Hoffnung für Ost-Sprechstundenschwestern
Freitag, 27. Februar 2009, 15:12 Uhr
Auf Anerkennung als Fachkraft können Ost-Sprechstundenschwestern hoffen. Wie das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann (Die Linke), berichtet, hat der Petitionsausschuß des Bundestages grünes Licht gegeben. Hier ist kn mit den Einzelheiten...
In der DDR ausgebildete Sprechstundenschwestern sollen nach dem Willen des Petitionsausschusses mit Krankenschwestern gleichgesetzt werden. Auch die vielen in der DDR ausgebildeten Sprechstundenschwestern in Thüringen können nun hoffen. Zuvor jedoch hat das Bundesministerium für Gesundheit 6 Wochen Zeit, auf das einstimmige und hohe Votum des Petitionsausschusses zu reagieren und nach Möglichkeiten der Abhilfe zu suchen.
Im konkreten Fall stellte eine Petentin bereits mit ihrer Eingabe 2004 eine Diskriminierung von Sprechstundenschwestern fest und fordert die Anerkennung als Fachkraft in der ambulanten Pflege. Derzeit werden Sprechstundenschwestern nur als pflegerische Hilfskräfte bezahlt, obgleich die Fachausbildung große Übereinstimmungen der Ausbildungsinhalte von DDR-Krankenschwestern aufweist.
Niveau und Qualität des dreijährigen Fachschulstudiums für Sprechstundenschwestern hat dem DDR-Studium zur Krankenschwester im Wesentlichen entsprochen. Deshalb ist dieser erste Schritt des Petitionsausschusses zu begrüßen, so Kersten Naumann, Abgeordnete der Linken im Bundestag. Ich hoffe, daß die Bundesregierung der Empfehlung des Petitionsausschusses folgt und sich für einen frühen Termin der Anerkennung der Ausbildung entscheidet, so Naumann. Denkbar ist eine Anerkennung der Ausbildung ab 1985. Möglicherweise liegt eine Vergleichbarkeit jedoch auch schon seit 1974 vor.
Kersten Naumann
Autor: khhIn der DDR ausgebildete Sprechstundenschwestern sollen nach dem Willen des Petitionsausschusses mit Krankenschwestern gleichgesetzt werden. Auch die vielen in der DDR ausgebildeten Sprechstundenschwestern in Thüringen können nun hoffen. Zuvor jedoch hat das Bundesministerium für Gesundheit 6 Wochen Zeit, auf das einstimmige und hohe Votum des Petitionsausschusses zu reagieren und nach Möglichkeiten der Abhilfe zu suchen.
Im konkreten Fall stellte eine Petentin bereits mit ihrer Eingabe 2004 eine Diskriminierung von Sprechstundenschwestern fest und fordert die Anerkennung als Fachkraft in der ambulanten Pflege. Derzeit werden Sprechstundenschwestern nur als pflegerische Hilfskräfte bezahlt, obgleich die Fachausbildung große Übereinstimmungen der Ausbildungsinhalte von DDR-Krankenschwestern aufweist.
Niveau und Qualität des dreijährigen Fachschulstudiums für Sprechstundenschwestern hat dem DDR-Studium zur Krankenschwester im Wesentlichen entsprochen. Deshalb ist dieser erste Schritt des Petitionsausschusses zu begrüßen, so Kersten Naumann, Abgeordnete der Linken im Bundestag. Ich hoffe, daß die Bundesregierung der Empfehlung des Petitionsausschusses folgt und sich für einen frühen Termin der Anerkennung der Ausbildung entscheidet, so Naumann. Denkbar ist eine Anerkennung der Ausbildung ab 1985. Möglicherweise liegt eine Vergleichbarkeit jedoch auch schon seit 1974 vor.
Kersten Naumann
