Jahresstart der Thüringer Industrie
Mittwoch, 18. März 2009, 11:55 Uhr
Wie nicht anders zu erwarten, ist der Thüringer Industrie der Start ins Krisenjahr 2009 nicht sonderlich gut gelungen. Die nnz hat alle Zahlen.
Im Januar 2009 sank der Umsatz in der Thüringer Industrie zum Vorjahresmonat (bei einem Arbeitstag weniger) um 23,3 Prozent. Der Inlandsumsatz nahm im gleichen Zeitraum um 19,2 Prozent ab; der Auslandsumsatz ging um 30,8 Prozent zurück. In den Betrieben waren zum Stichtag Ende Januar 2009 über 128 Tausend Personen beschäftigt, 3 119 Personen mehr als Ende Januar 2008.
Die 866 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten1) im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Januar 2009 einen Umsatz in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Das waren 500 Millionen Euro bzw. 23,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist (bei einem Arbeitstag weniger). Arbeitstäglich bereinigt betrug der Rückgang 19,7 Prozent.
Hohe Umsatzrückgänge wurden im Januar 2009 bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 51,3 Prozent), den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (- 30,2 Prozent), den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen
(- 29,9 Prozent), den Herstellern von Metallerzeugnissen (- 25,6 Prozent), der Metallerzeugung und -bearbeitung (- 25,3 Prozent) und den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren (- 23,7 Prozent) ermittelt.
Wirtschaftszweige mit einem Umsatzwachstum im Januar 2009 zum Vorjahresmonat waren u.a. die Hersteller von Sonstigen Waren ((Herstellung von Spielwaren, Sportgeräten, Musikinstrumenten usw.) mit einem Umsatzanstieg um 8,6 Prozent und die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (+ 5,0 Prozent).
Das Geschäft mit den inländischen Abnehmern verlief im Januar 2009 rückläufig, zum Vorjahresmonat wurde ein Umsatzrückgang um 19,2 Prozent bzw. 267 Millionen Euro ermittelt.
Die Auslandsumsätze verringerten sich im Januar 2009 zum Vorjahresmonat um 30,8 Prozent bzw. 233 Millionen Euro.
Die Exportquote lag im Januar 2009 nur noch bei 31,8 Prozent und war damit um 3,4 Prozentpunkte niedriger als im Januar 2008.
Im Januar 2009 wurden mit 352 Millionen Euro rund 67,3 Prozent der Exporte Thüringens in die Länder der Eurozone ausgeführt und 171 Millionen Euro bzw. 32,7 Prozent in die Länder außerhalb der Eurozone.
Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) verringerte sich im Januar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 25,2 Prozent auf 13 Tausend Euro.
Ende Januar 2009 waren in den Thüringer Industriebetrieben1) 128 099 Personen beschäftigt. Das waren 3 119 Beschäftigte (+ 2,5 Prozent) mehr als Ende Januar 2008.
1) Seit dem Jahr 2007 werden in der Industrie monatlich nicht mehr die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten, sondern nur noch die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst.
Autor: nnzIm Januar 2009 sank der Umsatz in der Thüringer Industrie zum Vorjahresmonat (bei einem Arbeitstag weniger) um 23,3 Prozent. Der Inlandsumsatz nahm im gleichen Zeitraum um 19,2 Prozent ab; der Auslandsumsatz ging um 30,8 Prozent zurück. In den Betrieben waren zum Stichtag Ende Januar 2009 über 128 Tausend Personen beschäftigt, 3 119 Personen mehr als Ende Januar 2008.
Die 866 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten1) im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Januar 2009 einen Umsatz in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Das waren 500 Millionen Euro bzw. 23,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist (bei einem Arbeitstag weniger). Arbeitstäglich bereinigt betrug der Rückgang 19,7 Prozent.
Hohe Umsatzrückgänge wurden im Januar 2009 bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 51,3 Prozent), den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (- 30,2 Prozent), den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen
(- 29,9 Prozent), den Herstellern von Metallerzeugnissen (- 25,6 Prozent), der Metallerzeugung und -bearbeitung (- 25,3 Prozent) und den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren (- 23,7 Prozent) ermittelt.
Wirtschaftszweige mit einem Umsatzwachstum im Januar 2009 zum Vorjahresmonat waren u.a. die Hersteller von Sonstigen Waren ((Herstellung von Spielwaren, Sportgeräten, Musikinstrumenten usw.) mit einem Umsatzanstieg um 8,6 Prozent und die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (+ 5,0 Prozent).
Das Geschäft mit den inländischen Abnehmern verlief im Januar 2009 rückläufig, zum Vorjahresmonat wurde ein Umsatzrückgang um 19,2 Prozent bzw. 267 Millionen Euro ermittelt.
Die Auslandsumsätze verringerten sich im Januar 2009 zum Vorjahresmonat um 30,8 Prozent bzw. 233 Millionen Euro.
Die Exportquote lag im Januar 2009 nur noch bei 31,8 Prozent und war damit um 3,4 Prozentpunkte niedriger als im Januar 2008.
Im Januar 2009 wurden mit 352 Millionen Euro rund 67,3 Prozent der Exporte Thüringens in die Länder der Eurozone ausgeführt und 171 Millionen Euro bzw. 32,7 Prozent in die Länder außerhalb der Eurozone.
Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) verringerte sich im Januar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 25,2 Prozent auf 13 Tausend Euro.
Ende Januar 2009 waren in den Thüringer Industriebetrieben1) 128 099 Personen beschäftigt. Das waren 3 119 Beschäftigte (+ 2,5 Prozent) mehr als Ende Januar 2008.
1) Seit dem Jahr 2007 werden in der Industrie monatlich nicht mehr die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten, sondern nur noch die Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erfasst.
