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nnz-Kino-Tipp: Gehirn ausschalten

Donnerstag, 29. August 2002, 10:35 Uhr
Nordhausen (nnz). In lockerer Folge wird die nnz auf aktuelle Kino-Hits eingehen. Die jeweiligen Beiträge erhält die Redaktion vom Offenen Kanal in Nordhausen.


"Eine Fortsetzung ist immer schlechter als der erste Teil." Diese Aussage musste ja in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal revidiert werden. Und nun ist es wieder einmal soweit: Mit "Stuart Little 2" kommt eine neue Geschichte rund um den von einer Menschenfamilie adoptierten Mäuserich in die Kinos, die das Original um Längen schlägt. War der erste Teil primär für Kinder konzipiert, gestaltete Regisseur Rob Minkoff, der u.a. den Welterfolg "König der Löwen" gedreht hat, den aktuellen Streifen durchaus Erwachsenen-tauglich.

Dass man sich bei einer Konstellation "Maus-lebt-bei-Menschen-als-normales-Familienmitglied" um die Logik nicht scheren muss, macht den Film sogar noch sehenswerter. Gekonnt setzt Minkoff dabei auf noch mehr Slapstick, alles ist noch bunter und noch verrückter. Selbst die Sprache der computeranimierten Darsteller ist teilweise schon so richtig deftig ausgefallen.

Kurz etwas zur Handlung: Stuart, nun voll in das Leben der Familie Little integriert, lernt durch Zufall die Vogeldame Margalo kennen (und auch ein wenig lieben), welche von einem bösen Falken verfolgt wird. Schließlich landet sie wieder bei diesem, aber Stuart macht sich natürlich mit (Modell-)Auto und (Modell-)Flugzeug auf, die Geliebte zu retten ... Mehr sei hier nicht verraten.

Der BSEplus-Tipp zu "Stuart Little 2": Alle Familienmitglieder sollten gemeinsam das Kino belagern und sich den Spaß wirklich gönnen. Selten war ein Film für alle Generationen ausgelegt - dieser ist es. Mehr zu diesem und anderen Filmen gibt es auf dieser Site.
Autor: nnz

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