"Käthe Kollwitz in Nordhausen"
Montag, 26. August 2002, 15:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Unter diesem Motto findet im Herbst in Nordhausen erstmals eine umfangreiche Würdigung dieser großartigen Künstlerin mit zwei Ausstellungen zu ihrem Leben und Wirken statt. Dazu ein Beitrag von Susanne Hinsching.
Dabei hat Käthe Kollwitz in Nordhausen ihre Spuren hinterlassen. Jeder kennt die Käthe-Kollwitz-Straße und die Käthe-Kollwitz-Schule. Zum Gedenken an ihren Aufenthalt vom 3. August 1943 bis zum 20. Juli 1944 in Nordhausen trägt das Haus, in welchem sie damals wohnte, heute eine Gedenktafel.
Die Bildhauerin Margarete Böning, mit der Käthe Kollwitz befreundet war und die ihr Unterkunft bot, schuf ein Bronzerelief der Kollwitz, das sich heute im Kunsthaus Meyenburg befindet. Als bedeutsamste Hinterlassenschaft ist jedoch die Grafik von Käthe Kollwitz mit einem Porträt ihrer Eltern anzusehen, die ebenfalls im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird.
Die Würdigung der Künstlerin Käthe Kollwitz, deren Werke durch eine expressiv realistische Darstellungsweise gekennzeichnet sind und die sich in allen verwendeten Themen sehr kritisch mit der damaligen Gesellschaft auseinander setzte, beginnt am l. September mit der Eröffnung einer Wanderausstellung der Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte Moritzburg im Museum Flohburg (Barfüßerstraße 6).
Diese Ausstellung zum Leben und Wirken von Käthe Kollwitz ist vom 1. September bis 31. Oktober in Nordhausen zu sehen. Zu dieser Ausstellung gibt es ein umfassendes Veranstaltungsangebot speziell für Kinder und Jugendliche.
Am 21. September wird mit einer besonderen Ausstellung zum grafischen Oeuvre von Käthe Kollwitz das zu einem Kunsthaus umgestaltete Meyenburg-Museum in Nordhausen (Alexander-Puschkin-Str. 31) wiedereröffnet. Vom 22. September bis 31. Oktober wird im Kunsthaus Meyenburg eine große Sonderausstellung des Käthe-Kollwitz-Museums Köln, dessen Träger die Kreissparkasse Köln ist, zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt neben den bedeutendsten grafischen Werken von Käthe Kollwitz - wie den Zyklen Bauernkrieg" und "Weberaufstand" - auch unbekanntere Blätter ihres Frühwerkes sowie einige herausragende Kleinplastiken.
Autor: nnzDabei hat Käthe Kollwitz in Nordhausen ihre Spuren hinterlassen. Jeder kennt die Käthe-Kollwitz-Straße und die Käthe-Kollwitz-Schule. Zum Gedenken an ihren Aufenthalt vom 3. August 1943 bis zum 20. Juli 1944 in Nordhausen trägt das Haus, in welchem sie damals wohnte, heute eine Gedenktafel.
Die Bildhauerin Margarete Böning, mit der Käthe Kollwitz befreundet war und die ihr Unterkunft bot, schuf ein Bronzerelief der Kollwitz, das sich heute im Kunsthaus Meyenburg befindet. Als bedeutsamste Hinterlassenschaft ist jedoch die Grafik von Käthe Kollwitz mit einem Porträt ihrer Eltern anzusehen, die ebenfalls im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird.
Die Würdigung der Künstlerin Käthe Kollwitz, deren Werke durch eine expressiv realistische Darstellungsweise gekennzeichnet sind und die sich in allen verwendeten Themen sehr kritisch mit der damaligen Gesellschaft auseinander setzte, beginnt am l. September mit der Eröffnung einer Wanderausstellung der Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte Moritzburg im Museum Flohburg (Barfüßerstraße 6).
Diese Ausstellung zum Leben und Wirken von Käthe Kollwitz ist vom 1. September bis 31. Oktober in Nordhausen zu sehen. Zu dieser Ausstellung gibt es ein umfassendes Veranstaltungsangebot speziell für Kinder und Jugendliche.
Am 21. September wird mit einer besonderen Ausstellung zum grafischen Oeuvre von Käthe Kollwitz das zu einem Kunsthaus umgestaltete Meyenburg-Museum in Nordhausen (Alexander-Puschkin-Str. 31) wiedereröffnet. Vom 22. September bis 31. Oktober wird im Kunsthaus Meyenburg eine große Sonderausstellung des Käthe-Kollwitz-Museums Köln, dessen Träger die Kreissparkasse Köln ist, zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt neben den bedeutendsten grafischen Werken von Käthe Kollwitz - wie den Zyklen Bauernkrieg" und "Weberaufstand" - auch unbekanntere Blätter ihres Frühwerkes sowie einige herausragende Kleinplastiken.
