Aussichtsreicher Vorschlag
Sonntag, 22. März 2009, 09:10 Uhr
Bislang sah es für die Kandidaten aus dem Landkreis Nordhausen nicht all zu gut auf den Listen für den Thüringer Landtag aus. Da könnte sich ändern. Gestern wurde der Vorschlag der Thüringer Linken beraten.
Gestern traf sich der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Thüringen mit dem Landesausschuss in Elgersburg bei Ilmenau, um einen Vorschlag für die ersten 20 Listenplätze für den künftigen Thüringer Landtag zu erarbeiten. Die 20'er Liste wird dann der Vertreterversammlung der Partei zur Aufstellung der Landesliste am kommenden Wochenende in Arnstadt zur Abstimmung gestellt.
Auf Empfehlung des Kreisverbandes Nordhausen wurde Birgit Keller vom geschäftsführenden Landesvorstand für den Platz 7 der Landesliste vorgeschlagen. Mit Doris Wiegand aus dem Kreisverband Gotha wurde allerdings ein weiterer Name ins Spiel gebracht. Nach ausgiebigen Für-und Gegenreden entschieden sich 11 der 17 Vorstandsmitglieder in offener Abstimmung für Birgit Keller.
Ausschlaggebend war in erster Linie ihre fachliche Kompetenz als Fraktionsvorsitzende des Kreistages. Bekanntlich erreichte sie auch bei der Landratswahl 2006 gegen CDU Landrat Claus 41,1 % der Stimmen. Mit einem Landtagsmandat im Rücken soll 2012 aller Voraussicht nach eine erneute Kandidatur als LINKE Landrätin angestrebt werden.
Inzwischen machen sich in Nordhausen zwei CDU-Minister breit, die nun auch wieder vorn auf der CDU-Landtagsliste zu finden sind. Nachdem die SPD ihre eigene Kandidatin aus Nordhausen mit Hilfe der SPD-Oberbürgermeisterin auch noch chancenlos gestellt hat (auf Listenplatz 22), ist es unbedingt notwendig, dass die LINKE im Südharz ein eindeutiges Signal für einen vorderen Listenplatz setzt, so Parteisprecher Rainer Bachmann zur nnz.
77 Bewerberinnen und Bewerber stellen sich in Arnstadt zur Wahl. Über die Landeslisten können jedoch insgesamt nur 44 Abgeordnete aller Parteien in den Thüringer Landtag einziehen. Weitere 44 Abgeordnete kommen über das Direktmandat in den Landtag. Bisher hat DIE LINKE 28 Abgeordnetenmandate inne. Deshalb bietet nur ein vorderer Platz die Gewähr für ein Landtagsmandat. Mit Listenplatz 7 stellt sich der Landesvorstand seiner politischen Verantwortung gegenüber der Nordregion. Der Kreisverband Nordhausen sehe sich mit diesem Listenvorschlag in seiner erfolgreichen Arbeit bestätigt, so die Sprecher Rainer Bachmann und Alexander Scharff.
Autor: nnzGestern traf sich der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Thüringen mit dem Landesausschuss in Elgersburg bei Ilmenau, um einen Vorschlag für die ersten 20 Listenplätze für den künftigen Thüringer Landtag zu erarbeiten. Die 20'er Liste wird dann der Vertreterversammlung der Partei zur Aufstellung der Landesliste am kommenden Wochenende in Arnstadt zur Abstimmung gestellt.
Auf Empfehlung des Kreisverbandes Nordhausen wurde Birgit Keller vom geschäftsführenden Landesvorstand für den Platz 7 der Landesliste vorgeschlagen. Mit Doris Wiegand aus dem Kreisverband Gotha wurde allerdings ein weiterer Name ins Spiel gebracht. Nach ausgiebigen Für-und Gegenreden entschieden sich 11 der 17 Vorstandsmitglieder in offener Abstimmung für Birgit Keller.
Ausschlaggebend war in erster Linie ihre fachliche Kompetenz als Fraktionsvorsitzende des Kreistages. Bekanntlich erreichte sie auch bei der Landratswahl 2006 gegen CDU Landrat Claus 41,1 % der Stimmen. Mit einem Landtagsmandat im Rücken soll 2012 aller Voraussicht nach eine erneute Kandidatur als LINKE Landrätin angestrebt werden.
Inzwischen machen sich in Nordhausen zwei CDU-Minister breit, die nun auch wieder vorn auf der CDU-Landtagsliste zu finden sind. Nachdem die SPD ihre eigene Kandidatin aus Nordhausen mit Hilfe der SPD-Oberbürgermeisterin auch noch chancenlos gestellt hat (auf Listenplatz 22), ist es unbedingt notwendig, dass die LINKE im Südharz ein eindeutiges Signal für einen vorderen Listenplatz setzt, so Parteisprecher Rainer Bachmann zur nnz.
77 Bewerberinnen und Bewerber stellen sich in Arnstadt zur Wahl. Über die Landeslisten können jedoch insgesamt nur 44 Abgeordnete aller Parteien in den Thüringer Landtag einziehen. Weitere 44 Abgeordnete kommen über das Direktmandat in den Landtag. Bisher hat DIE LINKE 28 Abgeordnetenmandate inne. Deshalb bietet nur ein vorderer Platz die Gewähr für ein Landtagsmandat. Mit Listenplatz 7 stellt sich der Landesvorstand seiner politischen Verantwortung gegenüber der Nordregion. Der Kreisverband Nordhausen sehe sich mit diesem Listenvorschlag in seiner erfolgreichen Arbeit bestätigt, so die Sprecher Rainer Bachmann und Alexander Scharff.
