nnz-online

Spenden werden benötigt

Freitag, 16. August 2002, 09:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Spendenaktion für die Flutopfer in den neuen Bundesländern ist auch im Landkreis Nordhausen angelaufen. Was am dringendsten benötigt wird, das hat die nnz erfahren. In der Nacht sind erste Rettungskräfte in Marsch gesetzt worden.


Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt ruft alle Bürgerinnen und Bürger aber auch öffentliche Einrichtungen, Vereine und Unternehmen auf, sich mit Spenden an der Linderung der Notsituation in den überfluteten Gebieten zu beteiligen. Benötigt werden in erster Linie: Decken, Luftmatratzen und Schlafsäcke. Wer diese Gegenstände entbehren kann, der sollte noch heute zum Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes am Salzagraben kommen und die Sachen dort abgeben. Auch morgen besteht noch Gelegenheit zur Abgabe. Die Kameraden um Etzrodt nehmen die Hilfsgüter in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr entgegen.

Die nnz-Redaktion erreichte in der Nacht die Nachricht, dass die ersten Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Nordhausen in Marsch gesetzt wurden. Ihr Ziel ist Ostthüringen, hier vor allem der Raum Saalfeld/Rudolstadt sowie der Landkreis Altenburger Land. Acht Mitarbeiter sind inzwischen mit drei Fahrzeugen in der Region eingetroffen. In Altenburg soll ein Einsatzzug der JUH zusammengestellt werden, dessen Einsatzleitung übernimmt Thomas Evers vom Nordhäuser Kreisverband der JUH.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de