Überfall kurz vor Ladenschluß
Mittwoch, 11. März 2009, 08:55 Uhr
Seit 72 Jahren steht Gertrud Bötel im Geschäft in der Bochumer Straße in Nordhausen. Gestern ist die 88jährige das erste Mal überfallen und bedroht worden. Heute sprach die Frau mit der nnz.
Es war kurz vor Ladenschluß, so gegen 18.20 Uhr. Da kam ein junger Mann in das Geschäft, das in Nordhausen über Jahrzehnte hinweg schlicht und ergreifend als Bötel bekannt und eine Institution ist. Gertrud Bötel steht allein hinter dem Ladentisch, da betritt ein junger Mann das Geschäft, in der Hand ein Messer und ruft Geld her.
Ich stehe seit meinem 16. Lebensjahr in unserem Laden, aber das ist mir noch nicht passiert. Ich weiß nicht warum, aber ich habe gelacht und dem Mann zugerufen: Mach’ keine Witze, Hau ab!, erinnert sich Frau Bötel. Kurz darauf kommt ihr Sohn aus den hinteren Räumen nach vor. Da haut der Räuber ab, Heinrich Bötel läuft noch hinterher und sieht, wie er Unbekannte durch die Heinrich-Heine-Straße läuft.
Dann wird die Polizei gerufen. Bis kurz vor 20 Uhr sind die Beamten vor Ort und nehmen die Aussagen auf. Zwischen 20 und 25 Jahre, eher so an die 25 heran, beschreibt Heinrich Bötel dessen Alter gegenüber der nnz. Bekleidet war der Täter mit einem glatten dunklen Kapuzenanorak ohne Aufnäher. In der Hand hielt er ein Küchenmesser.
Gertrud und Heinrich Bötel stehen heute wieder hinter dem Ladentisch. Angst haben die beiden nicht, sie werden sich jedoch künftig ihre Kunden genauer anschauen. Vielleicht kommt der junge Mann ja noch mal in den Laden, dann aber bitte ohne Messer.
Autor: nnzEs war kurz vor Ladenschluß, so gegen 18.20 Uhr. Da kam ein junger Mann in das Geschäft, das in Nordhausen über Jahrzehnte hinweg schlicht und ergreifend als Bötel bekannt und eine Institution ist. Gertrud Bötel steht allein hinter dem Ladentisch, da betritt ein junger Mann das Geschäft, in der Hand ein Messer und ruft Geld her.
Ich stehe seit meinem 16. Lebensjahr in unserem Laden, aber das ist mir noch nicht passiert. Ich weiß nicht warum, aber ich habe gelacht und dem Mann zugerufen: Mach’ keine Witze, Hau ab!, erinnert sich Frau Bötel. Kurz darauf kommt ihr Sohn aus den hinteren Räumen nach vor. Da haut der Räuber ab, Heinrich Bötel läuft noch hinterher und sieht, wie er Unbekannte durch die Heinrich-Heine-Straße läuft.
Dann wird die Polizei gerufen. Bis kurz vor 20 Uhr sind die Beamten vor Ort und nehmen die Aussagen auf. Zwischen 20 und 25 Jahre, eher so an die 25 heran, beschreibt Heinrich Bötel dessen Alter gegenüber der nnz. Bekleidet war der Täter mit einem glatten dunklen Kapuzenanorak ohne Aufnäher. In der Hand hielt er ein Küchenmesser.
Gertrud und Heinrich Bötel stehen heute wieder hinter dem Ladentisch. Angst haben die beiden nicht, sie werden sich jedoch künftig ihre Kunden genauer anschauen. Vielleicht kommt der junge Mann ja noch mal in den Laden, dann aber bitte ohne Messer.

