Rollende Angebote
Mittwoch, 25. Februar 2009, 08:17 Uhr
In Großwechsungen, einem Ortsteil der Einheitsgemeinde Werther, treffen sich heute die vereinigten Sozialraumplaner dieses Landkreises. Was die dort zwei Stunden lang machen wollen, das hat vorab schon mal die nnz erfahren...
Werther ist ein gutes Beispiel für eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur in der sozialen Arbeit, sagt Jutta Patzelt. Die Sozial- und Jugendhilfeplanerin im Landratsamt Nordhausen schaut derzeit im Detail auf die Bedingungen in der Gemeinde mit acht Ortsteilen, denn sie bereitet die Sozialraumkonferenz für Werther vor, die heute Nachmittag in Großwechsungen stattfindet. Sozialraumkonferenzen veranstaltet der Fachbereich Jugend und Soziales in allen Städten und Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises.
Ziel einer solchen Konferenz ist es, die Akteure in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit an einen Tisch einzuladen, um ihnen Anerkennung zu zollen, vom Erfahrungsaustausch zu profitieren, die Interessen und Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen zu diskutieren und neue Ideen und Impulse für die zukünftige Arbeit anzuregen und Bedarfe auszuhandeln.
Um jede Sozialraumkonferenz an den tatsächlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort auszurichten, analysiert der Fachbereich Jugend und Soziales zuvor verschiedene statistische Kennziffern. Dazu gehören zum Beispiel der Anteil an Kindern und Jugendlichen sowie Senioren an der Gesamtbevölkerung, die Inanspruchnahme verschiedener Jugendhilfe- und Sozialeistungen des Landkreises wie zum Beispiel den Zuschuss zu den Kita-Gebühren oder auch die vorhandenen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren.
Hier steht Werther bereits gut da. So öffnen beispielsweise vier Jugendclubs im Gemeindegebiet regelmäßig ihre Türen. Die Gemeinde fördert anteilig eine halbe Stelle einer Bereichsjugendpflegerin. Auch die Arbeit in den Vereinen läuft sehr gut. Rund 600 der gut 3.500 Einwohner haben sich überwiegend in Sportvereinen organisiert. Werther hat den höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren im Landkreis. Der Anteil im gesamten Kreisgebiet liegt im Durchschnitt bei 13,7 Prozent, in Werther beträgt er 15,5 Prozent, sagt Jutta Patzelt.
Es gibt in diesem Sozialraum kaum soziale Auffälligkeiten über dem Kreisdurchschnitt, bezieht sie sich weiter beispielsweise auf die geringe Anzahl registrierter Straftaten von Jugendlichen. Warum in Werther die Jugend- und Seniorenarbeit so gut klappt, wird ebenfalls auf der Konferenz thematisiert. Schließlich lässt sich von guten Beispielen oftmals viel lernen.
Trotz der guten Basis hat Jutta Patzelt eine Zielvorstellung für die Konferenz formuliert. Für eine stabile Zukunft der Gemeinde Werther, in der es noch viele Jugendliche gibt, ist Personal wichtig. Man kann nicht alles mit Ehrenamtlichen erreichen. Deshalb könnte eins unsere Ziele, der Ausbau der Bereichsjugendpflegestelle sein. Wichtig ist uns auch zu schauen, welche Räumlichkeiten sich für generationsübergreifende Angebote nutzen lassen, so Jutta Patzelt. Außerdem wollen wir Werthers Bürgermeister Klaus Hummitzsch (LINKE) und dem Gemeinderat danken, die in diesen Fragen immer sehr engagiert waren und viel für die Bevölkerung erreicht haben.
Autor: nnzWerther ist ein gutes Beispiel für eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur in der sozialen Arbeit, sagt Jutta Patzelt. Die Sozial- und Jugendhilfeplanerin im Landratsamt Nordhausen schaut derzeit im Detail auf die Bedingungen in der Gemeinde mit acht Ortsteilen, denn sie bereitet die Sozialraumkonferenz für Werther vor, die heute Nachmittag in Großwechsungen stattfindet. Sozialraumkonferenzen veranstaltet der Fachbereich Jugend und Soziales in allen Städten und Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises.
Ziel einer solchen Konferenz ist es, die Akteure in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit an einen Tisch einzuladen, um ihnen Anerkennung zu zollen, vom Erfahrungsaustausch zu profitieren, die Interessen und Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen zu diskutieren und neue Ideen und Impulse für die zukünftige Arbeit anzuregen und Bedarfe auszuhandeln.
Um jede Sozialraumkonferenz an den tatsächlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen vor Ort auszurichten, analysiert der Fachbereich Jugend und Soziales zuvor verschiedene statistische Kennziffern. Dazu gehören zum Beispiel der Anteil an Kindern und Jugendlichen sowie Senioren an der Gesamtbevölkerung, die Inanspruchnahme verschiedener Jugendhilfe- und Sozialeistungen des Landkreises wie zum Beispiel den Zuschuss zu den Kita-Gebühren oder auch die vorhandenen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren.
Hier steht Werther bereits gut da. So öffnen beispielsweise vier Jugendclubs im Gemeindegebiet regelmäßig ihre Türen. Die Gemeinde fördert anteilig eine halbe Stelle einer Bereichsjugendpflegerin. Auch die Arbeit in den Vereinen läuft sehr gut. Rund 600 der gut 3.500 Einwohner haben sich überwiegend in Sportvereinen organisiert. Werther hat den höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren im Landkreis. Der Anteil im gesamten Kreisgebiet liegt im Durchschnitt bei 13,7 Prozent, in Werther beträgt er 15,5 Prozent, sagt Jutta Patzelt.
Es gibt in diesem Sozialraum kaum soziale Auffälligkeiten über dem Kreisdurchschnitt, bezieht sie sich weiter beispielsweise auf die geringe Anzahl registrierter Straftaten von Jugendlichen. Warum in Werther die Jugend- und Seniorenarbeit so gut klappt, wird ebenfalls auf der Konferenz thematisiert. Schließlich lässt sich von guten Beispielen oftmals viel lernen.
Trotz der guten Basis hat Jutta Patzelt eine Zielvorstellung für die Konferenz formuliert. Für eine stabile Zukunft der Gemeinde Werther, in der es noch viele Jugendliche gibt, ist Personal wichtig. Man kann nicht alles mit Ehrenamtlichen erreichen. Deshalb könnte eins unsere Ziele, der Ausbau der Bereichsjugendpflegestelle sein. Wichtig ist uns auch zu schauen, welche Räumlichkeiten sich für generationsübergreifende Angebote nutzen lassen, so Jutta Patzelt. Außerdem wollen wir Werthers Bürgermeister Klaus Hummitzsch (LINKE) und dem Gemeinderat danken, die in diesen Fragen immer sehr engagiert waren und viel für die Bevölkerung erreicht haben.
