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Possenturm dabei

Montag, 30. März 2009, 12:02 Uhr
Der MDR hatte in seiner beliebten Fernsehreihe-Reihe Top Ten nach den schönsten Türmen Mitteldeutschlands gefahndet. Die Reihefolge kennt kn noch nicht, aber weiß, wer es geschafft hat. Dazu ein Bericht des Ortswegewarts Wandern von Sondershausen...

Ab Anfang März hatte der MDR 33 der seiner Meinung nach schönsten Türme Mitteldeutschlands ausgestellt und zur Wahl der zehn schönsten aufgerufen. Per Brief und Internet hatte man gut 14 Tage Zeit, an der Wahl teilzunehmen. Kn hatte ja auch die Leser aufgefordert, für die beide Türme der Region (Possenturm Sondershausen und Oberkirche Bad Frankenhausen) zu stimmen. Und das muss in großer Zahl geschehen sein, denn am Freitag weilte ein Drehteam des MDR in Sondershausen.

Die Idee der Redakteure des MDR war, nicht nur den Turm vorzustellen, sondern auch gleich die Region und eine neue Form der Wanderunterstützung. Über die Webseiten www.usa-sondershausen.de und www.thueringen-wandern.de war man darauf aufmerksam geworden, dass nicht nur fast die meisten Wanderwege in, um und durch Sondershausen per GPS erfasst und die Daten kostenlos im Internet bereitstehen, sondern dass es auch eine GPS-Tour vom Markt zum Possen mit seinem Possenturm gibt. So kam man auf die Idee, den Turm in einer Art GPS-Wanderung vorzustellen. Da passte es, dass der Webseitenbetreiber seit kurzem auch als ehrenamtlicher Ortswegwart Wandern tätig ist.

Und schon bald klingelte bei mir das Telefon, und der MDR fragte an, ob ich mitmachen wollte und ob ich einige Wanderer finden würde, die an so einer Tour teilnehmen würden. Die Wanderer habe ich gefunden, weil es da nicht viel zu suchen gab. Ein Anruf bei Udo Wieland, dem Vorsitzenden des wohl größten Thüringer Wandervereins, dem Hainleite-Wanderclub, genügte. Der Redakteur des MDR freute sich mächtig, dass pünktlich am Freitag um 11:00 Uhr mehr als 10 Wanderfreunde (genaue Zählung vergessen) zur Wanderung erschienen war.

Wanderung auf den Possen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wanderung auf den Possen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Redakteur erläutert, den Wanderern (Udo Wieland rechts daneben mit Wanderhut), wie er sich den Ablauf vorstellt.

Erste Aufnahmen wurden am Markt gemacht und auch an der Trinitatiskirche. Die nächsten Aufnahmenserien fanden dann am Forstamt und beim Aufstieg zum Rondell statt. Dabei wurde Udo Wieland so richtig über den Wanderclub und die Wanderregion „ausgehorcht“. Nächster Aufnahmeort war dann am Rondell. Den Bismarckturm ließ man lieber aus, sicher in weiser Voraussicht, dass man ja auch die Ausrüstung auch auf den Possenturm schleppen muss. Aber auch über die Aussicht vom Rondell auf die Stadt Sondershausen war man begeistert.

Wanderung auf den Possen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wanderung auf den Possen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Redaktuer im Gespräch mit Possenwirt Bernd Jahn.

Natürlich gab es dann noch weitere Aufnahmen auf dem Possen und natürlich vom Possenturm. Bernd Jahn konnte viel erstaunliches aus der Geschichte des Possenturms berichten. An dieser Stelle sei nochmals dem Hainleitewanderclub gedankt, der die Drehaufnahmen so schön unterstützt hatte. Da macht man selbst mit Freude mit, als der Redakteur wünschte, dass man fast am steilsten Stück des Aufstieges das „hauseigene Stück“, das Hainleitewanderlied singen sollte. Das glaubt doch kein Zuschauer, dass wir wirklich bergauf unser Lied singen. Aber der Freude an der Sache machte es keinen Abbruch.

Wer wissen will, welchen Platz der Possenturm belegt hat, muss am Mittwoch, den 15. April, den MDR einschalten. Ab 20:15 Uhr kann man in der Sendung Top Ten verfolgen, was überhaupt alles gesendet wird, und welchen Platz der Possenturm letztendlich belegt hat.
Karl-Heinz Herrmann
Ortswegewart Sondershausen
Bilder: Karl-Heinz Herrmann
Autor: khh

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