Handballdamen auf der Zielgeraden
Sonntag, 15. März 2009, 16:52 Uhr
Mit einem 21:21 beim Tabellenzweiten SG Artern/Bad Frankenhausen blieben die Damen des Nordhäuser SV auch im zehnten Spiel hintereinander ohne Niederlage. Damit unterstrichen sie eindrucksvoll ihre Anwartschaft auf die Meisterschaft und den Aufstieg. Hier der Bericht von Frank Ollech...
Das Nachholspiel gegen die Spielgemeinschaft von Artern und Bad Frankenhausen wurde auf der Saisonzielgraden zum Spitzenspiel. Die gastgebende SG, zwei Minuspunkten hinter dem NSV, konnte sich bei einem Sieg noch Hoffnungen auf Platz eins machen. Im weiteren wollten sie sich für die Niederlage der Männer revanchieren.
Dies gelang ihnen anfänglich eindrucksvoll. Die stark ersatzgeschwächten Nordhäuserinnen gerieten von Beginn an unter Druck und in Rückstand. Sie verschliefen den Anpfiff und wachten erst beim 0:3 auf. Es waren Diana und Gabriele Bückert die mit ihren Treffern den Tabellenführer im Spiel hielt. Am Ende erzielten sie zusammen zehn Treffer.
Die Nordhäuser kamen immer besser ins Spiel und konnten den Rückstand beim 5:5 egalisieren. Die Gastgeberinnen, mit dem Rücken zur Wand, verschärfte die Gangart. Bis zum 7:7 hileten die Nordhäuserinnen noch mit. Danach mussten sie die SG ziehen lassen. Sie vermochten es nicht ihre Ausfälle dauerhaft zu kompensieren. Die entstehenden Lücken nutze die SG zur 12:8 Pausenführung. Für die noch verlustpunktfreien Damen des NSV eine neue Erfahrung. Einen Rückstand von vier Toren liefen sie in dieser Spielserie noch nicht hinterher.
Nach der Pause gaben sie sich kämpferisch. Von Beginn an konzentriert holten Tor um Tor auf. Vergessen die Ausfälle, in der Mannschaft kämpfte jede für jede. Vier Treffer in Folge zum 12:12 war der Lohn, das Spiel wieder völlig offen. Die SG antwortete, ihre Spielweise wurde nun einwenig ruppig. Im Hexenkessel Königstuhl wollte man unbedingt gewinnen. Bis zum 17:17 war aus Nordhäuser Seite alles im grünen Bereich. Danach ließen sie sich durch einen Zwischenspurt überraschen. Mit 17:20 gerieten sie in Rückstand. Eine Vorentscheidung war dies jedoch nicht. Anja Rüdiger, zweitbeste Torschützen mit fünf Treffern, eröffnete die Verfolgungsjagd. Nachdem 19:20 Anschlusstreffer war auch diese heikle Situation fast überstanden. Es mehrten sich aber Anzeichen das das Spiel kein gutes Ende nehmen würde. Die Spielleitung verpasste es die stellenweise auftretende Härte konsequent zu unterbinden. Ein Fehler, wie sich in den Schlussminuten herausstellen sollte.
Beim Stand von 20:21 war es dann soweit, das Spiel geriet aus den Fugen. Nachdem Lydia Rosenstock in den Deckungsverband eingelaufen war, wurde sie gefoult. Dafür gab es einen Freiwurf an der neun Meter Linie. Das war für die Spielerin mit der Nummer acht der SG scheinbar zu viel. Sie rastete völlig aus und attackierte die NSV Spielerinnen und den Schiedsrichter. Was folgte waren tumultartige Zustände auf dem Parkett aus deren Folge zwei tiefrote Karten für die SG entstanden. Das Regelwerk sieht für solche Entgleisungen auch schon mal ein anderes härteres Strafmaß vor.
Nach dem sich beide Seiten wieder beruhigten wurde auch noch einwenig Handball gespielt. Dem NSV gelang der Ausgleich und das Spiel endete beim 21:21 ohne Sieger.
Im Spiel gegen den Tabellennachbarn mussten die NSV Damen viel experimentieren. Neben Gabriele Bückert zeigten Anja Rüdiger und Diana Bückert ein gutes Auge beim Torwurf. Am Ende ausschlaggebend war eine starke kämpferische Mannschaftsleistung.
Eine glänzende Ausgangsposition für die Nordhäuserinnen, benötigen sie aus den zwei verbliebenen Spielen nur noch einen Punkt um die Meisterschaft perfekt zu machen. Vielleicht gelingt es ihnen schon am nächsten Wochenende, wenn es wieder heißt NSV gegen SG Artern/Bad Frankenhausen.
Steffi Höppner/ Anica König 1/ Lydia Rosenstock/ Knolle Stefanie/ Bischoff Patricia/ Diana Bückert 5/ Gariela Bückert 6/ Andrea Erlebach/ Denise Höppner 2/ Anna Schmidttke 1/ Katja Sonnabend 3/ Anja Rüdiger 5/ Siegesmund Melanie 2
Frank Ollech
Autor: nnzDas Nachholspiel gegen die Spielgemeinschaft von Artern und Bad Frankenhausen wurde auf der Saisonzielgraden zum Spitzenspiel. Die gastgebende SG, zwei Minuspunkten hinter dem NSV, konnte sich bei einem Sieg noch Hoffnungen auf Platz eins machen. Im weiteren wollten sie sich für die Niederlage der Männer revanchieren.
Dies gelang ihnen anfänglich eindrucksvoll. Die stark ersatzgeschwächten Nordhäuserinnen gerieten von Beginn an unter Druck und in Rückstand. Sie verschliefen den Anpfiff und wachten erst beim 0:3 auf. Es waren Diana und Gabriele Bückert die mit ihren Treffern den Tabellenführer im Spiel hielt. Am Ende erzielten sie zusammen zehn Treffer.
Die Nordhäuser kamen immer besser ins Spiel und konnten den Rückstand beim 5:5 egalisieren. Die Gastgeberinnen, mit dem Rücken zur Wand, verschärfte die Gangart. Bis zum 7:7 hileten die Nordhäuserinnen noch mit. Danach mussten sie die SG ziehen lassen. Sie vermochten es nicht ihre Ausfälle dauerhaft zu kompensieren. Die entstehenden Lücken nutze die SG zur 12:8 Pausenführung. Für die noch verlustpunktfreien Damen des NSV eine neue Erfahrung. Einen Rückstand von vier Toren liefen sie in dieser Spielserie noch nicht hinterher.
Nach der Pause gaben sie sich kämpferisch. Von Beginn an konzentriert holten Tor um Tor auf. Vergessen die Ausfälle, in der Mannschaft kämpfte jede für jede. Vier Treffer in Folge zum 12:12 war der Lohn, das Spiel wieder völlig offen. Die SG antwortete, ihre Spielweise wurde nun einwenig ruppig. Im Hexenkessel Königstuhl wollte man unbedingt gewinnen. Bis zum 17:17 war aus Nordhäuser Seite alles im grünen Bereich. Danach ließen sie sich durch einen Zwischenspurt überraschen. Mit 17:20 gerieten sie in Rückstand. Eine Vorentscheidung war dies jedoch nicht. Anja Rüdiger, zweitbeste Torschützen mit fünf Treffern, eröffnete die Verfolgungsjagd. Nachdem 19:20 Anschlusstreffer war auch diese heikle Situation fast überstanden. Es mehrten sich aber Anzeichen das das Spiel kein gutes Ende nehmen würde. Die Spielleitung verpasste es die stellenweise auftretende Härte konsequent zu unterbinden. Ein Fehler, wie sich in den Schlussminuten herausstellen sollte.
Beim Stand von 20:21 war es dann soweit, das Spiel geriet aus den Fugen. Nachdem Lydia Rosenstock in den Deckungsverband eingelaufen war, wurde sie gefoult. Dafür gab es einen Freiwurf an der neun Meter Linie. Das war für die Spielerin mit der Nummer acht der SG scheinbar zu viel. Sie rastete völlig aus und attackierte die NSV Spielerinnen und den Schiedsrichter. Was folgte waren tumultartige Zustände auf dem Parkett aus deren Folge zwei tiefrote Karten für die SG entstanden. Das Regelwerk sieht für solche Entgleisungen auch schon mal ein anderes härteres Strafmaß vor.
Nach dem sich beide Seiten wieder beruhigten wurde auch noch einwenig Handball gespielt. Dem NSV gelang der Ausgleich und das Spiel endete beim 21:21 ohne Sieger.
Im Spiel gegen den Tabellennachbarn mussten die NSV Damen viel experimentieren. Neben Gabriele Bückert zeigten Anja Rüdiger und Diana Bückert ein gutes Auge beim Torwurf. Am Ende ausschlaggebend war eine starke kämpferische Mannschaftsleistung.
Eine glänzende Ausgangsposition für die Nordhäuserinnen, benötigen sie aus den zwei verbliebenen Spielen nur noch einen Punkt um die Meisterschaft perfekt zu machen. Vielleicht gelingt es ihnen schon am nächsten Wochenende, wenn es wieder heißt NSV gegen SG Artern/Bad Frankenhausen.
Steffi Höppner/ Anica König 1/ Lydia Rosenstock/ Knolle Stefanie/ Bischoff Patricia/ Diana Bückert 5/ Gariela Bückert 6/ Andrea Erlebach/ Denise Höppner 2/ Anna Schmidttke 1/ Katja Sonnabend 3/ Anja Rüdiger 5/ Siegesmund Melanie 2
Frank Ollech
