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Fluthilfe geht weiter

Mittwoch, 21. August 2002, 10:47 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Die Hilfsaktionen für die Opfer der Hochwasserkatastrophe laufen an. Gestern wurden weitere Feuerwehrleute in die Krisenregion geschickt. Auch in Sollstedt wurde Hilfe beschlossen.


Vom Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt erging ein Hilfeersuchen an das Thüringer Landesverwaltungsamt, das die Hilfsaktionen von Thüringen koordiniert. Die Leitstelle für Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Nordhausen erhielt von dort gestern die Anforderung für einen Einsatz. Man bat um die Bereitstellung von Löschfahrzeugen des Katastrophenschutzes vom Typ LF 16-TS für den Raum Dessau, speziell in Mildensee.

Die Einsatzaufgabe besteht in der Sicherung von Deichanlagen und anderen anfallenden Aufgaben. Kurz vor Mitternacht setzten sich drei Fahrzeuge mit 21 Mann in Richtung Einsatzort in Bewegung. Das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Heringen, das aus Bleicherode und der Einsatzleitwagen des Landratsamtes sind seit dem im Hochwassergebiet im Einsatz.

Der Gemeinderat von Sollstedt hat während seiner gestrigen Sitzung beschlossen, für die Beseitigung der Flutfolgen rund 10.000 Euro bereitzustellen. Das Geld soll erst einmal aus der sogenannten Deckungsreserve genommen werden. Später soll der Betrag durch Einsparungen im Nachtragshaushalt abgesichert werden, kündigte Bürgermeister Jürgen Hohberg an. Weiterhin haben 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ihre Bereitschaft für einen Einsatz in den Katastrophengebieten erklärt.
Autor: nnz

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