nnz-Forum: Linksautonome Gruppen sollten nicht hofiert werden
Freitag, 08. Dezember 2000, 13:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Meinungsäußerung von PDS-Stadtratsmitglied Matthias Mitteldorf in der nnz vom 3.12.00 hat viele zum Teil heftige Reaktionen hervorgerufen. nnz veröffentlicht im Forum eine Meinung von Peter Wilhelm aus Nordhausen:
"Herr Mitteldorf in seiner Funktion als Mime am Nordhäuser Theater und Mitglied der PDS-Fraktion sollte sich lieber nicht der Schriftstellerei bemächtigen. Deutsche Sprachkultur (nicht verwechseln mit Leitkultur) zeigt auch in ihrer polemischen Form keine verbalen Entgleisungen. Diese Äußerungen entsprechen dem intellektuellen Niveau eines Garderobenständers. Stilistischer Nachhilfeunterricht scheint angebracht. Bestimmte Sprünge deuten sich an, aber mehr bei denen, die in der Wendezeit durch den Volkswillen hinweg gejagt wurden und jetzt wieder frech aus ihren Versenkungen auftauchen und den demokratischen Pluralismus als ihre Tugend betrachten. Wie scheinheilig! In der demokratischen Mitte wird es eng und demzufolge versucht man die CDU und deren Mitglieder in die rechte Ecke abzudrängen und abzustempeln. Das mutet fast wie eine Neuauflage des Schwarzen Kanals an, nur Eduard von Schnitzler wird jetzt neu besetzt, allerdings mit einem Statisten. Schauspieler gehören größten Teils zu den Intellektuellen, beim Schreiber dieses Artikels scheint das nicht zuzutreffen.
Übrigens, der Kampf gegen Rechtsextremismus erfordert persönliches Engagement aller demokratischen Kräfte und nicht Hofieren linksautonomer Gruppen, die in der Öffentlichkeit Pazifismus und Toleranz predigen und im Untergrund die demokratische Grundordnung ablehnen und die Polizei als Nahkampfgegner ansehen und sich an öffentlichem Eigentum vergreifen."
Peter Wilhelm, Bergstraße 17, Nordhausen
Autor: nnz"Herr Mitteldorf in seiner Funktion als Mime am Nordhäuser Theater und Mitglied der PDS-Fraktion sollte sich lieber nicht der Schriftstellerei bemächtigen. Deutsche Sprachkultur (nicht verwechseln mit Leitkultur) zeigt auch in ihrer polemischen Form keine verbalen Entgleisungen. Diese Äußerungen entsprechen dem intellektuellen Niveau eines Garderobenständers. Stilistischer Nachhilfeunterricht scheint angebracht. Bestimmte Sprünge deuten sich an, aber mehr bei denen, die in der Wendezeit durch den Volkswillen hinweg gejagt wurden und jetzt wieder frech aus ihren Versenkungen auftauchen und den demokratischen Pluralismus als ihre Tugend betrachten. Wie scheinheilig! In der demokratischen Mitte wird es eng und demzufolge versucht man die CDU und deren Mitglieder in die rechte Ecke abzudrängen und abzustempeln. Das mutet fast wie eine Neuauflage des Schwarzen Kanals an, nur Eduard von Schnitzler wird jetzt neu besetzt, allerdings mit einem Statisten. Schauspieler gehören größten Teils zu den Intellektuellen, beim Schreiber dieses Artikels scheint das nicht zuzutreffen.
Übrigens, der Kampf gegen Rechtsextremismus erfordert persönliches Engagement aller demokratischen Kräfte und nicht Hofieren linksautonomer Gruppen, die in der Öffentlichkeit Pazifismus und Toleranz predigen und im Untergrund die demokratische Grundordnung ablehnen und die Polizei als Nahkampfgegner ansehen und sich an öffentlichem Eigentum vergreifen."
Peter Wilhelm, Bergstraße 17, Nordhausen
