Jendricke gegen Lierhammer
Freitag, 23. August 2002, 17:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde hat sich jetzt Matthias Jendricke (SPD) an den Thüringer Innenminster Köckert (CDU) gewandt. Jendricke fordert darin vom Minister, dienstrechtliche Schritte gegen den Nordhäuser Polizeidirektor Günther Lierhammer einzuleiten...
Grund für diese Auseinandersetzung ist eine Pressemitteilung der SPD zum Polizeiabbau im Landkreis und die dann vom Polizeidirektor veranlassten Schritte: Jendricke hatte sich in der letzten Woche kritisch zum weiteren Abbau eines Polizeipostens in Bleicherode geäußert. Am Nachmittag des selben Tages musste er von seiner Lebenspartnerin erfahren, dass der Polizeidirektor mit einem Anruf und einem Fax Einfluss auf ihren Arbeitgeber genommen hatte. "Offenbar sah Herr Lierhammer keine Möglichkeit, mich direkt anzugreifen und wählte daher diesen Weg, um in meinem persönlichen Umfeld beruflich Schaden zu verursachen und mich damit bei meinen künftigen Meinungsäußerungen zu beeinflussen", erklärte Jendricke dazu.
Als Erster Beigeordneter im Landkreis Nordhausen nimmt Jendricke eine wichtige öffentliche Funktion wahr und ist somit führender Repräsentant der SPD Nordhausen. "Für die Aufrechterhaltung einer öffentlichen politischen Meinungsbildung erachte ich es für unverzichtbar, dass ich mich im Rahmen meines Amtes oder für meine Partei öffentlich äußern kann, ohne mich dafür unangemessenen Repressalien, schon gar nicht meinen privaten Bereich betreffend, aussetzen zu müssen", erklärte Jendricke mit Nachdruck.
Auch ein Gespräch in dieser Sache mit dem Polizeidirektor, dem Landrat Joachim Claus und dem 1. Beigeordneten Jendricke verlief in dieser Woche ergebnislos, da wesentliche Fragen seitens des Polizeidirektors nicht beantwortet wurden. "Ich hatte am Ende sogar das Gefühl, diese Art und Weise der Beeinflussung sei gang und gäbe bei der Polizei", meinte Jendricke zu diesem Gespräch. Für die SPD in Stadt und Landkreis festigt sich mittlerweile der Eindruck, dass mit solchen Vorgehensweisen die demokratischen Meinungsbildungsprozesse derart beeinflusst werden sollen, dass gezielt die SPD mundtot gemacht werden soll.
Autor: nnzGrund für diese Auseinandersetzung ist eine Pressemitteilung der SPD zum Polizeiabbau im Landkreis und die dann vom Polizeidirektor veranlassten Schritte: Jendricke hatte sich in der letzten Woche kritisch zum weiteren Abbau eines Polizeipostens in Bleicherode geäußert. Am Nachmittag des selben Tages musste er von seiner Lebenspartnerin erfahren, dass der Polizeidirektor mit einem Anruf und einem Fax Einfluss auf ihren Arbeitgeber genommen hatte. "Offenbar sah Herr Lierhammer keine Möglichkeit, mich direkt anzugreifen und wählte daher diesen Weg, um in meinem persönlichen Umfeld beruflich Schaden zu verursachen und mich damit bei meinen künftigen Meinungsäußerungen zu beeinflussen", erklärte Jendricke dazu.
Als Erster Beigeordneter im Landkreis Nordhausen nimmt Jendricke eine wichtige öffentliche Funktion wahr und ist somit führender Repräsentant der SPD Nordhausen. "Für die Aufrechterhaltung einer öffentlichen politischen Meinungsbildung erachte ich es für unverzichtbar, dass ich mich im Rahmen meines Amtes oder für meine Partei öffentlich äußern kann, ohne mich dafür unangemessenen Repressalien, schon gar nicht meinen privaten Bereich betreffend, aussetzen zu müssen", erklärte Jendricke mit Nachdruck.
Auch ein Gespräch in dieser Sache mit dem Polizeidirektor, dem Landrat Joachim Claus und dem 1. Beigeordneten Jendricke verlief in dieser Woche ergebnislos, da wesentliche Fragen seitens des Polizeidirektors nicht beantwortet wurden. "Ich hatte am Ende sogar das Gefühl, diese Art und Weise der Beeinflussung sei gang und gäbe bei der Polizei", meinte Jendricke zu diesem Gespräch. Für die SPD in Stadt und Landkreis festigt sich mittlerweile der Eindruck, dass mit solchen Vorgehensweisen die demokratischen Meinungsbildungsprozesse derart beeinflusst werden sollen, dass gezielt die SPD mundtot gemacht werden soll.
