"Afrika-Spiele" auf Leimbacher Platz
Dienstag, 13. August 2002, 14:17 Uhr
Nordhausen/Leimbach (nnz). Im vergangenen Jahr wurde in Leimbach eine schöne und teure Sportanlage eingeweiht. Ein Dorferneuerungsprogramm machte es möglich. Wenn die Leimbacher jetzt daran entlanggehen, dann schütteln sie nur noch mit dem Kopf. Die Ursachen hat die nnz für Sie aufbereitet.
Es sollte das Schmuckstück des Nordhäuser Ortsteils sein und bleiben. Doch irgendetwas ist schief gelaufen. Statt eines saftigen Grüns präsentiert sich der Rasen in einem quittigen Gelb. Es fehlt schlicht und ergreifend an Dünger. Der aber ist erforderlich, um den Rasen, der auf einer zehn Zentimeter hohen Mutterbodenschicht angesät wurde, am Leben zu erhalten. Unter dem Mutterboden befindet sich Schotter. Und bei Regen werden die Nährstoffe einfach raus- und weggespült. Bei den Regengüssen in diesem Jahr ist das Leiden der Grashalme quasi vorprogrammiert.
Nun wäre es ganz einfach, mit mehreren Düngergaben nachzuhelfen. Darauf machte die bauausführende Firma im Übergabeprotokoll aufmerksam, bestätigte Ortsteilbürgermeister Karl-Heinz Pfennig der nnz. Doch für die vermehrten Düngergaben sei in der Stadtveraltung kein Geld vorhanden, so Pfennig. Er habe bereits mehrfach nachgefragt.
Für ihn ist das alles unverständlich. Bei einer vernünftigen Planung hätte doch auch an die Nachfolgekosten gedacht werden müssen. Und so gibt es nicht nur in Leimbach einige spitzfindige Menschen, die da eine Benachteiligung wittern, weil die Megafusion zwischen Nobas und dem SSV auch platzmäßig abgesichert werden muß. Vor allem soll viel Geld für die Herrichtung eines neuen Sportplatzes fließen.
Dem widerspricht die Stadtverwaltung vehement. Das Geld für die Sanierung des Sportplatzes am Salzagraben, der neuen Heimat der NSV-Fußballer, stammt aus den Verkaufserlösen des alten Nobas-Geländes an das Unternehmens HBM. Neben den Fußballern dient das neue Gelände auch den Schulen der Region als Sportplatz. Es sei ein sportlich-multikulturelles Kleinod am Salzagraben geschaffen worden, war heute aus der Stadtverwaltung zu hören. Und im Übrigen hätten sich auch die NSV-Fußballer mit unzähligen Stunden an der Herrichtung beteiligt.
Auch in punkto Leimbach wird das im Nordhäuser Rathaus anders gesehen. Natürlich kümmere man sich um die dortige Sportanlage. Erst kürzlich sei auf den Torräumen Rollrasen aufgebracht worden. Und an der fehlenden Düngung sei nicht das leere Stadtsäckel schuld, sondern der massive Regen. Der habe die Düngergaben schlicht und ergreifend weggespült.
Autor: nnzEs sollte das Schmuckstück des Nordhäuser Ortsteils sein und bleiben. Doch irgendetwas ist schief gelaufen. Statt eines saftigen Grüns präsentiert sich der Rasen in einem quittigen Gelb. Es fehlt schlicht und ergreifend an Dünger. Der aber ist erforderlich, um den Rasen, der auf einer zehn Zentimeter hohen Mutterbodenschicht angesät wurde, am Leben zu erhalten. Unter dem Mutterboden befindet sich Schotter. Und bei Regen werden die Nährstoffe einfach raus- und weggespült. Bei den Regengüssen in diesem Jahr ist das Leiden der Grashalme quasi vorprogrammiert.
Nun wäre es ganz einfach, mit mehreren Düngergaben nachzuhelfen. Darauf machte die bauausführende Firma im Übergabeprotokoll aufmerksam, bestätigte Ortsteilbürgermeister Karl-Heinz Pfennig der nnz. Doch für die vermehrten Düngergaben sei in der Stadtveraltung kein Geld vorhanden, so Pfennig. Er habe bereits mehrfach nachgefragt.
Für ihn ist das alles unverständlich. Bei einer vernünftigen Planung hätte doch auch an die Nachfolgekosten gedacht werden müssen. Und so gibt es nicht nur in Leimbach einige spitzfindige Menschen, die da eine Benachteiligung wittern, weil die Megafusion zwischen Nobas und dem SSV auch platzmäßig abgesichert werden muß. Vor allem soll viel Geld für die Herrichtung eines neuen Sportplatzes fließen.
Dem widerspricht die Stadtverwaltung vehement. Das Geld für die Sanierung des Sportplatzes am Salzagraben, der neuen Heimat der NSV-Fußballer, stammt aus den Verkaufserlösen des alten Nobas-Geländes an das Unternehmens HBM. Neben den Fußballern dient das neue Gelände auch den Schulen der Region als Sportplatz. Es sei ein sportlich-multikulturelles Kleinod am Salzagraben geschaffen worden, war heute aus der Stadtverwaltung zu hören. Und im Übrigen hätten sich auch die NSV-Fußballer mit unzähligen Stunden an der Herrichtung beteiligt.
Auch in punkto Leimbach wird das im Nordhäuser Rathaus anders gesehen. Natürlich kümmere man sich um die dortige Sportanlage. Erst kürzlich sei auf den Torräumen Rollrasen aufgebracht worden. Und an der fehlenden Düngung sei nicht das leere Stadtsäckel schuld, sondern der massive Regen. Der habe die Düngergaben schlicht und ergreifend weggespült.
