DGB: Wirtschaft hat versagt
Freitag, 23. August 2002, 10:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu Beginn des Ausbildungsjahres stehen im Arbeitsamtsbezirk macht der DGB auf die Ausbildungsmisere in Nordthüringen aufmerksam. Verantwortlich dafür ist nach Gewerkschaftsangaben in erster Linie die Wirtschaft.
Zu Beginn des Ausbildungsjahres stehen im Arbeitsamtsbezirk
Nordhausen den 1.250 gemeldeten, noch unvermittelten BewerberInnen, ganze 438 Ausbildungsplätze zur Verfügung. (Landkreis Nordhausen 405 noch nicht vermittelte Bewerber - 183 noch nicht besetzte Stellen; Kyffhäuserkreis 430 noch nicht vermittelte Bewerber - 89 noch nicht besetzte Stellen; Landkreis Eichsfelds 415 noch nicht vermittelte Bewerber - 166 offene Stellen).
Damit sei das betriebliche Ausbildungsplatzangebot gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres um 16,9 % gesunken. Das ist ein klares Versagen der Wirtschaft, so der DGB Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann.
Jugendliche erwarten zu Recht eine qualifizierte Ausbildung, die ihnen Zukunftschancen eröffnet. Unternehmen würden nicht genügend dieser Verantwortung nachkommen. Eine fundierte Ausbildung und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, seien wichtige Voraussetzungen für das Selbstbewußtsein und das Selbstvertrauen von jungen Menschen und das sei keine Nebensache, so Hannemann weiter.
Deshalb seien die Unternehmen besonders in der Pflicht, denn Berufsausbildung zähle zu den wichtigsten langfristigsten Investitionen eines Unternehmens.
Autor: nnzZu Beginn des Ausbildungsjahres stehen im Arbeitsamtsbezirk
Nordhausen den 1.250 gemeldeten, noch unvermittelten BewerberInnen, ganze 438 Ausbildungsplätze zur Verfügung. (Landkreis Nordhausen 405 noch nicht vermittelte Bewerber - 183 noch nicht besetzte Stellen; Kyffhäuserkreis 430 noch nicht vermittelte Bewerber - 89 noch nicht besetzte Stellen; Landkreis Eichsfelds 415 noch nicht vermittelte Bewerber - 166 offene Stellen).
Damit sei das betriebliche Ausbildungsplatzangebot gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres um 16,9 % gesunken. Das ist ein klares Versagen der Wirtschaft, so der DGB Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann.
Jugendliche erwarten zu Recht eine qualifizierte Ausbildung, die ihnen Zukunftschancen eröffnet. Unternehmen würden nicht genügend dieser Verantwortung nachkommen. Eine fundierte Ausbildung und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, seien wichtige Voraussetzungen für das Selbstbewußtsein und das Selbstvertrauen von jungen Menschen und das sei keine Nebensache, so Hannemann weiter.
Deshalb seien die Unternehmen besonders in der Pflicht, denn Berufsausbildung zähle zu den wichtigsten langfristigsten Investitionen eines Unternehmens.
