Feiern mit Roland & Co
Montag, 19. August 2002, 14:19 Uhr
Neustadt (nnz). Zwei tolle Tage sind vorbei. Bis zum Schluss wurde gefeiert, gelacht, gesungen und getanzt das Harzfest war ein Erfolg. Mehr zu den heiteren Ereignissen hält die nnz für Sie bereit.
Bei herrlichstem Sommer-Sonnen-Wetter, mit viel Musik, Show und mit traditionellen Handwerks-Ständen feierten bis zum Sonntag Abend tausende Besucher das zehnte Harzfest im Luftkurort Neustadt. Aus der ganzen Harzregion kamen sie, hier seien nur die Landkreise Wernigerode, Halberstadt und Osterode/Harz genannt. Zu sehen gab es für sie sehr viel. Auf drei Bühnen, einem großen Festplatz und auch in der Neustädter Kirche war einiges los.
Das Bühnen-Programm reihte eine Folklore- und Tanzgruppe an die andere. Trachtengruppen waren ebenso dabei wie Chöre, Musiker und verschiedene Vereine. Dabei wurde allerlei Harztypisches geboten. Schon die jüngsten Künstler bewiesen, was ein echter Harzer so alles kann. Dazu gehört nicht nur tanzen und jodeln, sondern auch echtes Harzer Peitschenknallen.
Da das Programm sehr heimatlich zusammen gestellt war, fanden hauptsächlich ältere Leute ihren Weg in die Roland-Gemeinde, doch auch jüngere ließen sich von den Ankündigen locken. Sie kamen besonders am Freitag und Samstag Abend auf ihre Kosten. Eine Deep-Purple-Revivalband aus Spanien versetzte das Festzelt am Freitag in Bewegung. Mächtig viel Party, Spaß und Stimmung war dann am Samstag angesagt. Wolfgang Petry gab sich die Ehre - zumindest sein Double.
Entlang der Burgstraße und am Platz an der Kirche wurden zahlreiche Marktstände errichtet, die eine breite Produkt-Palette aus der Region anboten. Drechsler, Korb- und Kerzenmacher sowie Töpferwerkstätten boten ihre Ware an. Auch Schmuck und Kleidung fehlte nicht. Die kulinarischen Genüsse kamen ebenfalls nicht zu kurz. Neben den typischen Spezialitäten wie Steak und Bratwurst gab es frisches, selbst gebackenes Brot, Ziegenkäse und Wurst aus eigener Herstellung, frisch geräucherten Fisch und ökologisch erzeugte Lebensmittel. Doch auch die Naschereien wie Honig und Popcorn durften nicht fehlen. Besonders beliebt an diesen beiden heißen Tagen waren die Eisstände. Zahlreiche Informationen erhielt man am Festzelt, wo mehrere Einrichtungen und Vereine ihre Tätigkeiten und Angebote präsentierten.
Ein Erlebnis für jeden Besucher war der große Festumzug am Sonntag Mittag. Über 1.000 Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen, begleitet von Trommelwirbeln, Marschmusik und dem Applaus der Zuschauer, zogen durch die Straßen des Ortes. Dabei gab es die eine oder andere Kuriosität zu entdecken. Wussten Sie, dass es einen Nikolausverein gibt?
Insgesamt kann man das Wochenende als gut gelungen betrachten, auch wenn von der Organisation her nicht alles einwandfrei verlief und wir deshalb einige kleinere Probleme hatten, zog einer der aktiven Helfer eine kurze Bilanz. Man sollte nicht vergessen, dass viele sich freiwillig für den Einsatz an diesem Wochenende gemeldet hatten. Auf ehrenamtlicher Basis halfen sie, die Fahrzeuge auf die Parkplätze zu lotsen und fungierten als Stütze beim Absichern des Sanitätsdienstes, so ein weiterer fleißiger Helfer.
Das elfte Harzfest findet im nächsten Jahr in Sankt Andreasberg statt. Man darf gespannt sein, ob sich der Ort ebenso bunt und stimmungsvoll zeigen wird wie die Südharz-Gemeinde.
Autor: mj
Bei herrlichstem Sommer-Sonnen-Wetter, mit viel Musik, Show und mit traditionellen Handwerks-Ständen feierten bis zum Sonntag Abend tausende Besucher das zehnte Harzfest im Luftkurort Neustadt. Aus der ganzen Harzregion kamen sie, hier seien nur die Landkreise Wernigerode, Halberstadt und Osterode/Harz genannt. Zu sehen gab es für sie sehr viel. Auf drei Bühnen, einem großen Festplatz und auch in der Neustädter Kirche war einiges los. Das Bühnen-Programm reihte eine Folklore- und Tanzgruppe an die andere. Trachtengruppen waren ebenso dabei wie Chöre, Musiker und verschiedene Vereine. Dabei wurde allerlei Harztypisches geboten. Schon die jüngsten Künstler bewiesen, was ein echter Harzer so alles kann. Dazu gehört nicht nur tanzen und jodeln, sondern auch echtes Harzer Peitschenknallen.
Da das Programm sehr heimatlich zusammen gestellt war, fanden hauptsächlich ältere Leute ihren Weg in die Roland-Gemeinde, doch auch jüngere ließen sich von den Ankündigen locken. Sie kamen besonders am Freitag und Samstag Abend auf ihre Kosten. Eine Deep-Purple-Revivalband aus Spanien versetzte das Festzelt am Freitag in Bewegung. Mächtig viel Party, Spaß und Stimmung war dann am Samstag angesagt. Wolfgang Petry gab sich die Ehre - zumindest sein Double.
Entlang der Burgstraße und am Platz an der Kirche wurden zahlreiche Marktstände errichtet, die eine breite Produkt-Palette aus der Region anboten. Drechsler, Korb- und Kerzenmacher sowie Töpferwerkstätten boten ihre Ware an. Auch Schmuck und Kleidung fehlte nicht. Die kulinarischen Genüsse kamen ebenfalls nicht zu kurz. Neben den typischen Spezialitäten wie Steak und Bratwurst gab es frisches, selbst gebackenes Brot, Ziegenkäse und Wurst aus eigener Herstellung, frisch geräucherten Fisch und ökologisch erzeugte Lebensmittel. Doch auch die Naschereien wie Honig und Popcorn durften nicht fehlen. Besonders beliebt an diesen beiden heißen Tagen waren die Eisstände. Zahlreiche Informationen erhielt man am Festzelt, wo mehrere Einrichtungen und Vereine ihre Tätigkeiten und Angebote präsentierten.
Ein Erlebnis für jeden Besucher war der große Festumzug am Sonntag Mittag. Über 1.000 Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen, begleitet von Trommelwirbeln, Marschmusik und dem Applaus der Zuschauer, zogen durch die Straßen des Ortes. Dabei gab es die eine oder andere Kuriosität zu entdecken. Wussten Sie, dass es einen Nikolausverein gibt?Insgesamt kann man das Wochenende als gut gelungen betrachten, auch wenn von der Organisation her nicht alles einwandfrei verlief und wir deshalb einige kleinere Probleme hatten, zog einer der aktiven Helfer eine kurze Bilanz. Man sollte nicht vergessen, dass viele sich freiwillig für den Einsatz an diesem Wochenende gemeldet hatten. Auf ehrenamtlicher Basis halfen sie, die Fahrzeuge auf die Parkplätze zu lotsen und fungierten als Stütze beim Absichern des Sanitätsdienstes, so ein weiterer fleißiger Helfer.
Das elfte Harzfest findet im nächsten Jahr in Sankt Andreasberg statt. Man darf gespannt sein, ob sich der Ort ebenso bunt und stimmungsvoll zeigen wird wie die Südharz-Gemeinde.
