Erinnerung an das KZ Ellrich
Dienstag, 07. April 2009, 08:33 Uhr
Aus Anlass des 64. Jahrestages der Befreiung wird der Opfer des Ellricher Konzentrationslagers gedacht. Zur morgigen Veranstaltung werden auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Ellrich-Juliushütte (Pontelstraße) werden ehemalige Häftlinge, Angehörige und Hinterbliebene der Opfer erwartet.
Gemeinsam laden die Stadt Ellrich und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora um 16.30 Uhr zur Teilnahme ein. Die Bürgermeister der Stadt Ellrich und der Samtgemeinde Walkenried, Matthias Ehrhold und Frank Uhlenhaut, sprechen zur Begrüßung am Gedenkort Ellrich-Juliushütte. Am dortigen Gedenkstein auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ-Außenlagers findet eine Kranzniederlegung statt.
Das KZ Ellrich-Juliushütte war das größte der insgesamt 40 Außenlager des Südharzer Lagerkomplexes Mittelbau. Es entstand im Frühjahr 1944 in der Nähe des Ellricher Bahnhofs. Vorwiegend in Gebäuden ehemaliger Gipsfabriken waren im Durchschnitt etwa 8000 Häftlinge aus vielen Ländern Europas untergebracht. Sie mussten beim Ausbau unterirdischer Stollenanlagen Zwangsarbeit leisten. Fast 4000 Gefangene starben an den Folgen der Haft.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung findet ab 18.00 Uhr in der St. Johannis-Kirche (Marktplatz Ellrich) eine Buchvorstellung statt. Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Dr. Jens-Christian Wagner, präsentiert die Neuerscheinung: Ellrich 1944/45. Konzentrationslager und Zwangsarbeit in einer deutschen Kleinstadt.
Autor: nnzGemeinsam laden die Stadt Ellrich und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora um 16.30 Uhr zur Teilnahme ein. Die Bürgermeister der Stadt Ellrich und der Samtgemeinde Walkenried, Matthias Ehrhold und Frank Uhlenhaut, sprechen zur Begrüßung am Gedenkort Ellrich-Juliushütte. Am dortigen Gedenkstein auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ-Außenlagers findet eine Kranzniederlegung statt.
Das KZ Ellrich-Juliushütte war das größte der insgesamt 40 Außenlager des Südharzer Lagerkomplexes Mittelbau. Es entstand im Frühjahr 1944 in der Nähe des Ellricher Bahnhofs. Vorwiegend in Gebäuden ehemaliger Gipsfabriken waren im Durchschnitt etwa 8000 Häftlinge aus vielen Ländern Europas untergebracht. Sie mussten beim Ausbau unterirdischer Stollenanlagen Zwangsarbeit leisten. Fast 4000 Gefangene starben an den Folgen der Haft.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung findet ab 18.00 Uhr in der St. Johannis-Kirche (Marktplatz Ellrich) eine Buchvorstellung statt. Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Dr. Jens-Christian Wagner, präsentiert die Neuerscheinung: Ellrich 1944/45. Konzentrationslager und Zwangsarbeit in einer deutschen Kleinstadt.
