Dinosaurier im Theater
Dienstag, 24. Februar 2009, 14:21 Uhr
Wie bringt man einen Dinosaurier auf die Bühne? Gar nicht, da sie ja längst ausgestorben sind. Aber als Modell sollte es schon möglich sein. Allerdings nicht in den Dimensionen, die ein Dino einst verkörperte. Das würde den Bühnenrahmen sprengen...
Doris Schenk (2.v.li.) am Dino-Modell mit Jana Schneider, die im Malsaal des Theater ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert
Für das neue Musical On the Town hat die Bühnenbildnerin Britta Lammers eine clevere Variante gefunden, den Saurier in überzeugender Größe darzustellen, ohne dass er den Sängern und Tänzern den gesamten Platz wegnimmt.
Was auf dem Foto noch wie ein überdimensionales Drahtgeflecht aussieht, wird sich im Licht der Scheinwerfer als Schädel eines Dinosauriers entpuppen. Doris Schenk hat in liebevoller Kleinarbeit das von der Schlosserei des Theaters angefertigte Drahtgestell in ein Skelett verwandelt. Sie ist Theaterplastikerin und Spezialistin für alles, was auf der Bühne bestimmte Formen annehmen soll. So fertigt sie u. a. auch Büsten und Masken nach dem Profil von Künstlern.
Was sich noch vor wenigen Tagen nur als Metallkörper darstellte, ist inzwischen zum skelettierten Kopf eines Dinosauriers geworden, der im Musical On the Town eine Rolle spielt, wenn die Matrosen auf ihrem Landgang im Museum für Naturgeschichte in New York angekommen sind. Ozzie (Thomas Schweins) steht mit einer Gruppe von Besuchern vor dem Dinosaurier-Skelett und lauscht einem Vortrag von Prof. Figment, der 40 Jahre an der Rekonstruktion des Dinos gearbeitet hat und sich für die Belange der Matrosen eigentlich nicht interessiert, die noch dazu offensichtlich bei der Suche nach einer gewissen Ivy Smith (Filipina Henoch) im falschen Museum gelandet sind…
Wie sich die Suche nach ihren Traumfrauen für die drei Matrosen Ozzie, Chip (Marcos Liesenberg) und Gabey (Thomas Kohl) im New York der 40er Jahre entwickelt, ist ab 6. März im Theater Nordhausen zu erleben. Karten für die Premiere des Musicals On the Town von Leonard Bernstein und die nächsten Vorstellungen am 8. und 21. März um 19.30 und am 9. März um 19 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/knDoris Schenk (2.v.li.) am Dino-Modell mit Jana Schneider, die im Malsaal des Theater ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert
Für das neue Musical On the Town hat die Bühnenbildnerin Britta Lammers eine clevere Variante gefunden, den Saurier in überzeugender Größe darzustellen, ohne dass er den Sängern und Tänzern den gesamten Platz wegnimmt.
Was auf dem Foto noch wie ein überdimensionales Drahtgeflecht aussieht, wird sich im Licht der Scheinwerfer als Schädel eines Dinosauriers entpuppen. Doris Schenk hat in liebevoller Kleinarbeit das von der Schlosserei des Theaters angefertigte Drahtgestell in ein Skelett verwandelt. Sie ist Theaterplastikerin und Spezialistin für alles, was auf der Bühne bestimmte Formen annehmen soll. So fertigt sie u. a. auch Büsten und Masken nach dem Profil von Künstlern.
Was sich noch vor wenigen Tagen nur als Metallkörper darstellte, ist inzwischen zum skelettierten Kopf eines Dinosauriers geworden, der im Musical On the Town eine Rolle spielt, wenn die Matrosen auf ihrem Landgang im Museum für Naturgeschichte in New York angekommen sind. Ozzie (Thomas Schweins) steht mit einer Gruppe von Besuchern vor dem Dinosaurier-Skelett und lauscht einem Vortrag von Prof. Figment, der 40 Jahre an der Rekonstruktion des Dinos gearbeitet hat und sich für die Belange der Matrosen eigentlich nicht interessiert, die noch dazu offensichtlich bei der Suche nach einer gewissen Ivy Smith (Filipina Henoch) im falschen Museum gelandet sind…
Wie sich die Suche nach ihren Traumfrauen für die drei Matrosen Ozzie, Chip (Marcos Liesenberg) und Gabey (Thomas Kohl) im New York der 40er Jahre entwickelt, ist ab 6. März im Theater Nordhausen zu erleben. Karten für die Premiere des Musicals On the Town von Leonard Bernstein und die nächsten Vorstellungen am 8. und 21. März um 19.30 und am 9. März um 19 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

