nnz-Rückspiegel: 16. August 2001
Freitag, 16. August 2002, 07:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Aus für SVC, Kooperation und Hüterstraße
SVC Nordhausen: Aus für 2. Bundesliga
In Nordhausen wird es in der kommenden Saison keine Volleyballspiele in der 2. Bundesliga geben. Der SVC zieht seine Mannschaft zurück. Trotz vielfältiger Bemühungen ist es nicht gelungen, eine bundesligataugliche Mannschaft aufzustellen. Insgesamt acht Spielerabgänge nach einer äußerst erfolgreichen Saison - hiervon allein sechs berufsbedingte Wechsel in andere Regionen - konnten bis zum heutigen Zeitpunkt nicht kompensiert werden. So beginnt eine Pressemitteilung des Südharzer Volleyballclub Nordhausen, die der nnz in der Nacht auf den Tisch flatterte. Bereits am Montag hatte nach nnz-Informationen der Vorstand des SVC einstimmig beschlossen, für das Spieljahr 2001/2002 seine Mannschaft aus der 2. Bundesliga abzumelden. Die zum Probetraining weilenden deutschen Spieler haben sich nicht für den SVC Nordhausen entscheiden können. Dagegen sprachen sowohl persönliche als auch wirtschaftliche Gründe. Als einzige Alternative stand zur Disposition, ausländische Spieler zu verpflichten. Die hätten jedoch den finanziellen Rahmen und die Verantwortung des Vorstandes überschritten. Eine Verantwortung gegenüber dem Verein und der Region insgesamt...ausführlich im nnz-Archiv
Kooperation zwischen FHN und LEG
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbH und die Fachhochschule Nordhausen arbeiten zukünftig eng zusammen. Vertreter der LEG und der FHN haben heute in der Fachhochschule Nordhausen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser Kooperationsvereinbarung zwischen LEG und FHN ist, die studentischen, wissenschaftlich-technischen und akquisitorischen Potenziale der FH Nordhausen mit den praktischen Aufgaben der Landesentwicklung und der Wirtschaftsförderung in Thüringen zu verbinden. Der Studiengang Flächen- und Stoffrecycling hat dabei ein Lehr- und Forschungsprofil, welches für die Belange der LEG von besonderem Interesse für das nachhaltige Flächenmanagement in Thüringen ist. Speziell Brachfächen die umfassende Herausforderung der Wiedernutzung industrieller ist für die langfristige und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Thüringen von besonderer Bedeutung...ausfürhlich im nnz-Archiv
Endlich: Hüterstraße ist gerettet
Die berühmte und allseits bekannte Nordhäuser Hüterstraße soll in die Konzeption der Landesgartenschau integriert werden. Das wurde heute durch Vertreter der Landesgartenschau GmbH bestätigt. Wieder einmal schlugen die Wogen in Nordhausen hoch. Nicht etwa, weil die Arbeitslosigkeit mittlerweile eine Quote von 20 Prozent erreicht hat, sondern weil eine Straße in Gefahr schien, die nur die eingeweihten Nordhäuser wirklich kennen. Nun also soll die Hüterstraße nicht von den Baggern aufgefressen, sondern in die Terassengestaltung am Südhang des Petersberges integriert werden. Die Hüterstraße soll auf einer Länge von 10 bis 15 Metern als Rampe zur Auffahrt einer nächsten Terrasse dienen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan. Die topografischen Verhältnisse des Petersberges ringen den Planern jetzt schon viele Kompromisse ab. So wurden die Wege und Rampen, die behindertengerecht angelegt werden müssen, nicht mit einer Steigung von vorgeschriebenen 7, sondern von 10 Prozent angelegt. Hierzu gab es Zustimmung vom Behindertenverband. Damit die Hüterstraße in ihrer gesamten Pracht erstrahlen kann, soll eine Gabione verlegt werden. LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan sagte heute nochmals, dass im Mittelpunkt der Planungen zur Gartenschau die Erhaltung des Bestehenden stehe, Kompromisse und Einschnitte seien auch in den kommenden Monaten nicht auszuschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzAus für SVC, Kooperation und Hüterstraße
SVC Nordhausen: Aus für 2. Bundesliga
In Nordhausen wird es in der kommenden Saison keine Volleyballspiele in der 2. Bundesliga geben. Der SVC zieht seine Mannschaft zurück. Trotz vielfältiger Bemühungen ist es nicht gelungen, eine bundesligataugliche Mannschaft aufzustellen. Insgesamt acht Spielerabgänge nach einer äußerst erfolgreichen Saison - hiervon allein sechs berufsbedingte Wechsel in andere Regionen - konnten bis zum heutigen Zeitpunkt nicht kompensiert werden. So beginnt eine Pressemitteilung des Südharzer Volleyballclub Nordhausen, die der nnz in der Nacht auf den Tisch flatterte. Bereits am Montag hatte nach nnz-Informationen der Vorstand des SVC einstimmig beschlossen, für das Spieljahr 2001/2002 seine Mannschaft aus der 2. Bundesliga abzumelden. Die zum Probetraining weilenden deutschen Spieler haben sich nicht für den SVC Nordhausen entscheiden können. Dagegen sprachen sowohl persönliche als auch wirtschaftliche Gründe. Als einzige Alternative stand zur Disposition, ausländische Spieler zu verpflichten. Die hätten jedoch den finanziellen Rahmen und die Verantwortung des Vorstandes überschritten. Eine Verantwortung gegenüber dem Verein und der Region insgesamt...ausführlich im nnz-Archiv
Kooperation zwischen FHN und LEG
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbH und die Fachhochschule Nordhausen arbeiten zukünftig eng zusammen. Vertreter der LEG und der FHN haben heute in der Fachhochschule Nordhausen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser Kooperationsvereinbarung zwischen LEG und FHN ist, die studentischen, wissenschaftlich-technischen und akquisitorischen Potenziale der FH Nordhausen mit den praktischen Aufgaben der Landesentwicklung und der Wirtschaftsförderung in Thüringen zu verbinden. Der Studiengang Flächen- und Stoffrecycling hat dabei ein Lehr- und Forschungsprofil, welches für die Belange der LEG von besonderem Interesse für das nachhaltige Flächenmanagement in Thüringen ist. Speziell Brachfächen die umfassende Herausforderung der Wiedernutzung industrieller ist für die langfristige und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Thüringen von besonderer Bedeutung...ausfürhlich im nnz-Archiv
Endlich: Hüterstraße ist gerettet
Die berühmte und allseits bekannte Nordhäuser Hüterstraße soll in die Konzeption der Landesgartenschau integriert werden. Das wurde heute durch Vertreter der Landesgartenschau GmbH bestätigt. Wieder einmal schlugen die Wogen in Nordhausen hoch. Nicht etwa, weil die Arbeitslosigkeit mittlerweile eine Quote von 20 Prozent erreicht hat, sondern weil eine Straße in Gefahr schien, die nur die eingeweihten Nordhäuser wirklich kennen. Nun also soll die Hüterstraße nicht von den Baggern aufgefressen, sondern in die Terassengestaltung am Südhang des Petersberges integriert werden. Die Hüterstraße soll auf einer Länge von 10 bis 15 Metern als Rampe zur Auffahrt einer nächsten Terrasse dienen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan. Die topografischen Verhältnisse des Petersberges ringen den Planern jetzt schon viele Kompromisse ab. So wurden die Wege und Rampen, die behindertengerecht angelegt werden müssen, nicht mit einer Steigung von vorgeschriebenen 7, sondern von 10 Prozent angelegt. Hierzu gab es Zustimmung vom Behindertenverband. Damit die Hüterstraße in ihrer gesamten Pracht erstrahlen kann, soll eine Gabione verlegt werden. LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan sagte heute nochmals, dass im Mittelpunkt der Planungen zur Gartenschau die Erhaltung des Bestehenden stehe, Kompromisse und Einschnitte seien auch in den kommenden Monaten nicht auszuschließen...ausführlich im nnz-Archiv
