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Weniger Auslauf

Montag, 23. März 2009, 16:13 Uhr
Die Tiere im Wildgehege des Nordhäuser Stadtparks haben derzeit etwas weniger Auslauf. Sie fühlen sich eingeengt, doch letztlich dient das, was da vorbereitet wird, nur ihrer Sicherheit. Und der Sicherheit der Menschen davor...


Vor-Ort-Besprechung (Foto: I. Bergmann) Vor-Ort-Besprechung (Foto: I. Bergmann)
Absprache vor Ort: Steffen Meyer und Kerstin Windisch vom Umweltamt mit Sven Holzapfel von der Fa. GAI mbH, Niedersachswerfen (v.l.n.r.)

Grund für die Kürzung des Auslaufes ist die Erneuerung des Zaunes. Das sagte jetzt Umweltamtsleiter Steffen Meyer, dessen Amt im Vorfeld dazu auch eine Variantenuntersuchung für einen neuen 440 Meter langen Zaun erarbeiten ließ. „Der alte Zaun wurde wahrscheinlich um 1950 errichtet und ist in der Vergangenheit zum größten Teil nur noch notdürftig mit Eisenstangen und Querverspannung gesichert und ausgebessert worden“, so Meyer.

Bei der Variantenuntersuchung zur Art des Zaunes haben viele Parameter eine Rolle gespielt. So zum Beispiel die Sichtbarkeit des Wildgeheges, Sicherheit für Besucher und Tiere, der Investitionsaufwand, die Haltbarkeit oder die Kosten der laufenden Unterhaltung. Die Auswertung dieser Studie habe dann ergeben, dass der Mattenzaun die höchsten Bewertungspunkte erreichte, so dass diese Art von Zaun ausgeschrieben wurde.

Neben der Zaunanlage werden auch die Zufahrts- und Begehungstore des Geheges erneuert und die Wege in diesem Bereich grundhaft saniert. Ende April soll die Maßnahme beendet sein. Da es während der Bauphase zu Teilabsperrungen im Bereich des Wildgeheges kommen werde, bittet das Umweltamt die Besucher des Stadtparks um Verständnis.
Autor: nnz

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