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Schützen und sparen

Donnerstag, 05. März 2009, 15:32 Uhr
Energie sparen und damit das Klima schützen, das will das Agenda 21-Büro im Umweltamt der Stadtverwaltung Nordhausen schon den Jüngsten mit auf den Weg geben und bietet dazu verschiedene Veranstaltungen an. Die nnz mit einem Beispiel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen könnte...

Sparen und schützen (Foto: Sennecke) Sparen und schützen (Foto: Sennecke)
Annika Apel, die ihr freiwilliges ökologisches Jahr in der Stadtverwaltung absolviert, erklärt Schülern der Klasse 4c der Grundschule „Albert Kuntz“, dass auch ausgeschaltete Geräte Strom verbrauchen

„Nach den Aufführungen des Puppentheaters „Der Umweltkasper und der Energieräuber“, die bereits im Dezember vorigen Jahres hohen Anklang bei den Nordhäuser Kindern fanden, bieten wir eine weitere Veranstaltung zum Thema Energiesparen an“, sagte jetzt Gabriela Sennecke vom städtischen Umweltamt. In einer Unterrichtsdoppelstunde erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Informationen über die Entstehung von Energie, wie viel Energie in einem Haushalt für die verschiedenen Geräte verbraucht wird, wie man Energieverluste vermeiden und damit das Klima und den Geldbeutel schonen kann.

In dieser Woche besuchte das Agenda-21-Büro unterstützt von Praktikantin Annika Apel und Stephanie Müller von der Verbraucherzentrale Thüringen die vierte Klasse der Albert-Kuntz-Grundschule. Mit einer kurzen Präsentation führte Annika Apel die Schüler an das Thema heran. Danach bestand für die gesamte Klasse die Möglichkeit, selbst tätig zu werden.

In Gruppen aufgeteilt, konnten sie mit Hilfe mehrerer Energiekostenmonitore, die von der Verbraucherzentrale und dem Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt wurden, den Stromverbrauch ihrer Computer, von Radios, einer Halogenleuchte und den eigens mitgebrachten Geräten wie Ladegeräte und Computerspiele ermitteln. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen wurden auch gleich verschiedene Wege des Stromsparens zusammengetragen.

Eine kurze Kostenberechnung konnte den „Stromdetektiven“ auch die finanzielle Auswirkung verdeutlichen. „Mit dieser Lehrveranstaltung soll erreicht werden, dass Kinder im Grundschulalter durch aktive Beteiligung an dieses komplexe Thema herangeführt werden und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse zu Hause umsetzen. Die Klasse jedenfalls war begeistert und hatte Spaß an diesem interaktiven Unterricht“, schätzt Gabriela Sennecke ein.

Das Agenda21-Büro des städtischen Umweltamtes bietet diese Veranstaltung auch zukünftig an. Interessierte Schulen oder Kindereinrichtungen können sich gern bei Annika Apel unter 03631/ 696 333 oder bei Gabriela Sennecke unter 03631/ 696 329 anmelden.
Autor: nnz

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