Verantwortung im Rathaus
Donnerstag, 26. März 2009, 13:05 Uhr
Die ehemalige Zwangsarbeiterin Sinaida Isossimowa aus Nowosibirsk wurde gestern von Nordhausens Beigeordneten Dr. Manfred Schröter (CDU) im Rathaus empfangen. Frau Isossimowa war anlässlich einer Diskussion mit Schülern nach Nordhausen gekommen. Hier hatte sie während der 2. Weltkrieges in der Firma Schmidt und Kranz Zwangsarbeit leisten müssen.
Auch wenn wir zu jung waren, um selbst potenzielle Täter sein zu können, sehen wir unsere Verantwortung, dafür einzutreten, dass ein solches Unrecht nicht wieder geschehen kann, so der Beigeordnete.
Dr. Schröter sagte weiter, die Gespräche von Betroffenen mit den heutigen Schülern sei der beste Weg, um diese vor den Einflüssen von Rechtsradikalismus und Rassismus zu schützen. Deshalb danke ich Ihnen herzlich, dass Sie zu diesem Zweck erneut den Weg nach Nordhausen gefunden haben. Dr. Schröter sagte, er bedaure, dass dem Gast nicht die Möglichkeit eingeräumt wurde, das Gelände des früheren Betriebes zu besichtigen.
Nach dem Empfang im Rathaus berichtete Frau Isossimowa den Schülern der pro-vita-Akademie und des Humboldt-Gymnasiusm von ihrem Zwangsarbeiter-Schicksal in Nordhausen (nnz berichtete).
Autor: nnzAuch wenn wir zu jung waren, um selbst potenzielle Täter sein zu können, sehen wir unsere Verantwortung, dafür einzutreten, dass ein solches Unrecht nicht wieder geschehen kann, so der Beigeordnete.
Dr. Schröter sagte weiter, die Gespräche von Betroffenen mit den heutigen Schülern sei der beste Weg, um diese vor den Einflüssen von Rechtsradikalismus und Rassismus zu schützen. Deshalb danke ich Ihnen herzlich, dass Sie zu diesem Zweck erneut den Weg nach Nordhausen gefunden haben. Dr. Schröter sagte, er bedaure, dass dem Gast nicht die Möglichkeit eingeräumt wurde, das Gelände des früheren Betriebes zu besichtigen.
Nach dem Empfang im Rathaus berichtete Frau Isossimowa den Schülern der pro-vita-Akademie und des Humboldt-Gymnasiusm von ihrem Zwangsarbeiter-Schicksal in Nordhausen (nnz berichtete).

