Zufall - Hochwasser?
Dienstag, 27. August 2002, 14:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Hochwasserkatastrophen müssen nicht dem Zufall überlassen werden. Mathematische Modelle können Grundlage von Vorausberechnungen sein. CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Grund ließ sich solch ein Modell erläutern. Nicht in Jena, sondern in Leimbach.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses im Nordhäuser Kreistag, Maik Schröter, besuchte der Bundestagsabgeordnete in der vergangenen Woche die Ingenieurgesellschaft für Hydrogeologie und Umwelttechnik (IHU) in Leimbach. Von besonderem Interesse war die Vorstellung neuer mathematischer Modelle zur Vorausberechnung von Überflutungen im Falle des Auftretens großer Niederschlagsmengen. Die Möglichkeiten, die sich hier infolge der modernen Rechentechnik in Verbindung mit einer Vielzahl von geologischen und atmosphärischen Daten ergeben waren sehr beeindruckend.
Im Ergebnis regten Grund und Schröter an, dass es sinnvoll wäre, eine konkrete Studie für das Gebiet der Goldenen Aue in Auftrag zu geben. Das Hochwasser von 1998 in der Aue haben beide noch in guter Erinnerung. Hier war es dem mutigen und umsichtigen Handeln der Feuerwehren, sowie der guten Koordinierung durch den Brand- und Katastrophenschutz zu verdanken, dass schlimmeres vermieden wurde. Um vielleicht noch früher und zielgenauer präventiv eingreifen zu können wäre eine genaue Analyse der Region sinnvoll. Gerade die Goldene Aue ist durch die topographischen Veränderungen im Zusammenhang mit dem Autobahnbau interessant.
Schröter wird in der nächsten Beratung des Umweltausschusses das Thema vorstellen und mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund bei dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt für ein solches, modellhaftes Vorhaben werben. Manfred Grund informierte sich bei diesem Besuch auch über aktuelle Probleme bei der Bemessung von Trinkwasserschutzzonen. Auch hier leistet die IHU innovative Vorreiterrolle. Besonders interessant war die Vorstellung der modernen Grundwasserströmungsmodelle als Basis für die Vorsorgeberechnung im Bereich des Trinkwasserbedarfes der nachfolgenden Generationen.
Autor: nnzGemeinsam mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses im Nordhäuser Kreistag, Maik Schröter, besuchte der Bundestagsabgeordnete in der vergangenen Woche die Ingenieurgesellschaft für Hydrogeologie und Umwelttechnik (IHU) in Leimbach. Von besonderem Interesse war die Vorstellung neuer mathematischer Modelle zur Vorausberechnung von Überflutungen im Falle des Auftretens großer Niederschlagsmengen. Die Möglichkeiten, die sich hier infolge der modernen Rechentechnik in Verbindung mit einer Vielzahl von geologischen und atmosphärischen Daten ergeben waren sehr beeindruckend.
Im Ergebnis regten Grund und Schröter an, dass es sinnvoll wäre, eine konkrete Studie für das Gebiet der Goldenen Aue in Auftrag zu geben. Das Hochwasser von 1998 in der Aue haben beide noch in guter Erinnerung. Hier war es dem mutigen und umsichtigen Handeln der Feuerwehren, sowie der guten Koordinierung durch den Brand- und Katastrophenschutz zu verdanken, dass schlimmeres vermieden wurde. Um vielleicht noch früher und zielgenauer präventiv eingreifen zu können wäre eine genaue Analyse der Region sinnvoll. Gerade die Goldene Aue ist durch die topographischen Veränderungen im Zusammenhang mit dem Autobahnbau interessant.
Schröter wird in der nächsten Beratung des Umweltausschusses das Thema vorstellen und mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund bei dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt für ein solches, modellhaftes Vorhaben werben. Manfred Grund informierte sich bei diesem Besuch auch über aktuelle Probleme bei der Bemessung von Trinkwasserschutzzonen. Auch hier leistet die IHU innovative Vorreiterrolle. Besonders interessant war die Vorstellung der modernen Grundwasserströmungsmodelle als Basis für die Vorsorgeberechnung im Bereich des Trinkwasserbedarfes der nachfolgenden Generationen.
