Mit Respekt in den Hammergrund
Donnerstag, 19. März 2009, 09:07 Uhr
Mit einer gehörigen Portion Respekt reist der FSV Wacker 90 Nordhausen in den Ilmenauer Hammergrund an der Schleusinger Allee, wo am Sonnabend um 14 Uhr der 20. Spieltag der Thüringenliga mit einer Auswärtsbegegnung fortgesetzt wird. Der nnz-Vorbericht von Klaus Verkouter.
Während die Ilmenauer am letzten Wochenende ihr Spiel in Steinach nicht austragen konnten, blieben die Wacker-Akteure im Rhythmus und haben zu Hause in wohltuender Atmosphäre gegen den Tabellenletzten FC Thüringen Weida den erwarteten Pflichtsieg eingefahren. Trotz des sicheren 5:0-Erfolges zeigte sich Wacker-Trainer Burkhard Venth nicht rundum zufrieden. Er bemängelte vor allem, dass in der ersten Halbzeit nicht genügend Bewegung und dadurch zu wenig Spielverlagerungen zu erkennen gewesen seien.
Fünf Tore müssen aber trotzdem erst einmal geschossen werden. Die meisten fielen sogar nach gelungenen Kombinationen. Von Stephan Hoffmann oder Torsten Klaus kennt man herrliche Kopfballtore. Ein Treffer stellte jedoch eine Premiere dar. Vor dem Spiel flachste Sven Pistorius noch, dass er heute mit dem Kopf erfolgreich sein werde. Stephan Hoffmann meinte zu ihm: Du machst sogar einen Flugkopfball. Dieser gelang beim 4:0 nach präziser Eingabe von Alexander Töpfer in der 62. Minute tatsächlich, was Sven Pistorius im Männerbereich so noch nie schaffte.
Für das Wochenende hofft Manager Udo Hoffmann, in Ilmenau auf dem Rasenplatz spielen zu können: Auf dem kleinen, ungewohnten Kunstrasenfeld hat Wacker schon schlechte Erfahrungen sammeln müssen. Er spielte damit auf die 0:1-Niederlage in der Saison 2007/08 an. In der Nachspielzeit hatte Pistorius in einer insgesamt schwachen Nordhäuser Partie fast noch den Ausgleich erzielt – mit dem Kopf übrigens.
Erstmals traf man vor vierzig Jahren dort in einem Qualifikationsspiel um den Aufstieg in die DDR-Liga auf die Ilmenauer und trennte sich 1:1. Zum 16. Mal müssen die Nordhäuser nun zu einem Punktspiel in Ilmenau antreten. Zumeist kehrte man mit leeren Händen zurück. Ganze drei Siege glückten ihnen in den gemeinsamen DDR-Liga-Jahren sowie in der Thüringer Landesklasse und Landesliga (1981, 1983, 2004) im gefürchteten Hammergrund.
Zur bevorstehenden Auseinandersetzung mit dem SV Germania äußerte der Wacker-Kapitän: Die Trauben dort hängen hoch. Das wissen wir. Der Gegner ist äußerst kampfstark und wir sind gewarnt. Heiligenstadt hatte vor zwei Wochen nicht die Spur einer Chance. Dafür sind wir aber im Rhythmus geblieben.
Bei Wacker brennt Lars Greschke darauf, wieder seinen Platz zwischen den Pfosten einzunehmen. Doch Dominik Schönberger hielt zuletzt gegen Weida seinen Kasten sauber. Die Steinberg-Brüder haben noch nicht wieder trainieren können; mit ihrem Einsatz ist noch nicht zu rechnen.
Von Ilmenauer Seite wird dem FSV Wacker 90 zwar die Favoritenrolle zugewiesen, der SV Germania sei aber hoch motiviert und wolle das Spiel für sich entscheiden. Schließlich habe man ja auch gegen Schotheim und in Rudolstadt jeweils 2:1 gewonnen und dem SV SCHOTT Jena beim 2:3 lange Paroli geboten. An Selbstbewusstsein fehlt es demnach nicht. Wacker strebt natürlich ein Ergebnis wie im Hinspiel an, das man 2:1 gewann.
Die zweite Vertretung Wackers empfängt am Sonntag um 14 Uhr den Bollstedter SV Blau-Weiß 90 im Albert-Kuntz-Sportpark und kann bei einem vollen Erfolg weiteren Boden auf die Tabellenspitze gutmachen. Drei Punkte fehlen noch nach ganz vorn.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWährend die Ilmenauer am letzten Wochenende ihr Spiel in Steinach nicht austragen konnten, blieben die Wacker-Akteure im Rhythmus und haben zu Hause in wohltuender Atmosphäre gegen den Tabellenletzten FC Thüringen Weida den erwarteten Pflichtsieg eingefahren. Trotz des sicheren 5:0-Erfolges zeigte sich Wacker-Trainer Burkhard Venth nicht rundum zufrieden. Er bemängelte vor allem, dass in der ersten Halbzeit nicht genügend Bewegung und dadurch zu wenig Spielverlagerungen zu erkennen gewesen seien.
Fünf Tore müssen aber trotzdem erst einmal geschossen werden. Die meisten fielen sogar nach gelungenen Kombinationen. Von Stephan Hoffmann oder Torsten Klaus kennt man herrliche Kopfballtore. Ein Treffer stellte jedoch eine Premiere dar. Vor dem Spiel flachste Sven Pistorius noch, dass er heute mit dem Kopf erfolgreich sein werde. Stephan Hoffmann meinte zu ihm: Du machst sogar einen Flugkopfball. Dieser gelang beim 4:0 nach präziser Eingabe von Alexander Töpfer in der 62. Minute tatsächlich, was Sven Pistorius im Männerbereich so noch nie schaffte.
Für das Wochenende hofft Manager Udo Hoffmann, in Ilmenau auf dem Rasenplatz spielen zu können: Auf dem kleinen, ungewohnten Kunstrasenfeld hat Wacker schon schlechte Erfahrungen sammeln müssen. Er spielte damit auf die 0:1-Niederlage in der Saison 2007/08 an. In der Nachspielzeit hatte Pistorius in einer insgesamt schwachen Nordhäuser Partie fast noch den Ausgleich erzielt – mit dem Kopf übrigens.
Erstmals traf man vor vierzig Jahren dort in einem Qualifikationsspiel um den Aufstieg in die DDR-Liga auf die Ilmenauer und trennte sich 1:1. Zum 16. Mal müssen die Nordhäuser nun zu einem Punktspiel in Ilmenau antreten. Zumeist kehrte man mit leeren Händen zurück. Ganze drei Siege glückten ihnen in den gemeinsamen DDR-Liga-Jahren sowie in der Thüringer Landesklasse und Landesliga (1981, 1983, 2004) im gefürchteten Hammergrund.
Zur bevorstehenden Auseinandersetzung mit dem SV Germania äußerte der Wacker-Kapitän: Die Trauben dort hängen hoch. Das wissen wir. Der Gegner ist äußerst kampfstark und wir sind gewarnt. Heiligenstadt hatte vor zwei Wochen nicht die Spur einer Chance. Dafür sind wir aber im Rhythmus geblieben.
Bei Wacker brennt Lars Greschke darauf, wieder seinen Platz zwischen den Pfosten einzunehmen. Doch Dominik Schönberger hielt zuletzt gegen Weida seinen Kasten sauber. Die Steinberg-Brüder haben noch nicht wieder trainieren können; mit ihrem Einsatz ist noch nicht zu rechnen.
Von Ilmenauer Seite wird dem FSV Wacker 90 zwar die Favoritenrolle zugewiesen, der SV Germania sei aber hoch motiviert und wolle das Spiel für sich entscheiden. Schließlich habe man ja auch gegen Schotheim und in Rudolstadt jeweils 2:1 gewonnen und dem SV SCHOTT Jena beim 2:3 lange Paroli geboten. An Selbstbewusstsein fehlt es demnach nicht. Wacker strebt natürlich ein Ergebnis wie im Hinspiel an, das man 2:1 gewann.
Die zweite Vertretung Wackers empfängt am Sonntag um 14 Uhr den Bollstedter SV Blau-Weiß 90 im Albert-Kuntz-Sportpark und kann bei einem vollen Erfolg weiteren Boden auf die Tabellenspitze gutmachen. Drei Punkte fehlen noch nach ganz vorn.
Klaus Verkouter

