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Der Trend weist nach oben

Dienstag, 17. März 2009, 11:37 Uhr
Die Krise, über die überall geredet wird, sie hinterläßt langsam aber sicher auch im Bereich der ARGE des Landkreises Nordhausen ihre Spuren. Hier die Zahlen...


Im Landkreis Nordhausen gab es im Februar dieses Jahres 10.740 hilfebedürftige Personen, die in 5.829 Bedarfsgemeinschaften leben. Gegenüber dem Januar ist das eine Zunahme bei den Bedarfsgemeinschaften von 97 und bei Personen von 159. Im Vergleich zum Vorjahr liegen beiden Zahlen immer noch unter den damaligen Werten (6.340/12.101)

Eine ähnliche Tendenz lässt sich für den Berichtsmonat auch bei der Gruppe der „Unter 25jährigen“ Hilfebedürftigen konstatieren, die erwerbsfähig sind. Die Quote der arbeitslosen Frauen und Männer im Vergleich zu den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen stieg weiter an und lag im Vormonat bei 56,54 Prozent.

Die Quote der hilfebedürftigen Menschen im Landkreis Nordhausen in Relation zur gesamten Bevölkerung hat sich im Monat Februar 2009 auf 11,87 erhöht. Das ist eine Steigerung um 0,17 Prozentpunkte.

Pro Hilfebedürftigen wurden im vergangenen Monat 176 Euro an Arbeitslosengeld II sowie 117 Euro an Kosten für die Unterkunft ausgezahlt. Während bei der so genannten Regelleistung die durchschnittliche Zahlung um zwei Euro angestiegen ist, lässt sich bei den Kosten der Unterkunft ein Rückgang um zwei Euro verzeichnen. Die durchschnittliche Geldleistung pro Person in einer Bedarfsgemeinschaft belief sich im Februar 2009 auf 409 Euro, ein Plus von drei Euro gegenüber dem Januar.

In der beruflichen Weiterbildung befanden sich im Berichtsmonat 138 Frauen und Männer, 68 in Eignungs- und Trainingsmaßnahmen (-2) und Eingliederungszuschüsse erhielten 230 (-24). Im Februar waren noch 442 Personen in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt, so genannte Ein-Euro-Jobs. Das waren fast 400 weniger als im ersten Monat dieses Jahres. Vor einem Jahr gab es im Landkreis Nordhausen 700 Arbeitsgelegenheiten.
Autor: nnz

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