Umdenken im Hochwasserschutz
Mittwoch, 21. August 2002, 08:52 Uhr
Nordhausen (nnz). "Hochwasserschutz hat nicht nur etwas mit Sandsäcken, Deichen und Dämmen zu tun", so Thüringer Verbraucher schützer. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten. Zu den Vorschlägen bitte auf MEHR klicken.
Um die Wurzel des Übels zu packen, muss man verhindern, dass immer mehr Boden versiegelt wird. Obwohl das in erster Linie Sache der Städte und Gemeinden ist, können Haus-, Garten- und Garagenbesitzer durch Wahl der richtigen Baumaterialien den Versiegelungsgrad der Landschaft ebenfalls beeinflussen. Für Wege im Hof oder Garten, Garagenzufahrten, usw. sollte man auf Beton- und Asphaltbeläge sowie Steinplatten nach Möglichkeit verzichten.
Wasserdurchlässig und deshalb ökologisch vorteilhaft sind dagegen Beläge aus Kies, Splitt, Sand oder Sägemehl, Holzhäcksel- oder Rindenmulchwege, Holzpflaster- oder Holzschwellenwege. Auch einzelne Trittsteine oder Rasengittersteine sind besser als ein komplett zubetonierter Weg.
Daneben können Privatverbraucher auch zur Hochwasservorsorge beitragen, indem sie in Haushalt und Garten Regenwasser für geeignete Zwecke benutzen. Beim Bau von Garagen o.ä. kann man von vornherein an das Anlegen eines Gründaches denken.
Wasserdurchlässige Materialien zu verwenden ist die eine Seite. Damit kann jedoch nur ein weiterer Zuwachs der versiegelten Fläche vermieden werden. Um eine Entlastung zu erreichen, muss jedoch einmal versiegelter Boden auch wieder entsiegelt werden. Es gibt auch im Privatbereich zu viele Flächen, die schon längst nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benutzt werden, aber immer noch komplett zu sind. Hier muss entschlossen die versiegelte Fläche aufgebrochen werden. Das bringt nicht nur verbesserten Hochwasserschutz, auch Flora und Fauna können sich unter solchen Bedingungen gut entwickeln.
Weitere Hinweise und Tipps zum ökologischen Bauen gibt es in allen Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale Thüringen e.V.
Autor: nnzUm die Wurzel des Übels zu packen, muss man verhindern, dass immer mehr Boden versiegelt wird. Obwohl das in erster Linie Sache der Städte und Gemeinden ist, können Haus-, Garten- und Garagenbesitzer durch Wahl der richtigen Baumaterialien den Versiegelungsgrad der Landschaft ebenfalls beeinflussen. Für Wege im Hof oder Garten, Garagenzufahrten, usw. sollte man auf Beton- und Asphaltbeläge sowie Steinplatten nach Möglichkeit verzichten.
Wasserdurchlässig und deshalb ökologisch vorteilhaft sind dagegen Beläge aus Kies, Splitt, Sand oder Sägemehl, Holzhäcksel- oder Rindenmulchwege, Holzpflaster- oder Holzschwellenwege. Auch einzelne Trittsteine oder Rasengittersteine sind besser als ein komplett zubetonierter Weg.
Daneben können Privatverbraucher auch zur Hochwasservorsorge beitragen, indem sie in Haushalt und Garten Regenwasser für geeignete Zwecke benutzen. Beim Bau von Garagen o.ä. kann man von vornherein an das Anlegen eines Gründaches denken.
Wasserdurchlässige Materialien zu verwenden ist die eine Seite. Damit kann jedoch nur ein weiterer Zuwachs der versiegelten Fläche vermieden werden. Um eine Entlastung zu erreichen, muss jedoch einmal versiegelter Boden auch wieder entsiegelt werden. Es gibt auch im Privatbereich zu viele Flächen, die schon längst nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benutzt werden, aber immer noch komplett zu sind. Hier muss entschlossen die versiegelte Fläche aufgebrochen werden. Das bringt nicht nur verbesserten Hochwasserschutz, auch Flora und Fauna können sich unter solchen Bedingungen gut entwickeln.
Weitere Hinweise und Tipps zum ökologischen Bauen gibt es in allen Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale Thüringen e.V.
