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Ergebnis kann sich sehen lassen

Dienstag, 07. April 2009, 08:47 Uhr
Im März fanden sich die Mitglieder des Beirates der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Dabei präsentierte ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller das Ergebnis und die Bilanz des Jahres 2008...


„Wir können mit den Resultaten unserer Arbeit zufrieden sein, vor allem die Eingliederungen von Hilfebedürftigen in den Arbeitsprozess konnten wir 2008 erneut forcieren“, so Müller.

So seien im vergangenen Jahr die Zahlen der Bedarfsgemeinschaften und der Hilfebedürftigen konstant nach unten gegangen. Besonders erfreulich sei die Tatsache zu bewerten, dass sich dieser Trend auch bei den unter 25jährigen gezeigt habe. An Arbeitslosengeld und Sozialgeld wurden im Jahr 2008 rund 27,2 Millionen Euro im Landkreis Nordhausen ausgezahlt, zwei Jahre davor waren es 30,4 Millionen Euro. Ähnlich der Trend bei den Kosten für die Unterkunft.

Hans-Georg Müller erläuterte eingehend die Kosten der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Dafür waren in Summe im vergangenen Jahr 13,2 Millionen Euro ausgegeben worden. Mehr als ein Drittel (38 %) wurde für Maßnahmen zur Verfügung gestellt, deren Ziel die Schaffung von Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ist. Für begleitende Maßnahmen wurden 18 Prozent bereitgestellt, ebenso für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen.

Der Beirat wurde darüber informiert, das es in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro weniger für arbeitsmarktpolitische Instrumenten seitens des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Statt der 13,6 Millionen Euro sind es nur noch 11,1 Millionen Euro. Die Mitglieder des Beirates der ARGE legen in diesem Jahr Wert darauf, dass ein gute Niveau bei den Ein-Euro-Jobs gehalten werden soll, dass weiterhin von dem Geldern der aktiven Arbeitsmarktpolitik möglichst viele Betroffene partizipieren sollten.

In Vorbereitung ist ein Brief des ARGE-Beirates an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem die Mitglieder des Gremiums ihre Sorge hinsichtlich der Zukunft der ARGEN in Deutschland aussprechen. Der Tenor des Briefes ist eindeutig: Die Leistungsgewährungen für die Hilfebedürftigen soll es auch künftig aus einer Hand geben.
Autor: psg

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