Alle(s) auf einen Streich
Sonntag, 15. März 2009, 09:05 Uhr
Nachdem CDU, SPD und FDP schon durch sind, hatten diesen Samstag nun die Linken geladen, um Ihre Liste für die Neuwahl des Nordhäuser Kreistages im Juni aufzustellen. Und das Kommunalwahlprogramm stand auch gleich noch mit auf der Tagesordnung. Anschließend ging es mit dem Stadtverband weiter....
Die linken Kandidaten für den Nordhäuser Kreistag
Der Kreis-Vorstand hatte für die Listenplätze 1 bis 15 einen Wahlvorschlag vorgelegt. Traditionell mögen Mitglieder der Linken das eigentlich nicht besonders. Aber: Jeder Platz wurde einzeln (!) in geheimer Wahl abgestimmt und der Vorschlag hielt. Was wohl für die Qualität der vorgeschlagenen Kandidaten und die gute Vorbereitungsarbeit des Kreisvorstandes spricht.
Und so konnte man am Ende, nachdem in einigen weiteren Wahlgängen und Stichwahlen durch die Mitglieder noch die Reihenfolge ab Platz 16 bestimmt worden war, zwei überaus zufriedene Sprecher Rainer Bachmann und Alexander Scharff erleben.
Die Verabschiedung des Kommunalwahlprogramm war eher eine Formsache, nachdem es in den Ortsverbänden in den letzten Monaten ausgiebig diskutiert worden war. Zwei letzte kleine Änderungsanträge, dann stand fest, dass zu den erklärten Zielen der Linken unter anderem bezahlbare Kommunalabgaben, kostenloses Schulessen für alle Kinder, Erhalt und Ausbau kommunalen Eigentums und Stärkung Kommunaler Betrieb aber auch breite Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürger an Kommunalen Entscheidungen gehören.
Der Stadtverband der Nordhäuser Linken stellte anschließend in einer Gesamtmitgliederversammlung ebenfalls seine Kandidaten für den neu zu wählenden Nordhäuser Stadtrat auf. Der Vorstand hatte zwar versucht, für die Listenplätze 1 bis 10 einen Wahlvorschlag vorzulegen, aber weiter als bis zum Listenplatz 3 mochten die Mitglieder dem nicht folgen.
Setzen die Linken mit der bisherigen Fraktionsvorsitzenden Barbara Schencke auf Listenplatz 1 noch auf Kontinuität, so setzen sie mit dem 25-jährigen Alexander Scharff auf Listenplatz 2 und der noch 23-jährigen Konstanze Keller auf Listenplatz 3 ein deutliches Zeichen für Veränderung und geben ihrem Nachwuchs damit eine große Chance.
Sie haben, wenn man es so will, mit ihrem Wahlmotto Veränderung beginnt vor Ort - wir sind bereit, zuerst einmal vor der eigenen Tür gefegt.
Zwischen den einzelnen Wahlgängen war auch bei den Linken die erwartete Spitzenkandidatur der Nordhäuser SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Rinke Thema. Als hauptamtliche Oberbürgermeisterin kann sie ihr Mandat nach der Wahl nicht annehmen. Es sei denn, sie gibt ihren Job als OB auf. Das hat sie jedoch schon 1999 und 2004 nicht getan und wird es ganz sicher auch 2009 nicht tun.
Ab Listenplatz 4 wurde es dann richtig spannend. Einige Wahlgänge später stand dann fest, wer auf welchem Listenplatz vor die Wähler treten darf. Mit dem Ergebnis war die man insgesamt sehr zufrieden. Birgit Keller stellte fest: Wir haben eine sehr gute Liste aufgestellt. Und nun geht es mit aller Kraft in den Wahlkampf. Das war dann auch das Schlusswort nach einem anstrengenden Wahlmarathon.
Autor: nnzDie linken Kandidaten für den Nordhäuser Kreistag
Der Kreis-Vorstand hatte für die Listenplätze 1 bis 15 einen Wahlvorschlag vorgelegt. Traditionell mögen Mitglieder der Linken das eigentlich nicht besonders. Aber: Jeder Platz wurde einzeln (!) in geheimer Wahl abgestimmt und der Vorschlag hielt. Was wohl für die Qualität der vorgeschlagenen Kandidaten und die gute Vorbereitungsarbeit des Kreisvorstandes spricht.
Und so konnte man am Ende, nachdem in einigen weiteren Wahlgängen und Stichwahlen durch die Mitglieder noch die Reihenfolge ab Platz 16 bestimmt worden war, zwei überaus zufriedene Sprecher Rainer Bachmann und Alexander Scharff erleben.
Die Verabschiedung des Kommunalwahlprogramm war eher eine Formsache, nachdem es in den Ortsverbänden in den letzten Monaten ausgiebig diskutiert worden war. Zwei letzte kleine Änderungsanträge, dann stand fest, dass zu den erklärten Zielen der Linken unter anderem bezahlbare Kommunalabgaben, kostenloses Schulessen für alle Kinder, Erhalt und Ausbau kommunalen Eigentums und Stärkung Kommunaler Betrieb aber auch breite Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürger an Kommunalen Entscheidungen gehören.
Der Stadtverband der Nordhäuser Linken stellte anschließend in einer Gesamtmitgliederversammlung ebenfalls seine Kandidaten für den neu zu wählenden Nordhäuser Stadtrat auf. Der Vorstand hatte zwar versucht, für die Listenplätze 1 bis 10 einen Wahlvorschlag vorzulegen, aber weiter als bis zum Listenplatz 3 mochten die Mitglieder dem nicht folgen.
Setzen die Linken mit der bisherigen Fraktionsvorsitzenden Barbara Schencke auf Listenplatz 1 noch auf Kontinuität, so setzen sie mit dem 25-jährigen Alexander Scharff auf Listenplatz 2 und der noch 23-jährigen Konstanze Keller auf Listenplatz 3 ein deutliches Zeichen für Veränderung und geben ihrem Nachwuchs damit eine große Chance.
Sie haben, wenn man es so will, mit ihrem Wahlmotto Veränderung beginnt vor Ort - wir sind bereit, zuerst einmal vor der eigenen Tür gefegt.
Zwischen den einzelnen Wahlgängen war auch bei den Linken die erwartete Spitzenkandidatur der Nordhäuser SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Rinke Thema. Als hauptamtliche Oberbürgermeisterin kann sie ihr Mandat nach der Wahl nicht annehmen. Es sei denn, sie gibt ihren Job als OB auf. Das hat sie jedoch schon 1999 und 2004 nicht getan und wird es ganz sicher auch 2009 nicht tun.
Ab Listenplatz 4 wurde es dann richtig spannend. Einige Wahlgänge später stand dann fest, wer auf welchem Listenplatz vor die Wähler treten darf. Mit dem Ergebnis war die man insgesamt sehr zufrieden. Birgit Keller stellte fest: Wir haben eine sehr gute Liste aufgestellt. Und nun geht es mit aller Kraft in den Wahlkampf. Das war dann auch das Schlusswort nach einem anstrengenden Wahlmarathon.
Downloads:
- LINKE Liste für den Stadtrat Nordhausen (10 kByte)
- LINKE Liste für den Kreistag Nordhausen (11 kByte)

