nnz-online

Und wen wählen Sie?

Donnerstag, 22. August 2002, 15:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 22. September können Sie wählen: Den Gerhard, den Edmund oder vielleicht den Guido? Bevor der neue Bundeskanzler mit strahlendem Gesicht vor den Kameras tritt, gibt es noch ein Menge Arbeit zu verrichten. Auch für die Nordhäuser Stadtverwaltung.


Alle auf einem Zettel Am 2. September beginnt im Bürgersaal des „Neuen Rathaus“, Markt 15, die Arbeit des Wahlbüros für die Stadt Nordhausen. Dort wird die Bundestagswahl am 22. September vorbereitet. Das Wahlbüro ist montags von 9 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

„Mit der Öffnung des Wahlbüros liegen dort die Wählerverzeichnisse bereit“, erklärte Günter Wagner, der Beauftragte für die Wahlen in der Stadt Nordhausen. „In diesen Wählerverzeichnissen sind alle Wahlberechtigten der 31 Wahlbezirke der Stadt Nordhausen eingetragen“, so Wagner. Im Wahlbüro könne jeder die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit des Wählerverzeichnisses überprüfen. „Das Wählerverzeichnis ist äußerst wichtig. Denn nur die Personen, die dort verzeichnet sind, bekommen bis zum 1. September eine Wahlbenachrichtigung zugeschickt“, sagte Wagner. Wer bis dahin keine Benachrichtigungs-Postkarte im Briefkasten gefunden habe, aber glaube, wahlberechtigt zu sein, müsse spätestens dann vor Ort im Wahlbüro Widerspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen.

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungs-Postkarte befindet sich ein Antrag auf einen Wahlschein. Wagner: „Der Wahlschein - nicht zu verwechseln mit dem Stimmzettel! - ist eine Art Berechtigung, in jedem beliebigen Wahllokal im Wahlkreis zu wählen. Gleichzeitig berechtigt der Wahlschein auch zur Briefwahl. Der Antrag auf einen Wahlschein muss - in einem frankierten Umschlag - an die Adresse des Wahlbüros zurückgeschickt oder persönlich abgegeben werden. Der Wahlschein selbst kann danach im Büro abgeholt werden oder kommt per Post nach Hause.“

Wer auf seinem Wahlscheinantrag „mit Briefwahlunterlagen“ angekreuzt habe, bekomme im Wahlbüro oder per Post den Wahlschein und amtlichen Stimmzettel. Den könne er entweder direkt im Wahlbüro ausfüllen oder in zwei verschlossenen Umschlägen an das Wahlbüro schicken. „Achtung: Es muss sicher sein, dass der Stimmzettel bis zum Wahltag bei uns im Wahlbüro angekommen ist“, sagte Wagner.

Wer Fragen zur Wahl allgemein und zum technischen Ablauf hat, erreicht Günter Wagner über Telefon 696 410 im Nordhäuser Rathaus.

Die 31 Wahlbezirke der Stadt Nordhausen gehören zum „Wahlkreis 190“. Der besteht aus dem Landkreis Nordhausen und dem Eichsfeldkreis. Auf dem Stimmzettel für diesen Wahlkreis finden die Wähler zehn Parteien und sechs Direktkandidaten. „Die Zahl der Parteien und auch die der Direktkandidaten ist weder außergewöhnlich hoch noch besonders niedrig“, so Wagner, der inzwischen die 13. Wahl und die 4. Bundestagswahl betreut. Am Wahltag sind alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung als Wahlhelfer im Einsatz bzw. bereiten die Wahllokale für die Stimmabgabe vor. Die Wahllokale sind am 22. September von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de