nnz-Forum: "Nehmen Sie den Hut!"
Samstag, 17. August 2002, 09:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz erhielt weitere Lesermeinungen zu den jüngsten Stellungnahmen der Jungliberalen. Darunter auch ein offener Brief.
Ich möchte mich noch einmal zu den Artikeln der FDP äußern, speziell zu dem von Herrn Hardrath. Man sollte sich doch, bevor man solche Artikel schreibt, über die Fakten informieren und nicht noch Lügen verbreiten, denn Frau Rinke hat bei der Beerdigung keine Rede gehalten. Desgleichen ist es wohl schon sehr unverschämt, alle Trauernden und Freunde von René als "Vandalen" zu bezeichnen. Hier erwarte ich eine Entschuldigung von Herrn Hardrath. Es wäre noch besser, wenn er gleichzeitig mit Herrn Thume seinen Hut nähme.
Helmut Graniewski, Nordhausen
Offener Brief an Herrn Hardrath
Sehr geehrter Herr Hardrath,
jetzt bleiben Sie bitte auf dem Teppich. Unsere OB hat ganz sicher Kritik in dieser Sache verdient. Es ist aber pietätlos, wenn sich die gesamte FDP des Landkreises Nordhausen des Vorganges um den Tod eines Menschen bemächtigt, um sich in Szene zu setzen. Noch dazu mit falschen Behauptungen. Von Argumenten und aktuellen regionalen Themen war und ist bisher wenig von der FDP zu hören. Sie, Herr Hardrath, sollten echte Vorschläge machen, z.B. wie die JuLis den Landkreis Nordhausen und die Stadt mal auf einheitlichen Kurs bringen. Der vereinte Tourismus zur Schaffung und Sicherung von Beschäftigung in diesem Sektor ist sicher ein guter Ansatzpunkt, auch für die FDP.
Stellen Sie sich auch unbequemen Sachfragen, wie z.B. der Notwendigkeit von personellen Umbesetzungen oder Auflösung der städtischen Wirtschaftsförderung oder der Vereinheitlichung der Schulträgerschaft oder angesichts der Überschwemmungen zur Errichtung eines Industriegebietes in der Goldenen Aue auf den Flächen für Überschwemmmungsgebiete, die plötzlich nicht mehr als solche gekennzeichnet werden. Das ist glaubwürdiger, als das ungeschickte Buhlen um die Öffentliche Meinung aufgrund eines tragischen Vorfalles.
Wenn ich zur Sache noch etwas vorschlagen darf, dann nur eines, ein Zeichen des guten Willens zu setzen, indem die Schmierereien auf Wegen, Plätzen und Wänden von denen entfernt werden, die es wohl im ersten verständlichen Anfall von Wut und Ohnmacht nicht anders vermochten und ihren Gefühlen in Spray und Farbe freien Lauf ließen. Natürlich rede ich auch von Straffreiheit für diejenigen, die sich freiwillig dazu bekennen und die Arbeit und Kosten übernehmen. Auch das gehört zum Liberalismus.
Diese Zeichen würden zumindest von denen verstanden, denen es hier wirklich um Fairneß, Gerechtigkeit und Liberalismus geht und nicht nur um das Ablassen von angestautem Frust, Profilierungsgehabe oder Wahlkampfprofit auf Kosten anderer. Nur dann kann auch mit Nachdruck eine ordnungsgemäße und öffentliche Präsentation der Untersuchungsergebnisse seitens der Staatsanwaltschaft eingefordert werden, die übrigens ebenfalls damit ein Zeichen setzen kann.
Denken Sie bitte einmal darüber nach.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Ich möchte mich noch einmal zu den Artikeln der FDP äußern, speziell zu dem von Herrn Hardrath. Man sollte sich doch, bevor man solche Artikel schreibt, über die Fakten informieren und nicht noch Lügen verbreiten, denn Frau Rinke hat bei der Beerdigung keine Rede gehalten. Desgleichen ist es wohl schon sehr unverschämt, alle Trauernden und Freunde von René als "Vandalen" zu bezeichnen. Hier erwarte ich eine Entschuldigung von Herrn Hardrath. Es wäre noch besser, wenn er gleichzeitig mit Herrn Thume seinen Hut nähme.
Helmut Graniewski, Nordhausen
Offener Brief an Herrn Hardrath
Sehr geehrter Herr Hardrath,
jetzt bleiben Sie bitte auf dem Teppich. Unsere OB hat ganz sicher Kritik in dieser Sache verdient. Es ist aber pietätlos, wenn sich die gesamte FDP des Landkreises Nordhausen des Vorganges um den Tod eines Menschen bemächtigt, um sich in Szene zu setzen. Noch dazu mit falschen Behauptungen. Von Argumenten und aktuellen regionalen Themen war und ist bisher wenig von der FDP zu hören. Sie, Herr Hardrath, sollten echte Vorschläge machen, z.B. wie die JuLis den Landkreis Nordhausen und die Stadt mal auf einheitlichen Kurs bringen. Der vereinte Tourismus zur Schaffung und Sicherung von Beschäftigung in diesem Sektor ist sicher ein guter Ansatzpunkt, auch für die FDP.
Stellen Sie sich auch unbequemen Sachfragen, wie z.B. der Notwendigkeit von personellen Umbesetzungen oder Auflösung der städtischen Wirtschaftsförderung oder der Vereinheitlichung der Schulträgerschaft oder angesichts der Überschwemmungen zur Errichtung eines Industriegebietes in der Goldenen Aue auf den Flächen für Überschwemmmungsgebiete, die plötzlich nicht mehr als solche gekennzeichnet werden. Das ist glaubwürdiger, als das ungeschickte Buhlen um die Öffentliche Meinung aufgrund eines tragischen Vorfalles.
Wenn ich zur Sache noch etwas vorschlagen darf, dann nur eines, ein Zeichen des guten Willens zu setzen, indem die Schmierereien auf Wegen, Plätzen und Wänden von denen entfernt werden, die es wohl im ersten verständlichen Anfall von Wut und Ohnmacht nicht anders vermochten und ihren Gefühlen in Spray und Farbe freien Lauf ließen. Natürlich rede ich auch von Straffreiheit für diejenigen, die sich freiwillig dazu bekennen und die Arbeit und Kosten übernehmen. Auch das gehört zum Liberalismus.
Diese Zeichen würden zumindest von denen verstanden, denen es hier wirklich um Fairneß, Gerechtigkeit und Liberalismus geht und nicht nur um das Ablassen von angestautem Frust, Profilierungsgehabe oder Wahlkampfprofit auf Kosten anderer. Nur dann kann auch mit Nachdruck eine ordnungsgemäße und öffentliche Präsentation der Untersuchungsergebnisse seitens der Staatsanwaltschaft eingefordert werden, die übrigens ebenfalls damit ein Zeichen setzen kann.
Denken Sie bitte einmal darüber nach.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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