Kooperation ohne Orchester?
Freitag, 16. August 2002, 13:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Über die Zukunft des Nordhäuser Theaters gab es heute ein Gespräch im Nordhäuser Rathaus. Gekommen waren zwei Vertreter des Erfurter Kunstministeriums...
Wir stimmen mit dem Land Thüringen überein, eine Kooperation mit den Häuser in Rudolstadt und Saalfeld einzugehen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute im nnz-Gespräch. Dabei machte Rinke deutlich, dass diese Zusammenarbeit nicht mit einer Fusion gleichzusetzen sei. Die nnz hatte bereits in dieser Woche exklusiv über Möglichkeiten aber auch Schwierigkeiten einer Zusammenarbeit beider Häuser berichtet. Hinsichtlich der Logistik sollen vor allem die Erfahrungen der Rudolstädter Theatermacher genutzt werden.
Unstrittig sei in diesem Gespräch auch der Erhalt des Kinder- und Jugendtheaters in Nordhausen gewesen, dieses könne darüber hinaus mit einer kleinen Schauspieltruppe aufgewertet werden. In den nächsten Tagen soll in Nordhausen an einem novellierten Konzept für die Theaterzukunft gearbeitet werden. Dazu werden nach nnz-Informationen auch die interne Arbeitsgruppe sowie Dr. Ute Canaris hinzugezogen.
Alle Konzepte und Vorstellungen müssen letztlich noch von einer Reihe von Gremien abgesegnet werden. Dazu gehören die erwähnte Arbeitsgruppe, der Stadtrat, der Aufsichtsrat der Theater GmbH und die Gesellschafterversammlung. In den kommenden Tagen will das Land Thüringen weitere Gespräche führen. Dann sind die Sondershäuser dran. Hier werden sich die Verhandlungen vermutlich als sehr schwierig erweisen. Nach nnz-Recherchen soll das Nordhäuser Musiktheater zwar Stücke in Rudolstadt aufführen, das Loh-Orchester soll nach dem Willen der Ostthüringer darin aber nicht eingebunden werden.
Autor: nnzWir stimmen mit dem Land Thüringen überein, eine Kooperation mit den Häuser in Rudolstadt und Saalfeld einzugehen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute im nnz-Gespräch. Dabei machte Rinke deutlich, dass diese Zusammenarbeit nicht mit einer Fusion gleichzusetzen sei. Die nnz hatte bereits in dieser Woche exklusiv über Möglichkeiten aber auch Schwierigkeiten einer Zusammenarbeit beider Häuser berichtet. Hinsichtlich der Logistik sollen vor allem die Erfahrungen der Rudolstädter Theatermacher genutzt werden.
Unstrittig sei in diesem Gespräch auch der Erhalt des Kinder- und Jugendtheaters in Nordhausen gewesen, dieses könne darüber hinaus mit einer kleinen Schauspieltruppe aufgewertet werden. In den nächsten Tagen soll in Nordhausen an einem novellierten Konzept für die Theaterzukunft gearbeitet werden. Dazu werden nach nnz-Informationen auch die interne Arbeitsgruppe sowie Dr. Ute Canaris hinzugezogen.
Alle Konzepte und Vorstellungen müssen letztlich noch von einer Reihe von Gremien abgesegnet werden. Dazu gehören die erwähnte Arbeitsgruppe, der Stadtrat, der Aufsichtsrat der Theater GmbH und die Gesellschafterversammlung. In den kommenden Tagen will das Land Thüringen weitere Gespräche führen. Dann sind die Sondershäuser dran. Hier werden sich die Verhandlungen vermutlich als sehr schwierig erweisen. Nach nnz-Recherchen soll das Nordhäuser Musiktheater zwar Stücke in Rudolstadt aufführen, das Loh-Orchester soll nach dem Willen der Ostthüringer darin aber nicht eingebunden werden.
