Noch mehr Millionen für die Stadt
Donnerstag, 05. März 2009, 16:48 Uhr
Insgesamt mehr als fünf Millionen Euro aus dem Kreisumlageurteil, 2,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II (KP II) – die Nordhäuser Stadtverwaltung ist wahrlich zu beneiden. Genug hat Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) dennoch nicht. Er will mehr.
Es geht um ein Stück des 5,8-Millionen-Euro-Kuchens. Das ist die Summe, die der Landkreis Nordhausen aus dem Bildungsanteil des KP II erhält. Dieses Geld muss an die Schulträger aufgeteilt werden, neben dem Landkreis ist auch die Stadtverwaltung Träger von Grund- und Regelschulen.
Und so hat Jendricke heute seiner Kollegin Jutta Krauth (SPD) einen Brief geschrieben und nachgefragt, wann er und die Finanzmannschaft im Nordhäuser Rathaus denn mit der Höhe des Anteils rechnen könne. Jendricke und die Kämmerei wollen dann eine Gesamtsumme (etwa um die vier Millionen Euro) bilden und den entsprechenden Gremien (Stadtrat und Ausschüssen) eine Vorschlagsliste unterbreiten zu können.
Gegenüber der nnz geht Matthias Jendricke davon aus, dass zur Berechnung womöglich der gleiche Schlüssel (Einwohnerzahl und Fläche) angesetzt werden könne, wie er bereits vom Land Thüringen gehandhabt wurde. In dem Schreiben hegt der Nordhäuser Bürgermeister weiterhin die Hoffnung, dass in den kreislichen Bildungsinvestitionen auch Schulgebäude in der Stadt Nordhausen einbezogen werden, für die das Rathaus jedoch kein Träger ist. Beispiele seien das Humboldt-Gymnasium in der Blasii-Straße oder der Nordhäuser Schulteil des Förderzentrums Pestalozzi.
Eine gemeinsame Vorgehensweise erhofft sich die städtische Seite bei der notwendigen Sanierung des Hohekreuz-Sportplatzes. Dieser wird von allen Schulformen und damit von beiden Schulträgern genutzt und hätte nach 15 Jahren durchaus eine Verjüngungskur notwendig. Jendricke sprach gegenüber der nnz von einer AnfangsSumme in Höhe von insgesamt 300.000 Euro.
Für das Nordhäuser Rathaus gebe es eine mit dem Stadtrat abgestimmte Priorität: Ganz vorn ist die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule zu finden. Außerdem sollen weitere Turnhallen vor allem unter dem Aspekt der Energieeinsparung saniert werden, die Ballspielhalle in der Hesseröder Straße inklusive.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzEs geht um ein Stück des 5,8-Millionen-Euro-Kuchens. Das ist die Summe, die der Landkreis Nordhausen aus dem Bildungsanteil des KP II erhält. Dieses Geld muss an die Schulträger aufgeteilt werden, neben dem Landkreis ist auch die Stadtverwaltung Träger von Grund- und Regelschulen.
Und so hat Jendricke heute seiner Kollegin Jutta Krauth (SPD) einen Brief geschrieben und nachgefragt, wann er und die Finanzmannschaft im Nordhäuser Rathaus denn mit der Höhe des Anteils rechnen könne. Jendricke und die Kämmerei wollen dann eine Gesamtsumme (etwa um die vier Millionen Euro) bilden und den entsprechenden Gremien (Stadtrat und Ausschüssen) eine Vorschlagsliste unterbreiten zu können.
Gegenüber der nnz geht Matthias Jendricke davon aus, dass zur Berechnung womöglich der gleiche Schlüssel (Einwohnerzahl und Fläche) angesetzt werden könne, wie er bereits vom Land Thüringen gehandhabt wurde. In dem Schreiben hegt der Nordhäuser Bürgermeister weiterhin die Hoffnung, dass in den kreislichen Bildungsinvestitionen auch Schulgebäude in der Stadt Nordhausen einbezogen werden, für die das Rathaus jedoch kein Träger ist. Beispiele seien das Humboldt-Gymnasium in der Blasii-Straße oder der Nordhäuser Schulteil des Förderzentrums Pestalozzi.
Eine gemeinsame Vorgehensweise erhofft sich die städtische Seite bei der notwendigen Sanierung des Hohekreuz-Sportplatzes. Dieser wird von allen Schulformen und damit von beiden Schulträgern genutzt und hätte nach 15 Jahren durchaus eine Verjüngungskur notwendig. Jendricke sprach gegenüber der nnz von einer AnfangsSumme in Höhe von insgesamt 300.000 Euro.
Für das Nordhäuser Rathaus gebe es eine mit dem Stadtrat abgestimmte Priorität: Ganz vorn ist die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule zu finden. Außerdem sollen weitere Turnhallen vor allem unter dem Aspekt der Energieeinsparung saniert werden, die Ballspielhalle in der Hesseröder Straße inklusive.
Peter-Stefan Greiner
