Kooperation statt Konfrontation - kinderleicht?!
Montag, 11. Dezember 2000, 13:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Wochenendprojekt im Sinne der Gewaltprävention fand von Freitag bis Sonntag in der Nordhäuser Rothleimmühle statt. 41 Kinder aus drei verschiedenen Landkreisen im Alter von 7 bis 12 Jahren nahmen an diesem Projekt teil. Ein besonderes Erlebnis war dies für die 21 Aussiedlerkinder, die zum ersten Mal in solch eine Veranstaltung integriert wurden. Das erste Mal alleine zu "verreisen" in einer Gruppe Gleichaltriger aus verschiedenen Kulturen - bedeutete für die Teilnehmer einen wichtigen Schritt in Richtung Selbständigkeit.
Ziele des Integrationsprojektes waren u.a. die Förderung und Akzeptanz untereinander, das Herstellen einer harmonischen Gruppenatmosphäre, in der sich alle Teilnehmer - gleich welcher kulturellen Herkunft und sozialen Situation - wohlfühlen können sowie durch Kleingruppenarbeit das Vertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken und soziale Kompetenzen zu fördern. So wurde gemeinsam gebastelt und gebacken, gespielt und kreiert.
Ob bei erlebnispädagogischen Aktionen, kreativen Angeboten oder in der "Weihnachtsbäckerei" kam es nicht darauf an, "die gleiche Sprache zu sprechen". Spiele und Übungen mit "Händen und Füßen" halfen schnell, eine gemeinsame Verständigung zu finden. Besonders in der aktuellen Situation rechtsradikalter Übergriffe auf Ausländer gewinnt ein solches Projekt an Bedeutung. So gab es nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, wo eine solche Maßnahme in der Rothleimmühle erstmalig konzipiert wurde, auch jetzt wieder viele Nachfragen. Mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Gesundheit und Soziales wurde das Integrationsprojekt noch kurzfristig zum Ende des Millenium-Jahres möglich.
Autor: nnzZiele des Integrationsprojektes waren u.a. die Förderung und Akzeptanz untereinander, das Herstellen einer harmonischen Gruppenatmosphäre, in der sich alle Teilnehmer - gleich welcher kulturellen Herkunft und sozialen Situation - wohlfühlen können sowie durch Kleingruppenarbeit das Vertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken und soziale Kompetenzen zu fördern. So wurde gemeinsam gebastelt und gebacken, gespielt und kreiert.
Ob bei erlebnispädagogischen Aktionen, kreativen Angeboten oder in der "Weihnachtsbäckerei" kam es nicht darauf an, "die gleiche Sprache zu sprechen". Spiele und Übungen mit "Händen und Füßen" halfen schnell, eine gemeinsame Verständigung zu finden. Besonders in der aktuellen Situation rechtsradikalter Übergriffe auf Ausländer gewinnt ein solches Projekt an Bedeutung. So gab es nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, wo eine solche Maßnahme in der Rothleimmühle erstmalig konzipiert wurde, auch jetzt wieder viele Nachfragen. Mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Gesundheit und Soziales wurde das Integrationsprojekt noch kurzfristig zum Ende des Millenium-Jahres möglich.
