsgrad der Betten erhöhte sich seit 1991 kontinuierlich. Im Jahr 2001 betrug er 81,5 Prozent, 0,4 Prozentpunkte mehr als 2000. 1991 wurden die Betten nur zu knapp drei Viertel (74,4 Prozent) ausgelastet.
Autor: nnzIm Jahr 2001 standen in den 53 Thüringer Krankenhäusern durchschnittlich 17 250 Betten zur Verfügung. Das waren laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 343 Betten bzw. 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2000 und sogar 5 518 Betten bzw. 24,2 Prozent weniger als im Jahr 1991.
Demgegenüber stiegen im Jahr 2001 die vollstationären Behandlungsfälle gegenüber dem Jahr zuvor um 1,4 Prozent (gegenüber 1991 um 30,7 Prozent ) auf 525 435 Fälle. Die durchschnittliche Verweildauer lag seit 1991 erstmals unter 10 Tagen. Sie betrug im vergangenen Jahr 9,8 Tage. Das waren 0,3 Tage weniger als im Jahr 2000. Im Jahr 1991 wurden die Patienten durchschnittlich erst nach 15,4 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.
Der Nutzungsgrad der Betten erhöhte sich seit 1991 kontinuierlich. Im Jahr 2001 betrug er 81,5 Prozent, 0,4 Prozentpunkte mehr als 2000. 1991 wurden die Betten nur zu knapp drei Viertel (74,4 Prozent) ausgelastet.
