nnz-online

Thüringens GRÜNE begrüßen Althaus zurück

Mittwoch, 18. März 2009, 11:33 Uhr
Der Wahlkampf hat begonnen, die Parteien bringen sich in Stellung. Heute ließen die Landes-GRÜNEN verlautbaren, was sie von dem Theater um Ministerpräsident Althaus halten. Die Spitzenkandidatin Astrid Rothe-Beinlich meldet sich zu Wort.


"Heute also kehrt Ministerpräsident Dieter Althaus ins Eichsfeld zurück, nachdem er über ausgewählte Nachrichtenkanäle sein Comeback inszeniert hatte." So beginnt die Prtessemitteilung von Bündnis90/Die Grünen.

"Wir sagen aufrichtig: Willkommen zurück Dieter Althaus und wünschen Ihnen viel Kraft und vor allem Gesundheit", betont die Landeschefin und Spitzenkandidatin der Thüringer Bündnisgrünen, Astrid Rothe-Beinlich, die sich in den letzten Tagen
bewusst in der Kommentierung des Gebarens vom Ministerpräsidenten zurückgehalten hatte.

"Da aber offenkundig die mediale Begleitung durch Haus- und Hofjournalisten beim Joggen oder die Unterrichtung über den Gesundheitszustand via BILD vorgeht, stellen wir klar: Wir befinden uns hier nicht in einem Schauspiel, sondern in der Realität. In Thüringen liegt so vieles im argen. Da reicht es nicht über StellvertreterInnen erklären zu lassen, man wolle dem Land dienen.

Entweder Althaus nimmt das Heft des Handelns wieder in die Hand oder nicht. Wir werden das tragische Unglück, bei dem eine Frau ums Leben kam, ganz gewiss nicht thematisieren oder gar verwenden. Aber eins muss klar sein: wenn Althaus sich derart wort- und bildreich zurückmeldet, sollte er sich maßgeblich auf sein Amt besinnen.
Alles andere kommt einer Täuschung der Menschen im Land gleich. Der Wahlkampf ist offenkundig eröffnet. Uns geht es um Inhalte. Und da stellen sich jede Menge Fragen. Wie sieht es künftig mit der Kulturpolitik im Lande aus? Was tut Thüringen mit Blick auf die überfällige Erhöhung der ErzieherInnenstellen, um den Kleinsten gerecht zu werden? Wie kann und soll es mit Opel Eisenach weitergehen? Wie geht Thüringen gegen die zunehmende rechtsextreme Gewalt und Rassismus
vor? Und was sind Thüringens konkrete Antworten, um den Klimawandel zu stoppen?", so Astrid Rothe-Beinlich weiter.

"BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen haben auf all diese Fragen schlüssige Antworten und entsprechende Konzepte. Und deshalb gehen wir zuversichtlich in die Wahlauseinandersetzungen. Wir meinen: die Zeit ist reif für eine andere Politik. Bei uns stehen Mensch und Umwelt im Mittelpunkt. Nicht die Inszenierung", schließt die grüne Spitzenpolitikerin.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de