nnz-Forum: Lange beraten
Donnerstag, 12. März 2009, 16:24 Uhr
In Kommentaren der nnz-Leser nimmt die Diskussion zur so genannten Feuerwehrzufahrt in Nordhausen-Nord einen großen Stellenwert ein. Dazu an dieser Stelle eine Stellungnahme des Nordhäuser Rathauses...
Sehr geehrte Forumteilnehmer der nnz,
angesichts der zahlreichen Diskussionen im Forum zum Thema "Rosengartensiedlung" und angesichts der Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung hier noch einmal der Sachverhalt aus Verwaltungssicht.
Es stimmt vielleicht, dass hier die Vermittlung des Sachverhaltes unzureichend war. Offensichtlich reichen die Veröffentlichungen der Stadtratsbeschlüsse im Amtsblatt nicht aus. Allerdings entspricht es unserem Selbstanspruch als Pressestelle, umfassend und möglichst objektiv über die Beschlüsse der Verwaltung und insbesondere auch des Stadtrates zu informieren - speziell auch zu jenen Sachverhalten, die im Stadtrat erörtert werden, wenn die Presse aus Zeitgründen nicht mehr anwesend sein kann. Sollte uns dies an einigen Stellen nicht vollends gelungen sein, so bitten wir um Verständnis, verbunden mit der Zusage, dies zu verbessern.
Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen
Die Bäume mussten gefällt werden, damit die sieben Grundstücksbesitzer mit ihren Einfamilienhäusern in der Rosengartensiedlung verkehrlich erschlossen werden können. Diese Erschließung - sprich: Der Bau einer Zufahrtsstraße (nicht nur für die Feuerwehr) - wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass die Häuser überhaupt stehen bleiben dürfen. Hätte es keine verkehrliche Erschließung gegeben, hätte man dort nicht mehr wohnen dürfen. Auf Antrag der Hausbesitzer - die auch sämtliche Maßnahmen selbst bezahlen - hat deshalb die Stadt einen Bebauungsplan aufgelegt, der auch den Bau der Erschließungsstraße einschließt.
Es wurden auch Alternativrouten für die Erschließungsstraße gesucht:
1. Aus Richtung Beethovenring hinauf zum Rosengarten - diese Route fiel aus, da zum einen das Gefälle zu hoch wäre, und zum anderen keine Wegeführung unter Umgehung von privatem Grund und Boden möglich gewesen wäre.
2. Über den Parkplatz des Krankenhauses - auch dieses war nicht möglich, da quasi über den Privat-Parkplatz des Krankenhauses öffentlicher Verkehr hätte geführt werden müssen.
Der Bebauungsplan wurde lange von den Stadträten diskutiert - auch in den Ausschüssen. Letztlich hat man dem Plan zugestimmt, um eben zu verhindern, dass die Häuser der Rosengartensiedlung nicht mehr bewohnt werden dürften. Der entsprechende Stadtratsbeschluss ist im Februar 2007 gefallen.
Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes hat auch die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Grünes Licht für die Fällungen gegeben. Auf Kosten der Anwohner wird auf städtischen Flächen hochwertiger Ersatz für die gefällten Bäume geschaffen.
Sehr geehrte Forumteilnehmer der nnz,
angesichts der zahlreichen Diskussionen im Forum zum Thema "Rosengartensiedlung" und angesichts der Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung hier noch einmal der Sachverhalt aus Verwaltungssicht.
Es stimmt vielleicht, dass hier die Vermittlung des Sachverhaltes unzureichend war. Offensichtlich reichen die Veröffentlichungen der Stadtratsbeschlüsse im Amtsblatt nicht aus. Allerdings entspricht es unserem Selbstanspruch als Pressestelle, umfassend und möglichst objektiv über die Beschlüsse der Verwaltung und insbesondere auch des Stadtrates zu informieren - speziell auch zu jenen Sachverhalten, die im Stadtrat erörtert werden, wenn die Presse aus Zeitgründen nicht mehr anwesend sein kann. Sollte uns dies an einigen Stellen nicht vollends gelungen sein, so bitten wir um Verständnis, verbunden mit der Zusage, dies zu verbessern.
Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen
Zum Sachverhalt
Die Bäume mussten gefällt werden, damit die sieben Grundstücksbesitzer mit ihren Einfamilienhäusern in der Rosengartensiedlung verkehrlich erschlossen werden können. Diese Erschließung - sprich: Der Bau einer Zufahrtsstraße (nicht nur für die Feuerwehr) - wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass die Häuser überhaupt stehen bleiben dürfen. Hätte es keine verkehrliche Erschließung gegeben, hätte man dort nicht mehr wohnen dürfen. Auf Antrag der Hausbesitzer - die auch sämtliche Maßnahmen selbst bezahlen - hat deshalb die Stadt einen Bebauungsplan aufgelegt, der auch den Bau der Erschließungsstraße einschließt.
Es wurden auch Alternativrouten für die Erschließungsstraße gesucht:
1. Aus Richtung Beethovenring hinauf zum Rosengarten - diese Route fiel aus, da zum einen das Gefälle zu hoch wäre, und zum anderen keine Wegeführung unter Umgehung von privatem Grund und Boden möglich gewesen wäre.
2. Über den Parkplatz des Krankenhauses - auch dieses war nicht möglich, da quasi über den Privat-Parkplatz des Krankenhauses öffentlicher Verkehr hätte geführt werden müssen.
Der Bebauungsplan wurde lange von den Stadträten diskutiert - auch in den Ausschüssen. Letztlich hat man dem Plan zugestimmt, um eben zu verhindern, dass die Häuser der Rosengartensiedlung nicht mehr bewohnt werden dürften. Der entsprechende Stadtratsbeschluss ist im Februar 2007 gefallen.
Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes hat auch die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Grünes Licht für die Fällungen gegeben. Auf Kosten der Anwohner wird auf städtischen Flächen hochwertiger Ersatz für die gefällten Bäume geschaffen.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
