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Heiße Öfen in Wulften

Sonntag, 25. August 2002, 09:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Sommermonate sind schlechthin die Zeit der Motorradfreunde. Mal solo, mal im Pulk schwärmen sie aus und frönen ihrer Leidenschaft. Am kommenden Wochenende wird es auch viele Biker aus Nordhausen und Umgebung nach Wulften ziehen.


Zum zweiten großen Motorradtreffen der „Figthers Harz“ dürften vermutlich nicht „nur“ Biker aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen, denn auch in Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg wurde reichlich Werbung dafür gemacht. Die beiden Veranstalter, Achim Jödecke und Ralph Sauer, gehen davon aus, dass diese zweite Begegnung der nicht alltägliche Art wieder sehr gut besucht sein dürfte, denn die Resonanz des ersten von ihnen ausgerichteten Treffens auf dem an der „Bimmelbrücke“ gelegenen Osterfeuerplatz war schon im wahrsten Sinne des Wortes bombastisch.

Da sich ein derartiges Treffen mit Sicherheit nicht an einem Tag „abfeiern“ lässt, sind auch diesmal drei Tage geplant und zwar vom Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1.September. Auch wenn damit zu rechnen ist, dass besagter Freitag für die meisten der Anreisetag sein dürfte, werden auch da das Partyzelt, die Burn-Out-Platte und der Leistungsprüfstand der Firma Reifen Ehrhardt aufgebaut sein. Im erstgenannten wird bereits ab 20 Uhr „Rock Back“, die Studentenband der Fachhochschule Harz in Wernigerode, handgemachte Live-Musik rüberwachsen lassen.

Während dann am Sonnabend sich ab 13 Uhr der Plattenteller drehen wird, greifen ab 20 Uhr die fünf Jungs von „Pluck“ kräftig in die Coversong-Kiste, in der wohl Songs für jeden Geschmack zu finden sein dürften. Ebenso kräftig darf am Sonnabend auf der Burn-Out-Platte, der BOP, in die Eisen getreten werden, damit das Hinterrad des jeweiligen heißen Ofens bis zum Platzen qualmt. Wer für dieses aufsehnenserregende Unterfangen keinen passenden ausgedienten Reifen haben sollte, darf mal bei Firma Ehrhardt nachfragen. Das gilt selbstredend auch dafür, wenn es mit den durchaus noch fahrbaren Probleme geben sollte.

Um etwaige Probleme aus dem Weg zu räumen, werden an allen Tagen auch Vertreter der Realgemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Wulften, des THW Bad Lauterberg und des DRK Hattorf den Ausrichtern tatkräftig zur Seite stehen. Außerdem gibt es Zelt- und Waschgelegenheiten ebenso, wie die Möglichkeiten Hunger und Durst zu stillen. Am Sonntag dürfte es dann nach einem zünftigen Frühstück wieder zurück in den jeweiligen heimatlichen Stall gehen.

Wie schon im letzten Jahr haben Achim Jödecke und Ralph Sauer sich vorgenommen, der Gemeinde Wulften eine kleine Entschädigung wegen der Strapazen des etwas „lauteren Wochenendes“ in Form einer Spende zu überreichen. Abschließend noch ein wichtiger Hinweis, nicht bloß Biker sind an den drei Tagen herzlich willkommen, interessierte Zaungäste dürfen ebenso „zur Landung ansetzen“.
Autor: nnz

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