Positive Bilanz
Dienstag, 24. Februar 2009, 18:41 Uhr
Gemäß den Statuten hat jeder Verein eine Jahreshauptversammlung durchzuführen, auf der über das Geleistete im vergangenen Jahr gesprochen wird. Auch der Nordhäuser Geschichtsverein zog kürzlich Bilanz und wählte einen neuen Vorstand. Die Einzelheiten dazu in Ihrer nnz.
Regionale Historie aufzuarbeiten und den Menschen Heimatgeschichte näher zu bringen, ist ein Hauptanliegen des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein. Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Grönke konnte auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Vereinshaus Thomas Mann eine durchweg positive Bilanz für das Jahr 2008 ziehen.
In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er nochmals an die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2008. So hielten Mitglieder des Vereins Vorträge in anderen Vereinen (so u. a. in Sondershausen, Neustadt, im Kneipp-Verein und der IG Familiengeschichtsforschung). Der Geschichtsverein führt die Chronik des Fördervereins Park Hohenrode. Im Dezember wurde die 33. Ausgabe der Beiträge zur Heimatkunde in Stadt und Kreis Nordhausen mit zahlreichen interessanten Beiträge herausgegeben.
Die Themenabende fanden bei den heimatkundlich interessierten Bürgern eine breite Resonanz. Unter anderem sprach. Herr Friedemann Schwarz aus Hohegeiß über die Grenzsteine und Kleindenkmale um Hohegeiß. Im Zusammenhang mit der Jahreshauptversammlung im Februar ging Prof. Dr. Albrecht Pfeiffer in seinem Beitrag auf die Fachwerkbauten im Harz und Harzvorland ein. Der Vortrag im April war insofern etwas Besonderes, da Herr Dittmann aus Kelbra erstmals aus seiner Erzählung Räuber, Wilderer und Soldat las. Die Erzählung basiert auf einer wahren Begebenheit im Kyffhäusergebirge.
Über die archäologischen Ergebnisse der Ausgrabung in der Nordhäuser Engelsburg berichtete Wolfgang Müller im Mai. Peter Steinhardt aus Großlohra informierte über die Arbeit des Förderkreises Burg Straußberg, der sich die Aufgabe gestellt hatte, den Verfall der Burg aufzuhalten und die Burg mit all ihren Besonderheiten wieder den Besuchern zu zeigen. Logenmeister Volker Vogt sprach im Juni über die Gründung und Geschichte der Nordhäuser Freimaurerloge Zur gekrönten Unschuld sowie über die jetzige Arbeit des Vereins.
Im September referierte Thomas T. Müller aus Mühlhausen über Die Einverleibung der Reichsstädte Nordhausen, Mühlhausen und Goslar in das Königreich Preußen. Das Thema des Vortrages im Oktober lautete: Apollo Wiegand und Peter Bötticher Vorstandsmitglied Paul Lauerwald stellte dabei das Leben zweier Nordhäuser Persönlichkeiten vor. Zum Jahresabschluss berichtete Fred Dittmann über den Aufbau des Freilichtmuseums Pfalz Tilleda
Die Abendwanderungen in Verbindung mit dem 40. Rolandsfest in Nordhausen wurden von Prof. Pfeiffer und Hans-Jürgen Grönke geleitet. Prof. Pfeiffer führte durch den Park Hohenrode und Grönke wanderte zu den zahlreichen Denkmalen im Gehege und informierte über ihre Geschichte. Die Autoexkursion im Mai führte zur Pfalz Tilleda und nach Roßla. Dort führte Herr Schwarz die Teilnehmer durch den Ort. Schwerpunkte waren das Heimatmuseum sowie die interessante Kirche. Die im September durchgeführte Busexkursion führte zuerst nach Lucklum. Ein Stadtrundgang und der Besuch der Geo-Park-Information bildeten den Abschluss der Exkursion in das Braunschweiger Land.
Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden bescheinigten die anwesenden Mitglieder dem Vorstand des Vereins – Vorsitzender Hans-Jürgen Grönke, Stellvertreter Peter Pohl, Schatzmeister Lothar Dienemann, Schriftführer Paul Lauerwald und Öffentlichkeitsverantwortlicher Rainer Hellberg – eine gute und kreative Tätigkeit. Auch der Kassenbericht wurde einstimmig angenommen. Der Vorstand stellte sich erneut zur Wahl und erhielt einstimmig das Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Als Vorsitzender fungiert wiederum Stadtarchivar Hans-Jürgen Grönke.
Auch für das Jahr 2009 hat sich der Geschichtsverein, der zurzeit 88 Mitglieder hat, anspruchsvolle Ziele gestellt. Es werden wieder zehn interessante Vorträge die Vereinsabende bereichern, so u. a. Eicke von Repgow und die Bedeutung des Sachsenspiegels (März), Vorchristliche Symbole an Kirchen und Häuser (April), Ausgrabungsergebnisse an der St. Nikolai-Kirche in Nordhausen (Mai), Die Wendezeit aus der sicht zweier Zeitzeugen (Juli) und Grenzveränderungen 1945/46 im Harzgebiet (Oktober). Wanderungen und Auto- und Busexkursionen (u. a. nach Oldisleben und Wolfenbüttel) komplettieren das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins, zu den interessierte Bürger stets willkommen sind.
Autor: rhRegionale Historie aufzuarbeiten und den Menschen Heimatgeschichte näher zu bringen, ist ein Hauptanliegen des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein. Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Grönke konnte auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Vereinshaus Thomas Mann eine durchweg positive Bilanz für das Jahr 2008 ziehen.
In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er nochmals an die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2008. So hielten Mitglieder des Vereins Vorträge in anderen Vereinen (so u. a. in Sondershausen, Neustadt, im Kneipp-Verein und der IG Familiengeschichtsforschung). Der Geschichtsverein führt die Chronik des Fördervereins Park Hohenrode. Im Dezember wurde die 33. Ausgabe der Beiträge zur Heimatkunde in Stadt und Kreis Nordhausen mit zahlreichen interessanten Beiträge herausgegeben.
Die Themenabende fanden bei den heimatkundlich interessierten Bürgern eine breite Resonanz. Unter anderem sprach. Herr Friedemann Schwarz aus Hohegeiß über die Grenzsteine und Kleindenkmale um Hohegeiß. Im Zusammenhang mit der Jahreshauptversammlung im Februar ging Prof. Dr. Albrecht Pfeiffer in seinem Beitrag auf die Fachwerkbauten im Harz und Harzvorland ein. Der Vortrag im April war insofern etwas Besonderes, da Herr Dittmann aus Kelbra erstmals aus seiner Erzählung Räuber, Wilderer und Soldat las. Die Erzählung basiert auf einer wahren Begebenheit im Kyffhäusergebirge.
Über die archäologischen Ergebnisse der Ausgrabung in der Nordhäuser Engelsburg berichtete Wolfgang Müller im Mai. Peter Steinhardt aus Großlohra informierte über die Arbeit des Förderkreises Burg Straußberg, der sich die Aufgabe gestellt hatte, den Verfall der Burg aufzuhalten und die Burg mit all ihren Besonderheiten wieder den Besuchern zu zeigen. Logenmeister Volker Vogt sprach im Juni über die Gründung und Geschichte der Nordhäuser Freimaurerloge Zur gekrönten Unschuld sowie über die jetzige Arbeit des Vereins.
Im September referierte Thomas T. Müller aus Mühlhausen über Die Einverleibung der Reichsstädte Nordhausen, Mühlhausen und Goslar in das Königreich Preußen. Das Thema des Vortrages im Oktober lautete: Apollo Wiegand und Peter Bötticher Vorstandsmitglied Paul Lauerwald stellte dabei das Leben zweier Nordhäuser Persönlichkeiten vor. Zum Jahresabschluss berichtete Fred Dittmann über den Aufbau des Freilichtmuseums Pfalz Tilleda
Die Abendwanderungen in Verbindung mit dem 40. Rolandsfest in Nordhausen wurden von Prof. Pfeiffer und Hans-Jürgen Grönke geleitet. Prof. Pfeiffer führte durch den Park Hohenrode und Grönke wanderte zu den zahlreichen Denkmalen im Gehege und informierte über ihre Geschichte. Die Autoexkursion im Mai führte zur Pfalz Tilleda und nach Roßla. Dort führte Herr Schwarz die Teilnehmer durch den Ort. Schwerpunkte waren das Heimatmuseum sowie die interessante Kirche. Die im September durchgeführte Busexkursion führte zuerst nach Lucklum. Ein Stadtrundgang und der Besuch der Geo-Park-Information bildeten den Abschluss der Exkursion in das Braunschweiger Land.
Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden bescheinigten die anwesenden Mitglieder dem Vorstand des Vereins – Vorsitzender Hans-Jürgen Grönke, Stellvertreter Peter Pohl, Schatzmeister Lothar Dienemann, Schriftführer Paul Lauerwald und Öffentlichkeitsverantwortlicher Rainer Hellberg – eine gute und kreative Tätigkeit. Auch der Kassenbericht wurde einstimmig angenommen. Der Vorstand stellte sich erneut zur Wahl und erhielt einstimmig das Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Als Vorsitzender fungiert wiederum Stadtarchivar Hans-Jürgen Grönke.
Auch für das Jahr 2009 hat sich der Geschichtsverein, der zurzeit 88 Mitglieder hat, anspruchsvolle Ziele gestellt. Es werden wieder zehn interessante Vorträge die Vereinsabende bereichern, so u. a. Eicke von Repgow und die Bedeutung des Sachsenspiegels (März), Vorchristliche Symbole an Kirchen und Häuser (April), Ausgrabungsergebnisse an der St. Nikolai-Kirche in Nordhausen (Mai), Die Wendezeit aus der sicht zweier Zeitzeugen (Juli) und Grenzveränderungen 1945/46 im Harzgebiet (Oktober). Wanderungen und Auto- und Busexkursionen (u. a. nach Oldisleben und Wolfenbüttel) komplettieren das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins, zu den interessierte Bürger stets willkommen sind.

